Bachelorarbeit, 2021
63 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik und Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Unboxing-Videos
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Stand der Forschung
2.2 Alltags- und Luxusmarken
2.2.1 Begriffsbestimmung
2.2.2 Stand der Forschung
3 Theoretischer Teil
3.1 Das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell
3.2 Ableitung der Hypothesen
4 Empirischer Teil
4.1 Darstellung der Methodik
4.1.1 Forschungsdesign
4.1.2 Beschreibung der Stichprobe
4.1.3 Vogehen der Studie
4.1.4 Operationalisierung der Variablen
4.2 Auswertung der Umfragedaten
4.2.1 Reliablitäts- und Faktorenanalyse
4.2.2 Hypothesenprüfung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Implikationen
5.3 Limitation und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Unboxing-Videos auf die Vorfreude von Konsumenten bei unterschiedlichen Markentypen (Alltags- vs. Luxusmarken) anhand des Reiz-Organismus-Reaktions-Modells.
Das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell
Das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell, im englischen Sprachgebrauch auch als „stimulus-organism-response-model“ (kurz: SOR-Modell) bezeichnet, dient als Modell für eine adäquate Erklärung menschlicher Verhaltensmuster (Song/Yao/Wen 2020, S. 3). Gleichzeitig kann das SOR-Modell als Grundlage für die Erforschung der Persönlichkeit einer Person genutzt werden (beispielsweise hinsichtlich des Grades der Extra- oder Intraversion) (Buxbaum 2016, S. 8). Als Grundlage für das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell und andere Modelle zur Beschreibung von Konsumentenverhalten, dient das IO-Modell (Jacoby 2002, S. 51).
Bei dem IO-Modell handelt es sich um die simpelste Form einer Beschreibung des Verhaltens mit den zwei Variablen Input (I) und Output (O) (Jacoby 2002, S. 51). Eine erste Entwicklung auf Grundlage des IO-Modells ist das SR-Modell, welches, wie der Name bereits angibt, nur zwei der drei Variablen des SOR-Modells nutzt. Hierbei wird der Organismus nicht miteinbezogen, wie es beim SOR-Modell im weiteren Verlauf der Fall ist (Doruk/Zhang 2018, S. 1-3). So kann in jedem Fall von einer Verbindung zwischen Wahrnehmung (S) und Aktivität (R) ausgegangen werden (Buxbaum 2016, S. 9).
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung und Relevanz von Unboxing-Videos im Web 2.0 dar und erläutert den weiteren Gang der Untersuchung.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die Begriffe Unboxing-Videos sowie Alltags- und Luxusmarken definiert und der aktuelle Forschungsstand zu diesen Themen aufgearbeitet.
3 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel führt das Reiz-Organismus-Reaktions-Modell ein, um daraus die Hypothesen für die empirische Untersuchung abzuleiten.
4 Empirischer Teil: Die Methodik der Online-Umfrage, die Beschreibung der Stichprobe, die Operationalisierung der Variablen sowie die statistische Auswertung der Daten werden hier detailliert erläutert.
5 Schlussbetrachtung: Das Kapitel diskutiert die Ergebnisse der empirischen Studie kritisch, leitet Implikationen für Marketing-Verantwortliche ab und benennt Limitationen sowie zukünftigen Forschungsbedarf.
Unboxing-Videos, Vorfreude, Alltagsmarken, Luxusmarken, Reiz-Organismus-Reaktions-Modell, SOR-Modell, Konsumentenverhalten, Online-Experiment, User-generated Content, Marketingkampagne, Markenimage, Kaufabsicht, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit untersucht, ob das Konsumieren von Unboxing-Videos die Vorfreude auf ein Produkt steigert und ob dieser Effekt bei einer Luxusmarke stärker ausgeprägt ist als bei einer Alltagsmarke.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Unboxing-Videos als Marketing-Instrument, der Abgrenzung von Markenpositionierungen sowie der Erforschung emotionaler Reaktionen beim Online-Konsum.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie sich das Betrachten eines Unboxing-Videos auf die Vorfreude auswirkt und ob die Art der Marke (Alltags- vs. Luxusmarke) hierbei eine moderierende Rolle spielt.
Es wurde ein experimentelles Forschungsdesign gewählt. Konkret wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, die mittels 2x2 mehrfaktorieller Versuchsplanung und einer anschließenden t-Test- sowie Two-Way-Anova-Analyse ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (inklusive einer Literaturrecherche), die theoretische Herleitung der Hypothesen mittels des SOR-Modells und den empirischen Teil mit methodischer Planung und statistischer Datenauswertung.
Die relevantesten Begriffe umfassen Unboxing-Videos, Vorfreude, SOR-Modell, empirische Online-Studie und der Vergleich von Luxus- und Alltagsmarken.
Nein, die empirische Auswertung konnte keinen signifikanten positiven Effekt des Ansehens von Unboxing-Videos auf die Vorfreude im Vergleich zur Kontrollgruppe nachweisen.
Nein, die Untersuchung zeigte, dass weder eine Luxus- noch eine Alltagsmarke einen statistisch signifikanten Unterschied in der durch das Video beeinflussten Vorfreude bewirkte.
Unternehmen sollten Unboxing-Videos nicht als alleinige Marketingmaßnahme betrachten, da sie keine garantierte Steigerung des Kaufinteresses bewirken. Vielmehr zählt das ästhetische Design und die gezielte Auswahl von Influencern innerhalb der passenden Zielgruppe.
Die Stichprobe wurde im Rahmen der methodischen Planung auf weibliche Personen begrenzt, um die demographische Komplexität des Experiments zu verringern und eine fokussierte Analyse der Daten zu ermöglichen.
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