Bachelorarbeit, 2020
47 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Die Entwicklung der lustigen Figuren
2.1 Hanswurst
2.2 Kasperl
3. Das Handlungsgerüst der Puppenspiele
4. Analyse
4.1 Der Lustigmacher in den Puppenspielen
4.1.1 Geißelbrecht: Doctor Faust, Das wiedergefundene Marionettenspiel
4.1.2 Simrock: Doktor Johannes Faust, Puppenspiel in vier Aufzügen und das Ulmer Puppenspiel
5. Fazit
5.1 Allgemeines
5.2 Kasperl/Hanswurst/Pickelhäring als Anti-Faust?
6. Literaturverzeichnis
6.1 Primärliteratur
6.2 Sekundärliteratur
7. Internetquellen
7.1 Theater-Websites
Diese Bachelorarbeit untersucht die Rolle und Entwicklung des Lustigmachers innerhalb der Puppenspiele vom Doktor Johannes Faust. Das zentrale Forschungsziel liegt darin zu analysieren, inwiefern der Lustigmacher als komische Kontrastfigur die Darstellung und Wahrnehmung von Faust und Mephistopheles beeinflusst und ob er im Verlauf der Puppenspieltradition zum eigentlichen Helden avanciert.
Die Entwicklung der lustigen Figuren
Nachstehend sollen die Lustigmacher „Hanswurst“ und „Kasperl“ beschrieben und in einen eingegrenzten historischen Kontext eingebettet werden. Im Zuge dessen werden auch andere lustige Figuren der Theaterbühnen vorgestellt. Dieses Kapitel erfüllt den Zweck einer Orientierungshilfe und ist Grundlage für die spätere Analyse des Hanswurst in den Puppenspielen und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.
1. Einleitung: Die Einleitung verortet das Thema im akademischen Kontext der Germanistik und führt in die Bedeutung des Faust-Stoffes sowie die Besonderheiten der Puppenspiele ein.
2. Die Entwicklung der lustigen Figuren: Dieses Kapitel zeichnet die historische Genese der komischen Figuren, insbesondere von Hanswurst und Kasperl, nach und bettet sie in den Kontext der Theatergeschichte ein.
3. Das Handlungsgerüst der Puppenspiele: Hier werden die strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Faust-Puppenspiele dargelegt sowie deren zeitliche Einordnung vorgenommen.
4. Analyse: Der Hauptteil untersucht detailliert die Rolle des Lustigmachers in den ausgewählten Fassungen von Geißelbrecht und Simrock sowie dessen Einfluss auf die Figurenkonstellation.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Funktion des Lustigmachers als kritische Gegenfigur zum Faust-Mythos.
6. Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der für die Untersuchung herangezogenen Primär- und Sekundärliteratur.
7. Internetquellen: Eine Zusammenstellung relevanter Online-Ressourcen zu zeitgenössischen Theater-Websites, die sich mit dem Puppenspiel beschäftigen.
Faust, Puppenspiel, Lustigmacher, Hanswurst, Kasperl, Geißelbrecht, Simrock, Marionettentheater, Mephistopheles, Komik, Volkskultur, Theatergeschichte, Pickelhäring, Teufelspakt, Faust-Mythos.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle des Lustigmachers (wie Hanswurst oder Kasperl) in traditionellen Puppenspielen über den Doktor Johannes Faust.
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung komischer Theaterfiguren, die strukturelle Analyse der Faust-Puppenspiele und die dramaturgische Funktion des Humors.
Das Ziel ist es zu ergründen, ob der Lustigmacher durch sein Agieren die Wahrnehmung des Faust-Stoffes verändert und als komische Gegenpol- oder Heldenfigur fungiert.
Die Arbeit stützt sich auf eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primär- und Sekundärtexten sowie den Vergleich verschiedener Puppenspiel-Versionen.
Der Hauptteil analysiert spezifische Texte wie Geißelbrechts "Doctor Faust" und Simrocks "Doktor Johannes Faust" im direkten Vergleich.
Wichtige Begriffe sind Faust-Mythos, Puppenspieltradition, Hanswurst, Kasperl, dramaturgische Kontrastierung und die Figur des Teufels.
Geißelbrechts Hanswurst ist deutlich derber und schlagfertiger, während Simrocks Kasperl sprachlich geglättet und als einfältige, abgeschwächte Figur dargestellt wird.
Da er als materialistische Gegenfigur zum wissensdurstigen Faust fungiert und durch seinen Humor das Pathos der tragischen Faust-Handlung satirisch bricht.
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