Bachelorarbeit
74 Seiten
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHER TEIL
2.1. Allgemeiner Sprachkontakt
2.1.1. Code-Switching
2.1.1.1. Ursachen
2.1.1.2. Begrenzungen
2.1.2. Entlehnungen
2.1.3. Bilingualismus
2.1.4. Diglossie
2.2. Spanisch-Englischer Sprachkontakt in den USA
2.2.1. Geschichte des Spanischen in Nordamerika
2.2.2. Einwanderungsgruppen
2.2.3. Aktuelle Hispanische Bevölkerung
2.3. Spanglish
2.3.1. Linguistische Untersuchung
2.3.2. Soziolinguistische Aspekte
2.3.3. Mediale Verbreitung
3. EMPIRISCHER TEIL
3.1. Methodik
3.2. Geschriebene Sprache – Kurzgedichte
3.2.1. „Who am I? ¿Quién soy?“ - Suzuky Silva
3.2.2. „Cuando era joven...“ - José Cruz
3.2.3. „The Stem“ - Jennifer Villanueva
3.3. Gesprochene Sprache – Podcast
3.4. Zusammenfassung der Resultate
4. FAZIT UND AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT VON CODE-SWITCHING ZWISCHEN SPANISCH UND ENGLISCH
5. BIBLIOGRAPHIE
5.1. Primärquellen
5.2. Sekundärquellen
5.2.1. Printmedien
5.2.1. Internetquellen
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Auftreten von Code-Switching bei bilingualen Sprechern von Spanisch und Englisch in den USA, wobei ein Vergleich zwischen mündlichen und schriftlichen Textformen im Zentrum steht. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Faktoren und Kommunikationsabsichten, die den Sprachwechsel in unterschiedlichen medialen Kontexten begünstigen.
2.1.1. Code-Switching
Code-Switching ist eines der am meisten untersuchten Sprachkontaktphänomene der modernen Sprachwissenschaft. Dieses Phänomen entsteht, wenn bilinguale Sprecher die beherrschten Sprachen nicht verändern, sie „aber innerhalb von sprachlichen Äußerungen gemischt“ verwenden (Riehl 2014a: 21). Nach Shana Poplack (vgl. 1980: 583) kann Code-Switching definiert werden als der Wechsel von zwei Sprachen innerhalb eines Diskurses, Satzes oder Konstituenten. Sie gibt mit dem Titel ihres anerkannten Artikels „Sometimes I’ll start a sentence in English y termino en español“ ein Beispiel für den Wechsel zwischen Satzkonstituenten vor. Oft wird Code-Switching als „der sanfte Wechsel zwischen zwei oder mehreren Sprachen“ beschrieben, da die Sprecher nur selten Häsitationen oder Pausen zwischen den Sprachwechseln machen (Müller et al. 2015: 11).
Bei diesem Resultat des Sprachkontaktes kann nicht nur zwischen verschiedenen Sprachen, sondern weiterhin zwischen Varietäten gewechselt werden, die oft in einem Hierarchieverhältnis stehen und sich in ihrer Prestigeträchtigkeit unterscheiden. Die Wahl der jeweiligen Sprache oder Varietät wird „gesteuert durch situative Faktoren wie Grad der Formalität, Thema, Beziehung der Gesprächsteilnehmer zueinander“ (Lexikon der Sprachwissenschaft 2002: Code-Switching). Nach dem Sprachwissenschaftler John Gumperz (vgl. 1982: 70) finden Sprachwechsel innerhalb einzelner Aussagen oft unter Bedingungen des Wandels statt, beispielsweise wenn nur diffuse ethnische Gruppengrenzen vorherrschen.
1. EINLEITUNG: Hinführung zur Thematik des Sprachkontakts zwischen Spanisch und Englisch in den USA und Erläuterung des Ziels der Untersuchung.
2. THEORETISCHER TEIL: Vermittlung theoretischer Grundlagen zu Sprachkontaktphänomenen, der historischen Situation des Spanischen in den USA und einer Einordnung des Begriffs Spanglish.
3. EMPIRISCHER TEIL: Analyse und Vergleich authentischer Sprachbeispiele anhand von lyrischen Texten und einer Podcast-Transkription im Hinblick auf Code-Switching.
4. FAZIT UND AUSBLICK IN DIE ZUKUNFT VON CODE-SWITCHING ZWISCHEN SPANISCH UND ENGLISCH: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion der zukünftigen Entwicklung des Sprachwechsels im Kontext der globalisierten Gesellschaft.
Code-Switching, Sprachkontakt, Spanglish, Bilingualismus, Diglossie, Hispanische Bevölkerung, Sprachwechsel, Linguistik, Soziolinguistik, USA, Spanisch, Englisch, Migration, Identität, Diskursanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Sprachkontaktphänomenen, speziell dem Code-Switching, zwischen Spanisch und Englisch im Kontext der USA.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Sprachwechsels, die soziokulturelle Lage spanischsprachiger Einwanderer und die Analyse konkreter Sprachbeispiele in literarischer und auditiver Form.
Das Hauptziel besteht darin, Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Code-Switchings in schriftlichen und mündlichen Texten vergleichend herauszuarbeiten.
Es wird eine deskriptive linguistische Analyse verwendet, die durch eine empirische Untersuchung von ausgewählten Texten und einer Podcast-Transkription ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen und einen empirischen Teil, der durch transkribierte Daten und literarische Analysen gestützt wird.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Code-Switching, Bilingualismus, Spanglish, Sprachkontakt und Hispanische Identität.
In den Kurzgedichten wird der Wechsel meist intentional zur Identitätskonstruktion genutzt, während im Podcast spontane und situative Faktoren, beeinflusst durch das Beobachterparadoxon, dominieren.
Die Analyse stützt sich auf das Matrix Language Frame Modell, um zu bestimmen, welche Sprache den grammatikalischen Rahmen der Äußerungen vorgibt, wenn ein Sprachwechsel stattfindet.
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