Bachelorarbeit, 2020
62 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung der Bachelorarbeit
1.2 Aufbau und Vorgehensweise der Bachelorarbeit
2 Einführung Vegetarismus
2.1 Definitionen und Begriffe
2.2 Entwicklung und aktuelle Situation
2.3 Formen des Vegetarismus
2.4 Motive fleischloser Ernährungsformen
2.5 Potenzielle Mangelstoffe veganer/ vegetarischer Ernährung
2.5.1 Mikronährstoffe
2.5.1.1 Vitamine
2.5.1.2 Mineralstoffe
2.5.2 Makronährstoffe
2.5.3 Fazit Nährstoffversorgung
3 Zivilisationskrankheiten
3.1 Krebs
3.1.1 Entstehung und Risikofaktoren
3.1.2 Krebs und Ernährung
3.2 Diabetes
3.2.1 Entstehung und Risikofaktoren
3.2.2 Diabetes und Ernährung
3.3 Herz-Kreislauf-Erkrankungen/ Atherosklerose
3.3.1 Entstehung und Risikofaktoren
3.3.2 Atherosklerose und Ernährung
3.4 Fazit Zivilisationskrankheiten
4 Methodik
4.1 Experteninterview
4.1.1 Beschreibung der Methode
4.1.2 Vorgehensweise und Durchführung
4.1.3 Auswertung und Erhebungsergebnisse
4.1.4 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
5 Schlussfazit mit Beantwortung der Fragestellung
6 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss einer veganen beziehungsweise vegetarischen Ernährungsweise auf das Entstehungsrisiko ausgewählter Zivilisationskrankheiten. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Bewertung einer adäquaten Nährstoffversorgung bei fleischloser Kost, ergänzt durch eine qualitative Expertenbefragung.
1 Einleitung
Immer mehr Personen entscheiden sich aufgrund diverser Beweggründe für eine vegetarische oder auch vegane Ernährung (vgl. Leitzmann 2012, S. 7f.). Der wachsende Ernährungstrend lässt sich aktuell auch in den Medien beobachten. Bemerkenswert ist der vegane Ernährungsstil, welcher in kurzer Zeit einen außerordentlichen Wandel erfuhr.
Noch vor Jahren hatten beispielsweise die Menschen, die eine vegetarische Kostform pflegten, mit zahlreichen Vorurteilen zu kämpfen und wurden von der Gesellschaft als „Hippies“ oder „Möchtegernweltretter“ abgeschrieben (vgl. ebd., S. 7). Rückblickend ist, einhergehend mit dem Klimawandel und der Finanz- und Wirtschaftskrise, welche zunehmend in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens rückten, ein deutlicher Wandel und ein Überdenken des bisherigen Bildes des Vegetarismus zu vernehmen (vgl. Leitzmann/Keller 2013, S. 8). Vegane Restaurantketten, unzählige Kochbücher mit vegetarischen/ veganen Rezepten als auch Youtuber und Influencer, die selbstbewusst die Vielfalt dieser Ernährungsformen in den sozialen Netzwerken präsentieren.
Nicht nur im öffentlichen und privaten Leben erregt dieses Thema besondere Aufmerksamkeit, sondern auch an der Medizin und Forschung geht der Trend und Umschwung hin zu einem veganen oder vegetarischen Ernährungsstil nicht spurlos vorbei. Insbesondere bei der Erforschung der Ursachen für die kontinuierliche Zunahme an Zivilisationskrankheiten sind diese Kostformen als möglicher Schlüssel um diesen stetigen Anstieg zu unterbinden weiter in Fokus der Ärzte gerückt (vgl. Leitzmann/Keller 2013, S. 15). Beweggrund dafür sind Gesundheitsstatistiken, welche deutlich zu erkennen geben, dass die Ernährung eine ausschlaggebende Rolle in Bezug auf die Entstehung etlicher Volkskrankheiten einnimmt (vgl. Englert/Siebert 2016, S. 7). Dieser Annahme zufolge, unterstützt durch Bekanntmachungen, dass vermehrter Fleischkonsum als denkbare Gesundheitsgefahr einzustufen ist, rückt die Ernährung vermehrt in das Diskussionsfeld von Fachleuten, Medizinern und Forschern (vgl. WCRF/AICR 2007, S.12).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den wachsenden Trend des Vegetarismus ein und begründet die Relevanz der Untersuchung im Kontext zunehmender Zivilisationskrankheiten.
2 Einführung Vegetarismus: Dieses Kapitel erläutert Begrifflichkeiten, die historische Entwicklung sowie Formen des Vegetarismus und analysiert die Nährstoffversorgung bei fleischloser Lebensweise.
3 Zivilisationskrankheiten: Die Arbeit befasst sich hier mit der Pathogenese und den ernährungsabhängigen Faktoren von Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
4 Methodik: Hier wird der angewandte Ansatz des halb-standardisierten Experteninterviews beschrieben sowie die Auswertung und Diskussion der gewonnenen Ergebnisse dargestellt.
5 Schlussfazit mit Beantwortung der Fragestellung: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage zum gesundheitlichen Mehrwert einer veganen/vegetarischen Ernährung hinsichtlich der Krankheitsprävention.
6 Ausblick: Der Ausblick diskutiert zukünftige Entwicklungen hinsichtlich der gesellschaftlichen Etablierung fleischloser Ernährungsformen und deren potenzielle Rolle in der Prävention.
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Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen veganer beziehungsweise vegetarischer Ernährungsform und dem Risiko, an verschiedenen Zivilisationskrankheiten zu erkranken.
Die Themenfelder umfassen die Definition des Vegetarismus, die Analyse potenzieller Mangelerscheinungen bei fleischloser Kost sowie die Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Das Hauptziel besteht darin, wissenschaftlich zu klären, ob durch eine vegane oder vegetarische Ernährungsweise das Entstehungsrisiko für spezifische Zivilisationskrankheiten aktiv gesenkt werden kann.
Die Autorin kombiniert eine umfassende Analyse theoretischer Fachliteratur mit der Durchführung eines Experteninterviews mit einer Diplom-Oecotrophologin.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Ernährung und Nährstoffen, eine detaillierte Betrachtung spezifischer Krankheitsbilder sowie die methodische Durchführung und Auswertung der Expertenbefragung.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Prävention, Nährstoffversorgung, fleischlose Diät, Volkskrankheiten und eine ernährungsphysiologische Bewertung durch Experten aus.
Die Expertin betont, dass für vegan lebende Menschen eine Supplementierung von Vitamin B12 zwingend erforderlich ist, da eine rein pflanzliche Zufuhr den Bedarf in der Regel nicht decken kann.
Laut der Studie und der Expertin ist die Ernährung zwar ein Schlüsselfaktor, jedoch müssen auch Faktoren wie körperliche Aktivität, Verzicht auf Nikotin und Alkohol sowie das allgemeine Körpergewicht in die Risikobetrachtung einbezogen werden.
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