Fachbuch, 2009
34 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Analyse des „Triple A“ Ratings im Kontext der Finanzkrise und des „Ost(europa)risikos“ österreichischer Banken. Sie untersucht den Gebrauch des „Triple A“ Ratings, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung des Symbols für Österreich und Deutschland. Die Arbeit beleuchtet die unterschiedlichen Interpretationen des „Triple A“ Ratings durch verschiedene Autoren und analysiert die wissenschaftliche Gültigkeit der Behauptungen, die im Zusammenhang mit dem Rating aufgestellt werden.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet die jüngste Kontroverse zwischen Wirtschaftsnobelpreisträger Prof Dr Paul Robin KRUGMAN und dem österreichischen Vizekanzler und Finanzminister DI Josef PRÖLL im Kontext der Wirtschaftskrise und des „Ost(europa)risikos“. Die Einleitung stellt die Bedeutung des „Triple A“ Ratings im Kontext der Frage eines möglichen Staatsbankrotts dar.
Das Kapitel „Die Worte,,Wahrscheinlichkeit“; ferner „Sicherheit““ untersucht den Gebrauch des Wortes „Wahrscheinlichkeit“ in den Wirtschaftswissenschaften, der Umgangssprache und den Rechtswissenschaften. Es beleuchtet die Bedeutung des Wortes „Sicherheit“ in der Umgangssprache und der Wissenschaft sowie die Bedeutung des „Ratingsymbols“ des „Triple A“. Das Kapitel analysiert die Aussagen von EVERLING zum „Triple A“ auf seiner Homepage, im Deutschlandradio, in ACHLEITNER/EVERLING/NIGGEMANN, in seinen „Newsletter“-Worten anno 2002, in KIENBAUM/BÖRNER, im „Rating“-Kontext von SCHNEIDER et al, im „Rating“-Kontext des [d]BVRA, im Zusammenhang mit dem Deutsche Post Bank AG - Rating, auf der Homepage der BANKINGCLUB GmbH, im Firmenkunden-Rating iZm „Basel II“ und in den Behauptungen der TECH DATA.
Ein „Triple A“ (AAA) ist die höchste Bonitätsstufe und signalisiert Investoren eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, dass der Staat seine Schulden zurückzahlen kann.
Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch vor dem Hintergrund der Finanzkrise und des hohen Engagements (Exposure) österreichischer Banken in Zentral- und Osteuropa (CEE).
Der Begriff wird unterschiedlich interpretiert: mathematisch in den Wirtschaftswissenschaften, präzise in den Rechtswissenschaften und oft vager in der Umgangssprache.
Er gilt als Experte („Rating-Papst“) für Kreditratings und prägte Diskussionen über die Aussagekraft und Sicherheit von Ratingsymbolen wie dem Triple A.
Es bezeichnet die Gefahr, dass Kredite in osteuropäischen Ländern aufgrund wirtschaftlicher Krisen nicht zurückgezahlt werden können, was die Stabilität des österreichischen Finanzsystems gefährdet.
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