Diplomarbeit, 2007
94 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
2 Was sind chronische Krankheiten?
2.1 Definition: chronische Krankheiten
3 Welche chronischen Krankheiten älterer Menschen gibt es?
3.1 Metabolisches Syndrom
3.2 Herz- und Kreislauferkrankungen
3.3 Diabetes mellitus
3.4 Osteoporose
3.5 Morbus Parkinson
3.6 Multiple Sklerose (MS)
4 Sport und Bewegung – Definition und Belastungsgrad
4.1 Definition von Sport und Bewegungsaktivität
4.2 Definition von Gesundheit und Fitness
4.3 Belastungsgrad von Sport und Bewegungsaktivität
5 Übungsbeispiele
5.1 Zu beachtende Grundregeln
5.2 Die wichtigsten Bewegungsangebote und Sportarten im Überblick
6 Was kann Sport und Bewegung bewirken?
6.1 Allgemeine Bedeutung von Bewegung und Sport bei chronischen Krankheiten
6.2 Sportliche Aktivitäten und physische Fitness
6.3 Sportliche Aktivität und psychische Gesundheit
7 Gesundheitssport bei chronischen Krankheiten älterer Menschen
7.1 Sport und Bewegungstherapie bei speziellen Herz-Kreislauferkrankungen
7.2 Sport und Bewegung bei Diabetes mellitus
7.3 Wie kann Osteoporose durch Sport und Bewegung vorgebeugt werden?
7.4 Was kann Bewegung und Sport bei Morbus Parkinson bewirken?
7.5 Was kann Sport und Bewegung bei Multiple Sklerose bewirken ?
8 Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht den Stellenwert von Sport und Bewegung als präventive und rehabilitative Maßnahme bei chronisch erkrankten älteren Menschen. Ziel ist es, den Einfluss sportlicher Aktivität auf verschiedene Krankheitsbilder darzustellen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch angepasste Bewegung die Lebensqualität verbessert und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden kann.
3.2.1 Arteriosklerose
Wenn die Mediziner von Arteriosklerose sprechen, spricht der Volksmund von Arterienverkalkung. Arteriosklerose ist eine chronische Erkrankung, bei der sich Lipoproteine (Verbindungen aus Lipiden und Proteinen) sowie Calcium an der inneren Wand von Arterien ablagern und über entzündliche Veränderungen an der Gefäßwand zur Beeinträchtigung des Blutflusses führen.
Diese Erkrankung gilt als Zivilisationskrankheit, da sie insbesondere nach dem 40. Lebensjahr auftritt, und vor allem ältere Menschen von ihr betroffen sind. Sie kann zu Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzinfarkt, einer Gangrän (Form des ischämischen Gewebsuntergangs mit Selbstauflösung des Gewebes), sowie zu einem geistigen Verfall z.B. in Folge eines Schlaganfalls führen. Arteriosklerose und ihre Folgekrankheiten sind in den westlichen industrialisierten Ländern die häufigsten Todesursachen (vgl. Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2005: Arteriosklerose).
Die Arterienverkalkung gehört zum natürlichen Alterungsprozess. Neben den altersbedingten Veränderungen führen die Risikofaktoren zu einem früheren und stärkeren Ausbruch der Erkrankung. Die Ablagerung von Fettsubstanzen und Calcium im Endothel (Innenseite der Blutgefäße) führt zu einer chronischen Entzündungsreaktion, in deren Folge die Blutgefäße ihre Elastizität verlieren. Dies geschieht durch einen Umbau des mittleren Gefäßwandabschnittes. Hier kommt es zu einer Zunahme der Muskelzellen und gleichzeitigen Abnahme der elastischen Fasern, wodurch die arteriellen Wände die hohen pulsatorischen Blutdruckschwankungen nicht mehr in einen kontinuierlichen Blutfluss verwandeln können.
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz chronischer Erkrankungen im Alter und der Bedeutung präventiver Sportansätze für das Sozialsystem.
2 Was sind chronische Krankheiten?: Definition chronischer Leiden durch Fachliteratur und gesetzliche Kriterien.
3 Welche chronischen Krankheiten älterer Menschen gibt es?: Medizinischer Überblick über Metabolisches Syndrom, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Osteoporose, Parkinson und Multiple Sklerose.
4 Sport und Bewegung – Definition und Belastungsgrad: Klärung der Begrifflichkeiten und Festlegung von Richtlinien zur Belastungsintensität.
5 Übungsbeispiele: Praxisnahe Empfehlungen für Lifetime-Sportarten und Grundregeln für das Training zu Hause oder in Gruppen.
6 Was kann Sport und Bewegung bewirken?: Analyse der präventiven und rehabilitativen Wirkungsmechanismen auf physische und psychische Gesundheit.
7 Gesundheitssport bei chronischen Krankheiten älterer Menschen: Spezifische Anwendungsbereiche von Bewegungstherapie bei den zuvor genannten Krankheitsbildern.
8 Schlusswort: Fazit zur Bedeutung der Sportwissenschaft und Gerontologie bei der Krankheitsprävention und dem Erhalt der Lebensqualität.
Chronische Krankheiten, Gerontologie, Sportmedizin, Gesundheitssport, Arteriosklerose, Diabetes mellitus, Osteoporose, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Prävention, Rehabilitation, körperliche Fitness, Bewegungsaktivität, Lebensqualität, Herz-Kreislauf-System.
Die Arbeit analysiert die positive Wirkung von Sport und Bewegung bei älteren Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden, um präventive und rehabilitative Potenziale aufzuzeigen.
Im Zentrum stehen die medizinischen Grundlagen chronischer Erkrankungen, die Definition von Gesundheitssport sowie konkrete Trainingsformen und deren physiologische und psychische Wirkungen.
Das Ziel ist die Darstellung des Stellenwerts von Bewegung und Sport bei häufigen Alterskrankheiten, um den gesundheitlichen Mehrwert und die Steigerung der Lebensqualität für die Betroffenen zu verdeutlichen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die Erkenntnisse aus verschiedenen Fachgebieten wie Medizin, Sportwissenschaft und Gerontologie systematisiert und zusammenführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Krankheitsbeschreibung, die theoretische Definition von Sportarten und deren Belastungsgrad sowie die konkrete Anwendung in der Bewegungstherapie.
Die wichtigsten Begriffe sind chronische Erkrankungen, Gesundheitssport, Bewegungstherapie, physische Fitness sowie das psychosoziale Wohlbefinden im Alter.
Aufgrund schwankender Dopaminwerte muss das Training individuell angepasst werden, um Überlastungen zu vermeiden, wobei kurze Intervalle und gezielte Koordinationsübungen besonders effektiv sind.
Da eine Heilung oft nicht möglich ist, hilft die symptomatische Therapie dabei, Bewegungsabläufe zu schulen, Hilfsmittelkompetenz zu stärken und durch Gruppensport die soziale Isolation zu überwinden.
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