Diplomarbeit, 2008
93 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung – Zielsetzung meiner Diplomarbeit
2 Demographischer Wandel
2.1 Was ist der demographische Wandel?
2.2 Veränderung der Altersstruktur in der Bundesrepublik Deutschland
2.2.1 Die Geburtenrate
2.2.2 Die durchschnittliche Lebenserwartung
2.2.3 Der Wanderungssaldo in Deutschland
2.3 Schrumpfung und Alterung der deutschen Bevölkerung als Ergebnis der demographischen Entwicklung
3 Aspekt der Lebensarbeitszeitverlängerung
3.1 Lebensverlauf und Lebensphasen
3.2 Die Entwicklung hin zum frühen Ruhestand
3.3 Anhebung der Altersgrenze zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der GRV
3.4 Finanzierbarkeit der Rentenversicherung und Erwerbsbeteiligung Älterer
4 Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer
4.1 Auswirkungen des demographischen Wandels in der Arbeitswelt
4.2 Berufliche Situation älterer Arbeitnehmer in Deutschland
4.2.1 Definition des Arbeitnehmers
4.2.2 Unterschied zwischen Bevölkerungsanzahl und Erwerbspersonen
4.3 Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer
4.3.1 Situation und Zukunft ältere Arbeitnehmer
4.4 Sozialversicherungsbeschäftigte Ältere nach Betriebsgröße
4.5 Mitarbeitersegmentierung in Unternehmen
5 Faktoren der Arbeitsfähigkeit
5.1 Was ist die Arbeitsfähigkeit?
5.2 Gesundheit – die Voraussetzung für Erwerbsarbeit im Alter
5.2.1 Ansatzpunkte einer zukunftsorientierten betrieblichen Gesundheitspolitik
5.3 Kompetenzen – der Schlüssel für betriebliche und individuelle Laufbahngestaltung
5.3.1 Altersgerechte Weiterbildung
5.3.2 Lernförderliche Arbeitsgestaltung
5.3.3 Altersgemischtes Lernen im Betrieb
5.4 Werte und Motivation – individuelle Bedürfnisse für die Arbeit im Alter
5.5 Arbeit – der betriebliche Einfluss für eine altersgerechte Gestaltung der Arbeit
5.5.1 Ergonomische und altersgerechte Arbeitsgestaltung
5.5.2 Arbeitsorganisation und Arbeitsfähigkeit
5.6 Betriebliche und individuelle Einflussfaktoren - Haus der Arbeitsfähigkeit von J. Ilmarinen
6 Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht die betrieblichen und individuellen Einflussfaktoren auf die Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Deutschland. Ziel ist es, Möglichkeiten zur nachhaltigen Sicherung der Arbeitskraft und zur Integration älterer Erwerbspersonen aufzuzeigen, um den Herausforderungen des Fachkräftemangels und der Rentenfinanzierung zu begegnen.
Was ist die Arbeitsfähigkeit?
Der Leiter des finnischen Institut für Arbeitsmedizin J. Ilmarinen beschäftigt sich gemeinsam mit Kollegen verschiedener Disziplinen seit den 1980er Jahren mit der Frage, wie die Potenziale von Beschäftigten so erhalten und entwickelt werden können, dass diese den Betrieben möglichst lange zur Verfügung stehen und gleichzeitig die Beschäftigten möglichst gesund das Rentenalter erreichen.
Von zentraler Bedeutung ist für J. Ilmarinen dabei die Arbeitsfähigkeit, unter der folgendes verstanden wird:
„die Arbeitsfähigkeit beschreibt das Potenzial eines Menschen, einer Frau oder eines Mannes, eine gegebene Aufgabe zu einem gegebenen Zeitpunkt zu bewältigen. Dabei muss die Entwicklung der individuellen funktionalen Kapazität ins Verhältnis gesetzt werden zur Arbeitsanforderung. Beide Größen können sich verändern und müssen alters – und alternsadäquat gestaltet werden.“ (Ilmarinen zit. nach baua (2007), 7).
1 Einleitung – Zielsetzung meiner Diplomarbeit: Einführung in die Thematik der alternden Gesellschaft und die daraus resultierende Notwendigkeit, ältere Arbeitnehmer länger im Erwerbsleben zu halten.
2 Demographischer Wandel: Analyse der demographischen Rahmenbedingungen, insbesondere Geburtenrückgang, steigende Lebenserwartung und Wanderungsbewegungen.
3 Aspekt der Lebensarbeitszeitverlängerung: Untersuchung der historischen Entwicklung der Lebensphasen und der rentenpolitischen Maßnahmen zur Anhebung der Altersgrenze.
4 Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer: Darstellung der Arbeitsmarktsituation, der Qualifikationsanforderungen und der betrieblichen Beschäftigungsstrukturen für über 50-Jährige.
5 Faktoren der Arbeitsfähigkeit: Detaillierte Betrachtung des Modells "Haus der Arbeitsfähigkeit" mit den Säulen Gesundheit, Kompetenzen, Werte/Motivation und Arbeitsgestaltung.
6 Schlusswort: Zusammenfassende Erkenntnisse über die Notwendigkeit altersgerechter Rahmenbedingungen und einer positiven Einstellung zur Arbeit bis ins hohe Alter.
Arbeitsfähigkeit, Demographischer Wandel, Ältere Arbeitnehmer, Altersgrenze, Lebensarbeitszeit, Rentenversicherung, Gesundheitsförderung, Kompetenzentwicklung, Arbeitsgestaltung, Ilmarinen, Haus der Arbeitsfähigkeit, Altersgerechte Weiterbildung, Erwerbsbiographie, Fachkräftemangel, Lebenslanges Lernen
Die Arbeit analysiert, wie die Arbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmer erhalten und gefördert werden kann, um den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen durch den demographischen Wandel zu begegnen.
Die zentralen Felder sind demographische Trends, rentenpolitische Rahmenbedingungen, die spezifische Situation älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt sowie betriebliche Strategien zur Gesundheits- und Kompetenzförderung.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Kombination aus individueller Entwicklung und betrieblicher Gestaltung die Erwerbsfähigkeit bis in ein höheres Alter gesichert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung von Studien sowie statistischem Datenmaterial, unter anderem unter Anwendung des Modells „Haus der Arbeitsfähigkeit“ von J. Ilmarinen.
Der Hauptteil behandelt die demographischen Grundlagen, die ökonomischen Aspekte der Rentenfinanzierung, die Beschäftigungssituation Älterer sowie die vier Säulen der Arbeitsfähigkeit (Gesundheit, Kompetenz, Motivation, Arbeitsgestaltung).
Zu den Schlüsselwörtern gehören Arbeitsfähigkeit, demographischer Wandel, ältere Arbeitnehmer, betriebliche Gesundheitsförderung, lebenslanges Lernen und die Rentenfinanzierung.
Das Modell von Ilmarinen dient als zentraler theoretischer Rahmen, um die verschiedenen Einflussfaktoren auf die Arbeitsfähigkeit in ihrer Gesamtheit und Abhängigkeit voneinander darzustellen.
Sie ist essentiell, um Qualifikationslücken durch den technischen Wandel zu schließen und ältere Mitarbeiter motiviert sowie produktiv im Arbeitsprozess zu halten.
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