Masterarbeit, 2022
132 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Achtsamkeit
2.1.1 Definition und Beschreibung des Konstrukts
2.1.2 Achtsamkeit als Zustand und Eigenschaft
2.2 Achtsamkeit im Organisationskontext
2.2.1 Wirkung von Achtsamkeit auf Individuen
2.2.2 Wirkung von Achtsamkeit im Organisationskontext
2.3 Job-Demands-Resources-Modell
2.3.1 Arbeitsanforderungen und Arbeitsressourcen
2.3.1.1 Arbeitsintensität
2.3.1.2 Unterbrechungen
2.3.1.3 Autonomie
2.3.1.4 Soziale Unterstützung
2.3.2 Hauptprozesse im JD-R-Modell
2.3.2.1 Burnout
2.3.2.2 Arbeitsengagement
2.4 Erweiterungen des JD-R-Modells
2.4.1 Puffer- und Coping-Hypothese
2.4.2 Persönliche Ressourcen im JD-R-Modell
2.5 Klassifizierung von Achtsamkeit als persönliche Ressource
3 Hypothesen
3.1 Haupt- und Interaktionsprozesse im JD-R-Modell
3.2 Zusammenhang zwischen Achtsamkeit, Burnout und Arbeitsengagement
3.3 Achtsamkeit als Moderator im gesundheitsschädigenden Prozess
3.4 Achtsamkeit als Mediator im motivationalen Prozess
3.5 Veränderte Wahrnehmung der Arbeitsressourcen und Arbeitsanforderungen
3.6 Zusammenfassung der Hypothesen
4 Methodik
4.1 Erhebungsdesign
4.2 Stichprobe
4.3 Messinstrumente
4.4 Auswertungsstrategie und Voraussetzungen der Untersuchungen
5 Ergebnisse
5.1 Vorab-Analyse
5.2 Hypothesen
5.2.1 Überprüfung der Haupt- und Interaktionsprozesse
5.2.2 Überprüfung der direkten Effekte von Achtsamkeit auf Burnout und Arbeitsengagement
5.2.3 Überprüfung von Achtsamkeit als Moderator
5.2.4 Überprüfung von Achtsamkeit als Mediator
5.2.5 Überprüfung der veränderten Wahrnehmung durch Achtsamkeit
5.3 Explorative Analysen
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.1.1 Interkorrelation der psychologischen Skalen untereinander und mit den demografischen Variablen
6.1.2 Ergebnisse und Interpretation der Haupt- und Interaktionsprozesse
6.1.3 Ergebnisse und Interpretation der Wirkung von Achtsamkeit im JD-R-Modell
6.1.4 Ergebnisse und Interpretation der explorativen Untersuchungen
6.2 Implikationen für die Praxis
6.3 Limitationen
7 Fazit
Die Masterarbeit untersucht die Wirkung von Achtsamkeit als persönliche Ressource auf die psychische Gesundheit und Motivation von Beschäftigten. Dabei wird analysiert, inwieweit Achtsamkeit im Kontext des Job-Demands-Resources-Modells (JD-R-Modell) die Beziehung zwischen Arbeitsanforderungen, Arbeitsressourcen, Arbeitsengagement und Burnout beeinflusst.
2.1.1 Definition und Beschreibung des Konstrukts
Das Konstrukt Achtsamkeit hat seinen Ursprung im Buddhismus und wird seit Jahrhunderten in östlichen Kulturen praktiziert, um bewusste Aufmerksamkeit zu kultivieren (Brown & Ryan, 2003). Zwar stammen die ersten Beschreibungen aus der buddhistischen Lehre, jedoch ist das Konstrukt von Natur aus weder spirituell noch religiös (Olendzki, 2005). Das Konzept wurde bisher oft mit Traditionen in Verbindung gebracht, die eher philosophisch als wissenschaftlich sind (Dane & Brummel, 2014). Achtsamkeit ist in jüngster Zeit jedoch zu einem interessanten Konstrukt für die Wissenschaft geworden (Dane, 2011) und wurde durch unterschiedliche Forschende untersucht (z. B. Brown & Ryan, 2003; Dane, 2011; Glomb et al., 2011; Langer, 1989).
Eine der am häufigsten verwendeten Definitionen stammt von Jon Kabat-Zinn, der beschreibt, dass Achtsamkeit bedeutet, "Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Art und Weise zu schenken: absichtlich, im gegenwärtigen Moment und ohne zu urteilen" (Kabat-Zinn, 1994). Er kennzeichnet Achtsamkeit durch folgende sieben Attribute: Nicht-Urteilen, Geduld, Anfängerhaltung, Vertrauen, Aufgabe von Zielen, Akzeptanz dessen, was sich zeigt und Loslassen (Kabat-Zinn, 1990).
1 Einleitung: Beleuchtung der gesundheitlichen Situation von Beschäftigten in Deutschland unter Berücksichtigung von Stressfaktoren wie der Digitalisierung und krisenhaften Arbeitsmodellen.
2 Theoretischer Hintergrund: Einführung in das Konstrukt Achtsamkeit und das Job-Demands-Resources-Modell als theoretisches Rahmenwerk der Untersuchung.
3 Hypothesen: Formulierung von sieben Hypothesen zur Wirkung von Achtsamkeit als Moderator, Mediator und Prädiktor im JD-R-Modell.
4 Methodik: Detaillierte Darstellung des Erhebungsdesigns, der Stichprobe (N=208) und der verwendeten quantitativen Messinstrumente.
5 Ergebnisse: Darstellung der statistischen Analysen zur Überprüfung der Hauptprozesse, moderierenden und mediierenden Effekte sowie der explorativen Untersuchungen.
6 Diskussion: Interpretation der Studienergebnisse im Kontext der Forschung sowie Ableitung praktischer Implikationen für Unternehmen und wissenschaftlicher Limitationen.
7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Bestätigung von Achtsamkeit als wertvolle persönliche Ressource.
Achtsamkeit, Job-Demands-Resources-Modell, JD-R-Modell, Arbeitsengagement, Burnout, persönliche Ressource, Arbeitsintensität, Unterbrechungen, Autonomie, soziale Unterstützung, psychische Gesundheit, Arbeitsplatzgestaltung, Selbstregulation.
Die Arbeit untersucht die Wirkung von Achtsamkeit als eine persönliche Ressource von Beschäftigten auf deren Burnout-Risiko und Arbeitsengagement.
Zu den zentralen Themen gehören Achtsamkeit, das Job-Demands-Resources-Modell (JD-R-Modell), Arbeitsbelastungen (z.B. Arbeitsintensität, Unterbrechungen) sowie arbeitsbezogenes Wohlbefinden.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie wirkt sich Achtsamkeit als persönliche Ressource auf Burnout und Arbeitsengagement aus?
Es wurde eine Online-Fragebogen-Studie mit N=208 Teilnehmenden durchgeführt, deren Daten statistisch analysiert wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der Hypothesenbildung, der Erläuterung des methodischen Vorgehens sowie der detaillierten Auswertung der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Achtsamkeit, Arbeitsengagement, Burnout, JD-R-Modell und soziale Unterstützung geprägt.
Achtsamkeit wird als persönliche Ressource betrachtet, die sowohl als Prädiktor für Wohlbefinden als auch teilweise als Mediator im motivationalen Prozess fungiert.
Es zeigte sich, dass soziale Unterstützung ein signifikanter Prädiktor für Achtsamkeit ist und das Level an Arbeitsengagement mit dem Typ der Beschäftigung (z.B. Problemlösearbeit) korreliert.
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