Bachelorarbeit, 2021
34 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
1.1 Fragestellung
2. Methode
3. Japan – ein Überblick
3.2 Konsum in Japan
3.3 Das japanische Schul- und Arbeitssystem
4. Definition Manga, Anime, Kawaii, Lolita und Hikikomori
4.1 Manga Comics
4.2 Anime Zeichentrickserien
4.3 Kawaii
4.4 Lolita
4.5 Hikikomori
5. Einfluss von Manga und Anime auf die Jugendkultur in Japan
5.1 Das Männlichkeitsbild in Japan
5.2 Japanische Jugend und Politik
5.3 Hikikomori
5.4 Mangas und die Identitätsbildung junger Frauen
6. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die sozialen Auswirkungen von Manga Comics und Anime Zeichentrickfilmen auf die japanische Jugend, insbesondere im Kontext von Identitätsbildung, Geschlechterrollen und gesellschaftlichem Rückzug.
4.1 Manga Comics
Aus den zwei chinesischen Schriftzeichen „man“ und „ga“ in der kanji- Schreibweise setzt sich in Japan der Begriff Manga zusammen. Die Übersetzung in der Literatur fällt oftmals unterschiedlich aus, wodurch sich verschiedene Schlagwörter ergeben, die in der westlichen Gesellschaft Mangas beschreiben. Das Schriftzeichen „ga“ wird in der Literatur einheitlich mit dem Wort „Bild“ übersetzt. Bei „man“ gibt es dagegen verschiedene Auslegungen, wie zum Beispiel „zufällig, ziellos oder zusammenhanglos“. Andere wiederum übersetzen den Begriff mit „moralisch verdorben“ oder „unfreiwillig“, es gibt noch weitere Übersetzungen, auf die jedoch hier nicht mehr eingegangen wird. In Wörterbüchern wird das Wort Manga mit der inhaltlichen und bunten Vielfalt des Mediums beschrieben. In Japan selbst werden Comics, ob aus Japan selbst oder aus anderen Ländern, Manga genannt. Im Westen bezieht man sich bei dem Wort Manga hingegen nur auf Japan. Der Manga in Japan ist eine alte Tradition, die bereits im 8. Jahrhundert begann. Der Durchbruch des modernen Mangas kam nach dem zweiten Weltkrieg, als sich die Bevölkerung nach Ablenkung sehnte. Die US – Amerikaner nutzen das Medium zur Umerziehung und Demokratisierung der japanischen Bevölkerung.
1. Einleitung: Definiert das Ziel der Arbeit, die Forschungsfragen zu den Themenbereichen Männlichkeitskonzept, Identitätsbildung junger Frauen, politische Relevanz von Medien und das Phänomen Hikikomori zu untersuchen.
2. Methode: Beschreibt das Vorgehen mittels Literaturanalyse zu den Themen Frauenbild, Männlichkeitskonzept und kulturelle Konstruktion des Jugendalters in Japan.
3. Japan – ein Überblick: Bietet einen Kontext zu Kultur, Konsumverhalten sowie dem Schul- und Arbeitssystem, als Basis für die Analyse der weiteren Kapitel.
4. Definition Manga, Anime, Kawaii, Lolita und Hikikomori: Dient der Definition der zentralen Termini und Phänomene, die für die Beantwortung der Forschungsfragen essenziell sind.
5. Einfluss von Manga und Anime auf die Jugendkultur in Japan: Untersucht die Auswirkungen der Medien auf Männlichkeitsbilder, politische Teilhabe, psychische Isolation (Hikikomori) und die Identitätsentwicklung von Frauen.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse der drei Forschungsfragen zusammen und reflektiert den Einfluss von Mangas und Animes auf das Männlichkeitsbild, die Identitätsbildung junger Frauen und die politische Präsentation Japans.
Japan, Manga, Anime, Jugendkultur, Männlichkeitskonzept, Hikikomori, Kawaii-Kultur, Identitätsbildung, Otaku, Leistungsdruck, Geschlechterrollen, Politik, Lolita-Komplex, Sozialisation, Konsumgesellschaft
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Manga Comics und Anime Zeichentrickfilmen auf das soziale Leben und die Identitätsbildung der Jugend in Japan.
Zu den Schwerpunkten gehören das Männlichkeitskonzept, die Wirkung der Kawaii-Kultur auf junge Frauen, politische Entwicklungen sowie gesellschaftliche Phänomene wie Hikikomori und Otaku.
Das Ziel ist es, die Bedeutung dieser Medien in Japan zu beleuchten und zu klären, ob Animes und Mangas die genannten sozialen und politischen Bereiche beeinflussen.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse, bei der Werke verschiedener Autoren sowie aktuelle Artikel herangezogen und gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Übersicht der japanischen Kultur, Definitionen der zentralen Begriffe und die tiefgehende Untersuchung der Einflüsse von Manga und Anime auf die Jugendkultur.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Japan, Manga, Anime, Hikikomori, Identitätsbildung, Männlichkeitskonzept und Kawaii.
Laut der Untersuchung dient die Kawaii-Kultur vielen Jugendlichen als eine Art Rebellion gegen das Erwachsensein, als Fluchtmöglichkeit aus dem Leistungsdruck und als Ausdruck einer imaginären Kindheit.
Während Hikikomori den sozialen Kontakt weitestgehend verweigern und sich isolieren, bietet die Otaku-Kultur eine (oft digitale) Community-Anbindung und Möglichkeiten zum Austausch, auch wenn sie Identitätsarbeit über fiktive Charaktere betreiben.
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