Bachelorarbeit, 2022
27 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Forschungsstand
2.1 Infodemie, Fehlinformationen und Desinformationen
2.1 Twitter in Public Health und Pandemie
2.2 Maßnahmen zum Management der Infodemie
2.3 Theorie der kognitiven Dissonanz
3. Methodischer Zugang
3.1 Erkenntnisinteresse
3.2 Untersuchungsmaterial
4. Ergebnisse
5. Diskussion
5.1 Limitation und Ausblick
6. Schluss
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Maßnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Kontrolle der COVID-19-Infodemie über Twitter umgesetzt wurden, um die Öffentlichkeit effektiv zu informieren.
Die Rolle von Twitter in Public Health und Pandemie
In den vergangenen Jahren entwickelten sich soziale Medien immer mehr zu einem Mittel, um Informationen über private, geschäftliche und politische Ereignisse zu teilen. Auch im Bereich der Gesundheitskommunikation werden sie zu einem wichtigen Tool (Petersen & Gerken, 2021, S. 541). Insbesondere Twitter, welches als eine der meistgenutzten, etablierten Social-Media-Plattformen gilt, spielt für Public-Health-Institutionen eine relevante Rolle. Neben der Möglichkeit, Millionen von Menschen zu erreichen, können Wissenschaftler:innen über die Plattform gesundheitskommunikative Strategien erforschen, überwachen und bewerten.
Gleichzeitig bringt Twitter ein großes Potenzial für die strategische Kommunikation von gesundheitsrelevanten Inhalten, zudem stehen Expert:innen und Ärzt:innen in direktem Austausch mit Patient:innen und Zielgruppen. Auf diese Weise kann eine kooperative Atmosphäre für Nutzer:innen dieser Plattform geschaffen und die Qualität der Informationsbeschaffung von gesundheitsrelevanten Inhalten verbessert werden (Sleigh, 2021, S. 2; Mheidly & Fares 2020, S. 412; Pershad et al., 2018, S.1). Des Weiteren macht die Plattform den Fokus der Öffentlichkeit auf ein bestimmtes Thema deutlich und trägt zum Verständnis der Reaktionen von Nutzerinnen und Nutzern bei (Petersen & Gerken, 2021, S.541).
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der COVID-19-Infodemie und die zunehmende Bedeutung von sozialen Medien als Informationsquelle.
2. Forschungsstand: Darstellung der theoretischen Hintergründe zu Infodemie, Desinformation, der Rolle sozialer Medien und bestehender Ansätze zur Bewältigung der Informationslage.
3. Methodischer Zugang: Erläuterung der qualitativen Inhaltsanalyse der Twitter-Beiträge der WHO und die Definition des Untersuchungsmaterials.
4. Ergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten und Beobachtungen hinsichtlich der von der WHO genutzten Kommunikationsstrategien auf Twitter.
5. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext des Forschungsstandes sowie kritische Reflexion der Limitationen der Arbeit.
6. Schluss: Zusammenfassendes Fazit der Arbeit und Reflexion der Umsetzbarkeit des Maßnahmenmanagements.
Infodemie, COVID-19, Public Health, Twitter, Fehlinformationen, Fake News, WHO, Krisenkommunikation, Gesundheitskommunikation, digitale Medien, Faktencheck, soziale Netzwerke.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Management von Fehlinformationen, die während der COVID-19-Pandemie auf der Plattform Twitter verbreitet wurden.
Zentrale Themen sind die Infodemie, die Verbreitung von Fake News, Strategien der Gesundheitskommunikation und die Rolle internationaler Organisationen wie der WHO.
Das Ziel ist es, zu analysieren, wie die WHO Twitter genutzt hat, um Maßnahmen gegen die Verbreitung von Fehlinformationen zur COVID-19-Pandemie zu ergreifen.
Es wurde eine qualitative Inhaltsanalyse von Twitter-Beiträgen der offiziellen WHO-Accounts im Zeitraum zwischen September und Dezember 2020 durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zum Infodemie-Konzept und eine methodische Aufarbeitung der Twitter-Datenanalyse.
Wichtige Begriffe sind COVID-19, Infodemie, Public Health, Twitter, Fehlinformationen sowie Maßnahmen gegen Desinformation.
Experten fungieren als vertrauenswürdige Quellen, die durch Live-Übertragungen und Experten-Interviews zur Aufklärung beitragen.
Die WHO nutzt soziale Medien, um faktengestützte Informationen bereitzustellen, Mythen zu korrigieren und die Öffentlichkeit mit relevanten Gesundheits-Warnungen zu erreichen.
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