Bachelorarbeit, 2022
133 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit und Leitfragen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Mitarbeiterbindung
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Komponenten der Mitarbeiterbindung
2.1.3 Maßnahmen der Mitarbeiterbindung
2.2 Mobiles Arbeiten
2.2.1 Begriffserklärung
2.2.2 Herausforderungen des mobilen Arbeitens
2.2.3 Chancen des mobilen Arbeitens
2.3 Zusammenfassung des Theorieteils
3 Leitfragen
4 Methoden
4.1 Auswahl der Methoden / Untersuchungsdesign
4.2 Stichprobe und Personenauswahl
4.3 Ablauf der Datenerhebung
4.4 Die Quantitative Erhebung: der standardisierte Onlinefragebogen
4.4.1 Der Fragebogenaufbau
4.4.2 Dimensionale Analyse und Strukturbaum
4.4.3 Die Fragebogenformulierung und Antwortskalierung
4.4.4 Gestaltung und Layout
4.4.5 Wissenschaftliche Gütekriterien
4.4.6 Pretest
4.4.7 Durchführung der Online-Umfrage
4.5 Die Qualitative Erhebung: das halbstandardisierte Interview
4.5.1 Der Leitfadenaufbau
4.5.2 Wissenschaftliche Gütekriterien
4.5.3 Pretest
4.5.4 Durchführung der Interviews
4.5.5 Transkription der Interviews
4.5.6 Datenauswertung
5 Forschungsergebnisse
5.1 Online-Umfrage
5.1.1 demografische Daten
5.1.2 Hauptkategorie „Mitarbeiterbindung“
5.1.3 Hauptkategorie „Mitarbeiterbindung vor der Pandemie“
5.1.4 Hauptkategorie „Mobiles Arbeiten“
5.2 Interviews
5.2.1 Beschreibung der Interviewpartner
5.2.2 Hauptkategorie „Eigene Bindung“
5.2.3 Hauptkategorie „Innere Kündigung“
5.2.4 Hauptkategorie „Bindungsangebote“
5.2.5 Hauptkategorie „Wohlergehen“
Hauptkategorie „mobiles Arbeiten“
5.3 Beantwortung der Leitfragen
5.3.1 Beantwortung der ersten Leitfrage
5.3.2 Beantwortung der zweiten Leitfrage
5.3.3 Beantwortung der dritten Leitfrage
5.3.4 Beantwortung der vierten Leitfrage
6 Diskussion und kritische Reflexion
6.1 Kritische Reflexion der eigenen Vorgehensweise
6.2 Interpretation der Ergebnisse
6.3 Handlungsempfehlungen für Unternehmen
6.4 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Verhältnis von mobilem Arbeiten und Mitarbeiterbindung mit dem Ziel, Faktoren und Zusammenhänge sowohl quantitativ als auch qualitativ zu erfassen. Dabei wird analysiert, wie Mitarbeitende in Homeoffice-Umgebungen die Bindung zu ihrem Arbeitgeber und ihrer Führungskraft erleben und welche Maßnahmen zu ihrer Förderung beitragen können.
1.1 Problemstellung
Bei der Mitarbeiterbindung geht es um Faktoren, welche in keinem Arbeitsvertrag aufgeschrieben sind. Dabei handelt es sich um psychologische Gründe, welche einen Mitarbeitenden an das Unternehmen bindet. Dies können unterschiedliche Aspekte sein, z.B. oft über viele Jahre erworbenes Wissen oder aber auch Weiterbildungen und Fördermaßnahmen. Ein Beziehungsnetzwerk innerhalb der Firma, wie auch außerhalb, können ebenfalls dazu gehören. Nach Barsch und Trachsel nennen Führungskräfte auch unterschiedliche Antworten, welche für sie zur Mitarbeiterbindung gehören. Dies können Teamarbeit, Wertschätzung und Mitarbeiterzufriedenheit sein. Ebenso nennen sie auch verantwortungsvolle Aufgaben, Work-Life-Balance und Personal- und Karriereentwicklung als relevant, um Mitarbeitende an die Firma zu binden.
Warum ist die Mitarbeiterbindung für Unternehmen so wichtig? Seehofer nennt mehrere Faktoren, weshalb es für Unternehmen wichtig ist, die Mitarbeiterbindung zu stärken. Zwei davon sind die loyalen Kunden und die höhere Produktivität und Rentabilität. Für den Kunden ist es immer besser, wenn dieser einen Ansprechpartner hat und dieser auch nicht so häufig wechselt. Dadurch fühlt er sich ernstgenommen. Eine Studie der International Survey Research ISR im Jahr 2002 hat nachgewiesen, dass Unternehmen, mit einer höheren Mitarbeiterbindung auch signifikant höhere Umsatzrendite erzielen und ebenso eine höhere Nettogewinnspanne.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, setzt die Zielsetzung der Arbeit sowie deren Leitfragen fest und beschreibt den Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert theoretische Konzepte zur Mitarbeiterbindung (Komponenten, Maßnahmen) sowie zum mobilen Arbeiten (Chancen, Herausforderungen) und schließt mit einer Zusammenfassung.
3 Leitfragen: Die zentralen Fragestellungen der Arbeit werden hier nochmals explizit formuliert, um eine Basis für die empirische Untersuchung zu schaffen.
4 Methoden: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen, inklusive Untersuchungsdesign, Stichprobenwahl sowie Durchführung und Auswertung der Online-Umfrage und der Experteninterviews.
5 Forschungsergebnisse: Die aus der Online-Umfrage und den Interviews gewonnenen Daten werden hier anhand der definierten Kategorien dargestellt und die Leitfragen schrittweise beantwortet.
6 Diskussion und kritische Reflexion: Zum Abschluss werden das methodische Vorgehen kritisch reflektiert, die Ergebnisse interpretiert, Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet sowie ein Fazit und Ausblick gegeben.
Mitarbeiterbindung, Mobiles Arbeiten, Homeoffice, mixed-method, Online-Umfrage, Experteninterviews, Arbeitszufriedenheit, Soziale Identität, Commitment, Innere Kündigung, Führungskultur, Work-Life-Balance, Personalführung, Bindungsangebote
Die Arbeit untersucht, ob mobiles Arbeiten eine Herausforderung oder eine Chance für die Mitarbeiterbindung darstellt und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Mitarbeiterbindung, die Ausgestaltung des mobilen Arbeitens sowie die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsort, Führung und der emotionalen Bindung an das Unternehmen.
Das Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber, um mobiles Arbeiten so zu gestalten, dass es die Bindung der Mitarbeitenden fördert.
Die Autorin verwendet einen Mixed-Methods-Ansatz, der eine quantitative Online-Umfrage mit qualitativen, problemzentrierten Interviews kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Herleitung der Untersuchung, eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten sowie eine abschließende kritische Diskussion.
Wichtige Begriffe sind Mitarbeiterbindung, Mobiles Arbeiten, Homeoffice, Commitment, Arbeitszufriedenheit und Führung im Kontext digitaler Arbeitswelten.
Eine zentrale Herausforderung besteht darin, dass informelle Kontakte und der "Flurfunk" wegfallen, was die Teamentwicklung erschwert und neue Anforderungen an eine vertrauensbasierte Kommunikation stellt.
Mobile Arbeit wird als Chance wahrgenommen, sofern sie als flexibler Gestaltungsspielraum erkannt wird, der die Work-Life-Balance unterstützt und damit die Bindung an den Arbeitgeber stärkt, statt sie zu lockern.
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