Masterarbeit, 2019
59 Seiten, Note: 2,5
1 Einleitung
2 Das pädagogische Prinzip der Anerkennung
2.1 Formelle Definition der Anerkennung
2.2 Anerkennungstheorien
2.2.1 Anerkennungstheorie nach Honneth
2.2.2 Weitere Ansätze und Ausführungen
2.3 Das Prinzip Anerkennung in der Pädagogik
2.3.1 Anerkennung als normatives Prinzip
2.3.2 Dilemmatischer Charakter der Anerkennung
2.3.3 Neuere Erweiterung des Anerkennungsbegriffs
3 Digitale Medien
3.1 Was sind digitale Medien?
3.2 Digitale Medien in der Schule
3.2.1 Die Nutzung in Zahlen
3.2.2 Der DigitalPakt Schule
3.2.3 Medienkompetenz
4 Instagram
4.1 Soziale Netzwerke
4.2 Instagram: Eine Sachanalyse
4.3 Funktionalitäten von Instagram
4.4 Instagram in der Schule
4.4.1 Nutzung von Instagram durch Schüler
4.4.2 Nutzung von Instagram durch die Schule
4.5 Rechtliche Aspekte
4.5.1 Urheberrecht
4.5.2 Recht am eigenen Bild
4.5.3 Datenschutzrecht
5 Digitale Medien und Instagram im Kontext der Anerkennung
5.1 Anerkennung und Instagram in der Welt der Schüler
5.2 Formen der Missachtung bei Instagram
5.3 Neue Bildungsaufträge durch neue Medien?
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das pädagogische Prinzip der „Anerkennung“ im Kontext digitaler Medien, insbesondere unter Verwendung von Instagram als Fallbeispiel. Ziel ist es, Formen der Anerkennung sowie deren Abwesenheit (Missachtung) im schulischen Alltag zu identifizieren und die Frage zu klären, wie Schulen auf die durch digitale Medien veränderten Anforderungen reagieren können.
Anerkennungstheorie nach Honneth
Wie bereits in der Einleitung geschrieben, muss der Name Axel Honneth im Zusammenhang mit dem Thema Anerkennung fallen. Die meisten anderen Autoren in der Sekundärliteratur beziehen sich auf seine Anerkennungstheorie. Honneth meint, der „normenbasierte emanzipatorische Vorgang der Entfaltung der Kommunikationsregeln sowie die Beeinträchtigung dieses Vorgangs durch die Verletzung von Sprachregeln spiegele sich nicht in den Erfahrungen der Menschen“. Seiner Meinung nach muss vielmehr die nur sprachbezogene Auslegung von Kommunikationsvorgängen durch eine mehr anerkennungstheoretische Auslegung ersetzt werden. Kommunikation findet immer zwischen mindestens zwei Subjekten statt und folgt dabei bestimmten Voraussetzungen und Regeln, die nicht allein an der Sprache festzumachen sind. Es geht vielmehr um den sprachlichen und handlungsorientierten Austausch zwischen den Subjekten. Der Ausgangspunkt eines Kommunikationsvorgangs sei stets die (wechselseitige) Erwartung der Anerkennung von Würde, Integrität oder Ehre. Bleibt eine solche Anerkennung aus, empfindet das der Mensch als moralisches und soziales Wesen als Unrecht und soziale Missachtung, dem Gegenteil der Anerkennung.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage bezüglich des pädagogischen Anerkennungsprinzips in Zeiten digitaler Medien.
2 Das pädagogische Prinzip der Anerkennung: Theoretische Fundierung des Anerkennungsbegriffs, insbesondere durch Axel Honneth, sowie dessen Bedeutung für die Erziehungswissenschaft.
3 Digitale Medien: Analyse des Begriffs „digitale Medien“, des aktuellen Status ihrer Nutzung an Schulen und der Herausforderungen hinsichtlich Medienkompetenz und Ausstattung.
4 Instagram: Sachanalyse der Plattform Instagram, ihrer Funktionalitäten und ihrer spezifischen Rolle im Lebensalltag und in der Kommunikation von Jugendlichen.
5 Digitale Medien und Instagram im Kontext der Anerkennung: Verknüpfung der theoretischen Anerkennungsmodelle mit der Praxis digitaler Netzwerke sowie Reflexion über Cybermobbing und neue Bildungsaufträge.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Notwendigkeit, Schule als Institution für Anerkennungsprozesse in der digitalen Welt zu gestalten.
Anerkennung, Pädagogik, Digitale Medien, Instagram, Medienkompetenz, Axel Honneth, Identitätsbildung, Soziale Netzwerke, Schule, Digitaler Wandel, Cybermobbing, Missachtung, Bildungsauftrag, Kommunikation, Schüler.
Die Arbeit beleuchtet die Relevanz des pädagogischen Prinzips der Anerkennung in einer zunehmend digitalisierten Welt, fokussiert auf die Plattform Instagram.
Die Schwerpunkte liegen auf Anerkennungstheorien, dem Zustand der digitalen Ausstattung an Schulen und der Rolle sozialer Netzwerke im Schüleralltag.
Es wird untersucht, wie Anerkennung in einer durch soziale Medien geprägten schulischen Praxis sichtbar wird und wie Instagram in pädagogische Bildungsangebote integriert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse anerkennungstheoretischer Konzepte sowie auf der Auswertung aktueller Studien zur Mediennutzung an deutschen Schulen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, technische Analysen der Plattform, die Rolle der Medienkompetenz und die rechtlichen Aspekte bei der schulischen Nutzung.
Sie vereint Begriffe aus der Erziehungswissenschaft, Medienpädagogik und Sozialphilosophie, um die Herausforderung moderner Bildung darzustellen.
Instagram ist eine der relevantesten Apps für Jugendliche, die eine starke Dynamik zwischen Selbstdarstellung und dem Wunsch nach Anerkennung (Likes, Follower) aufweist.
Cybermobbing wird als eine Form der Missachtung im Sinne von Honneth eingeordnet, die eine gezielte pädagogische Aufklärungsarbeit erforderlich macht.
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