Masterarbeit, 2007
105 Seiten, Note: 1,2
1. Einleitung
1.1 Problemumfeld
1.2 Stand der Technik
1.3 Ziele und Aufgaben
1.4 Struktur der Arbeit
2. Beschreibung der Norm DIN EN 62264
2.1 Inhaltlicher Aufbau
2.2 Objektmodellierung der Ressourcen und Prozesse
2.2.1 Role-based Equipment Model
2.2.2 Material Model
2.2.3 Personnel Model
2.2.4 Process Segment Information
2.3 Operations Management Information
2.3.1 Operations Definition Information
2.3.2 Operations Schedule Information
2.3.3 Operations Performance Information
2.3.4 Operations Capability Information
2.4 Workflows
3. Modellierung des Anwendungsszenarios nach DIN EN 62264
3.1 Beschreibung der Fahrzeugmontage
3.2 Objektmodellierung des flexiblen Fertigungssystems
3.2.1 Personnel Model
3.2.2 Role-based Equipment Model
3.2.3 Material Model
3.2.4 Process Segment Information
3.3 Operations Management Information
3.3.1 Operations Definition Information
3.3.2 Operations Schedule Information
3.3.3 Operations Performance Information
3.4 Workflow
3.4.1 Struktur des Workflows
3.4.2 Scheduling Workflow
3.4.3 Dispatching Workflow
3.4.4 Sequencing Workflows
3.4.5 Basic Process Segment Workflows
4. Prototypische Implementierung des Workflow-Management-Systems
4.1 Implementierungskonzept
4.2 Definition der Schnittstelle zur Anlagensteuerung
4.3 Implementierung der Workflows
4.3.1 Scheduling Workflow
4.3.2 Dispatching Workflow
4.3.3 Sequencing Workflow
4.3.4 Basic Process Segment Workflows
5. Fazit und Ausblick
Die Masterarbeit zielt darauf ab, die Flexibilität von Fertigungssystemen durch die Integration eines Workflow-Management-Systems (WMS) gemäß der Norm DIN EN 62264 zu erhöhen, um Anpasungskosten bei Produktneueinführungen oder Variantenänderungen zu senken.
1.1 Problemumfeld
In Zeiten der Globalisierung und der immer kürzer werdenden Produkt- und Innovationszyklen ist zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit die Reduktion von Kosten, Risiken und Fehlern erforderlich. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich in der Fertigungsindustrie eine zunehmende Flexibilisierung sowie Modularisierung der Fertigungsanlagen und -prozesse ab, um den Anpassungsaufwand beispielsweise bei der Einführung neuer Produkte und Produktvarianten zu verringern [1, p. 1].
Die Einführung eines Workflow-Management-Systems (WMS) gemäß DIN EN 62264 ermöglicht eine Modellierung der vorhandenen Produktionsressourcen sowie der für das operative Management erforderlichen Informationen und ergänzt diese um ein mehrstufiges Ablaufschema zur Ausführung des technischen Prozesses. Die strikte Trennung der Workflow-Modellierung von der Steuerungssoftware der Anlage erhöht den Wiederverwendungsanteil beider Bestandteile, was zu einer Erhöhung der Flexibilität führt.
Anhand der Fahrzeugproduktion auf der flexiblen Fertigungsanlage des Instituts für Automatisierungstechnik (IFAT) soll verdeutlicht werden, dass die Einführung eines Workflow-Management-Systems zur Flexibilisierung des Fertigungsprozesses bei der Einführung neuer Produkte und Produktvarianten sowie bei Änderungen im Produktionsprozess beiträgt.
1. Einleitung: Beschreibt das Problemumfeld kürzerer Produktzyklen und führt die Zielsetzung ein, durch ein WMS nach DIN EN 62264 die Flexibilität in der Fertigung zu steigern.
2. Beschreibung der Norm DIN EN 62264: Erläutert den inhaltlichen Aufbau der Norm sowie die relevanten Objektmodelle und das Kommunikationsmodell für die Integration von Leitsystemen.
3. Modellierung des Anwendungsszenarios nach DIN EN 62264: Wendet die theoretischen Modelle auf ein konkretes Beispiel der Fahrzeugmontage an und führt BPMN zur Workflow-Darstellung ein.
4. Prototypische Implementierung des Workflow-Management-Systems: Beschreibt die praktische Umsetzung mit GE Proficy Workflow sowie die Anbindung des Systems an die reale Anlagensteuerung mittels OPC.
5. Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und bewertet den erreichten Fortschritt bei der Flexibilisierung der Fertigungssysteme.
Workflow-Management-System, DIN EN 62264, ISA-95, Flexible Fertigung, Fertigungstechnik, BPMN, Anlagentechnik, Automatisierung, Modellierung, Prozessmanagement, Systemintegration, OPC, Ressourcenverwaltung, Fertigungssteuerung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration eines Workflow-Management-Systems (WMS) in eine flexible fertigungstechnische Anlage, um diese effizienter an neue Produktanforderungen anzupassen.
Die zentralen Themen sind die Norm DIN EN 62264, die Modellierung von Produktionsressourcen, die Abbildung von Workflows mittels BPMN und die praktische Implementierung von Software zur Anlagensteuerung.
Das primäre Ziel ist die Steigerung der Flexibilität in der Fertigung bei gleichzeitigem reduzierten Anpassungsaufwand und niedrigeren Kosten bei Produktänderungen.
Die Arbeit basiert auf der theoretischen Analyse und Anwendung der DIN EN 62264 (inkl. Objektmodellierung) sowie einer prototypischen Implementierung unter Verwendung von BPMN und GE Proficy Workflow.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Norm, die Modellierung eines konkreten Anwendungsszenarios (Fahrzeugmontage) und die anschließende technische Implementierung am System.
Wichtige Begriffe sind Workflow-Management-System, DIN EN 62264, Automatisierungstechnik, BPMN, Prozesssegmentierung und Anlagenschnittstellen.
Sie ermöglicht eine durchgängige vertikale Integration von der Unternehmensführungsebene bis hin zur Fertigungsebene, was für ein einheitliches Prozessmanagement essenziell ist.
Die Anbindung erfolgt über eine OPC-Schnittstelle, wobei auf der zentralen SPS der Anlage zusätzliche Schnittstellenvariablen angelegt wurden, um den Austausch mit dem Workflow-System zu ermöglichen.
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