Examensarbeit, 2009
146 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Comicbegriff
2.1 Definition
2.2 Publikationsformen
3 Comic – Geschichte und Entwicklung
3.1 Die Comiclandschaft Deutschland unter Berücksichtigung der Manga-Faszination
3.2 Die Comiclandschaft Nordamerika
4 Comic – Grundbausteine: Das Comicskelett
4.1 Seitenaufbau
4.2 Figuren
4.2.1 Geschlechterrollenstereotypen, Geschlechtsdifferenzen
4.2.2 Schichtdifferenzen
4.3 Handlungsaufbau und seine Stereotypisierung
4.4 Hintergründe
4.5 Textblöcke und Sprechblasen
4.6 Graphische Symbole
4.7 Onomatopöien
5 Walt Disneys populäre Enten – eine Comicanalyse
5.1 Walt Disney – eine Legende der Comicwelt
5.2 Entenhausen im Wandel der Zeit?
5.2.1 1954 – eine Ducksche Comicgeschichte
5.2.1.1 Seitenaufbau
5.2.1.2 Figuren – Geschlechterrollenstereotypen, Geschlechts- und Schichtdifferenzen
5.2.1.3 Handlungsaufbau
5.2.1.4 Hintergründe – ein fiktives Leben in chamäleonartigen Kulissen
5.2.1.5 Textblock- und Sprechblasenrepertoire
5.2.1.6 Graphische Symbole oder ein Comic in Bewegung
5.2.1.7 PLUMS! KLIRR! KRACKS! – die ducksche Lautmalerei und ein kurzes Zwischenfazit
5.2.2 Ende des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts – ein ducksches Geschichtenpotpourri
5.2.2.1 Seitenaufbau
5.2.2.2 Figuren – Geschlechterrollenstereotypen, Geschlechts- und Schichtdifferenzen
5.2.2.3 Handlungsaufbau und seine Stereotypisierung
5.2.2.4 Hintergründe
5.2.2.5 Textblock- und Sprechblasenrepertoire
5.2.2.6 Graphische Symbole, Onomatopöien, Fazit
Die Arbeit untersucht wissenschaftlich den Duck-Clan und analysiert, ob und inwieweit Entenhausen einem Wandel im Laufe der Zeit unterliegt. Das Ziel ist es, der Leserschaft die positive Entwicklung der Einstellung gegenüber Comics zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie sich stereotype Darstellungen von Figuren, Handlungsaufbau und grafischen Elementen in Micky-Maus-Heften von 1954 bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts verändert oder stabil geblieben sind.
4.1 Seitenaufbau
Bevor der erste Comicgrundbaustein – der Seitenaufbau – in das Zentrum der Betrachtung gestellt wird, soll die folgende Übersicht einen Eindruck über die in Kapitel 4 bearbeiteten Basalitäten von Comics vermitteln:
Harald Havas, Publizist und Chefredakteur des Magazins Comic Forum, erörtert in seinem in der Zeitschrift Ide 1994 veröffentlichten Aufsatz Die Kunst des Comic-Lesens wie folgt den Grundbaustein Comicseitenaufteilung:
Der Wiener lässt verlauten, dass der Comicseitenaufbau in normal, fortschrittlich oder avantgardistisch differenziert werden muss und bereits Hinweise auf das Genre sowie auf den Leserkreis in sich bergen kann. Die einfachste Form der Comicbildaufteilung stellt der Normaufbau dar, der in der Regel aus 3 oder 4 Bilderzeilen besteht, die sich jeweils aus 2 Einzelbildern, den so genannten Panels, zusammensetzen. Der Normaufbau eines Comics ist weiterhin durch seine rechteckigen oder quadratischen Panels und selten durch halb- oder ganzseitige Bilder definiert. Laut Havas fungieren Letztere oftmals nur als Anfangs- (engl.: 'Splashpages') oder Schlussbilder sowie als Elemente, die überraschende Entwicklungen und/oder Situationen wie das plötzliche Auftauchen eines Geistes hervorheben. Das entscheidende Augenmerk des Normaufbaus ist, so Havas, – die zeilenweise Aneinanderreihung gleichförmiger Panels –, die die Leserschaft zu einem linearen Lesen zwingt und folglich den Comic, bezüglich Text- und Bildebene überschaubar macht. Dieses Lesen von Bild zu Bild und von Zeile zu Zeile sorgt somit für eine direkte Vermittlung der Handlung bzw. hilft besonders dem jungen Comicanhänger, den Inhalt leichter zu erfassen. Daher ist es keineswegs verwunderlich, dass der Normaufbau vor allen Dingen bei Kindercomics und Funnycomics in Erscheinung tritt, so Havas.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die wissenschaftliche Betrachtung von Comicfiguren ein und verdeutlicht das Ziel, die positive Entwicklung der Einstellung gegenüber Comics darzustellen.
2 Comicbegriff: Dieses Kapitel setzt sich mit verschiedenen Definitionen des Begriffs Comic sowie unterschiedlichen Publikationsformen auseinander.
3 Comic – Geschichte und Entwicklung: Hier wird die historische Entwicklung der Comiclandschaften in Deutschland und Nordamerika beleuchtet.
4 Comic – Grundbausteine: Das Comicskelett: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Elemente eines Comics, wie Seitenaufbau, Figuren, Handlungsaufbau, Hintergründe, Textelemente und grafische Symbole.
5 Walt Disneys populäre Enten – eine Comicanalyse: Das Herzstück der Arbeit analysiert das Leben in Entenhausen anhand von Donald-Duck-Geschichten aus den 50er Jahren sowie der Wende zum 21. Jahrhundert, um einen eventuellen Wandel aufzuzeigen.
Comic, Donald Duck, Entenhausen, Comicskelett, Comicforschung, Stereotypisierung, Seitenaufbau, Figurenstereotypen, Comicgeschichte, Medienwissenschaft, visuelle Kommunikation, Disney, Comicpublikation, Onomatopöien, Comicroman.
Die Hausarbeit widmet sich der wissenschaftlichen Comicanalyse am Beispiel der Geschichten rund um Donald Duck und den Clan in Entenhausen.
Die Arbeit behandelt die Comicgeschichte, Definitionen, theoretische Grundlagen der Comic-Grundbausteine und führt eine detaillierte Analyse der duckschen Geschichten durch.
Das Ziel ist es, die positive Entwicklung der Einstellung gegenüber Comics zu verdeutlichen und mittels einer Comicanalyse zu prüfen, ob sich Entenhausen und seine Bewohner im Wandel der Zeit verändert haben.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Comicanalyse angewandt, die auf theoretischen Grundlagen von Comicforschern wie Havas und McCloud basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen des Mediums Comic definiert und seine Geschichte erläutert, bevor das "Comicskelett" mit all seinen Bausteinen analysiert und auf die Welt der Enten angewendet wird.
Wichtige Begriffe sind Comic, Donald Duck, Entenhausen, Comicskelett, Stereotypisierung, Figurenstereotypen, Comicgeschichte und Medienanalyse.
Die Arbeit stellt fest, dass sich Entenhausen im Laufe der Zeit kaum gewandelt hat; die Grundstrukturen der Geschichten und die Stereotypisierung der Figuren sind über die Jahrzehnte weitgehend stabil geblieben.
Die Neffen fungieren oft als vernünftigere, realistischere Gegenpole zu Donald Duck, auch wenn sie in das Chaos ihres Onkels involviert sind.
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