Bachelorarbeit, 2020
29 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das Phasenmodell des Wandels nach Krüger
2.1 Change-Management
2.2 Die fünf Phasen des Wandels nach Krüger
2.3 Initialisierung
2.4 Konzipierung
2.5 Mobilisierung
2.6 Umsetzung
2.7 Verstetigung
2.8 Kritik am Thema Change-Management
3 Die Rolle des Personalmanagements im Veränderungsvorhaben
3.1 Administration des Unternehmens
3.2 Der/Die Human Resource Business PartnerIn
3.3 Ulrichs Change and Culture Champion
4 Die Aufgaben des Personalmanagements im Wandlungsprozess
4.1 Scheitern eines Wandlungsprozesses
4.2 Die Aufgaben der PersonalerInnen in der Initialisierungsphase
4.3 Die Aufgaben der PersonalerInnen in der Konzipierungsphase
4.4 Die Aufgaben der PersonalerInnen in der Mobilisierungsphase
4.5 Die Aufgabe der PersonalerInnen in der Umsetzungsphase
4.6 Die Aufgabe der PersonalerInnen in der Verstetigungsphase
5 Zusammenfassung und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht literaturbasiert, welche spezifischen Aufgaben dem Human Resource Management zukommen, um einem Scheitern von Veränderungsvorhaben in Unternehmen entgegenzuwirken. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Rolle der PersonalerInnen als sogenannte "Change and Culture Champions", die durch proaktive Begleitung den Erfolg von Transformationsprojekten sichern sollen.
4.2 Die Aufgaben der PersonalerInnen in der Initialisierungsphase
Vorneweg sollte angemerkt werden, dass einE HR ManagerIn abgesehen von Kompetenzen, Trends und Funktionen auch stets aktuelles Wissen über Themen bezüglich der Branche, Unternehmenskultur und -struktur zur Verfügung haben sollte, um die Rolle als strategischeR PartnerIn für die Führungsebene gewissenhaft zu erfüllen (Kahnweiler & Kahnweiler, 2005, S.117-125).
Ein häufiger Fehler, der viele Vorhaben zum Scheitern bringt ist, dass die Wichtigkeit des Wandels nicht klar kommuniziert wird und dadurch die betriebliche Selbstzufriedenheit und der Alltagskomfort die Initiative schon im Beginn ersticken. Nur wenn Dringlichkeit kommuniziert wird, kann eine Veränderung gelingen (Kotter, 2012, S. 4-5). Wer die Rolle des Change und Culture Champions wahrnimmt, muss hier zum einen die Führungskräfte dahingehend unterstützen, dass sie die Werte und die Unternehmensvision authentisch vorleben und somit zu FördererInnen und Vorbildern für den Wandel werden (Ulrich et al., 2012, S. 143). Zum anderen, um Widerstand frühzeitig zu erkennen und zerstreuen zu können, muss die Partizipation der MitarbeiterInnen gefördert werden, da dies die Akzeptanz des Wandlungsbedarfes und der dazugehörigen Maßnahmen erhöht. Durch die Einbeziehung der MitarbeiterInnen kann Unsicherheit und fehlende Koordination abgebaut werden und die Ziele der Veränderung und deren Wichtigkeit werden im Bewusstsein der Belegschaft verankert. Die PersonalerInnen müssen hierbei die Rahmenbedingungen schaffen, unter anderem sind wertschätzende Kommunikation und zielgerichtete Unterstützung durch Personalentwicklung zu fördern. (Kultur im Wandel, 2019, S. 36).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, begründet die Relevanz von personellen Fragen bei Veränderungsprozessen und stellt die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Das Phasenmodell des Wandels nach Krüger: Hier wird das fünfstufige Phasenmodell des Wandels detailliert erläutert und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff Change-Management vorgenommen.
3 Die Rolle des Personalmanagements im Veränderungsvorhaben: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Rollenbilder des Personalmanagements, von der administration-orientierten Funktion hin zum "Change and Culture Champion" nach Ulrich.
4 Die Aufgaben des Personalmanagements im Wandlungsprozess: Das Kernstück der Arbeit leitet einen konkreten Aufgabenkatalog für PersonalerInnen ab, strukturiert nach den fünf Phasen des Wandels, um einem Scheitern von Projekten entgegenzuwirken.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließenden Ausführungen rekapitulieren die Ergebnisse der Untersuchung und geben einen Ausblick auf notwendige empirische Folgeuntersuchungen.
Personalmanagement, HRM, Change-Management, Wandlungsprozess, Phasenmodell, Veränderungsvorhaben, PersonalerInnen, Change Agent, Culture Champion, Unternehmenskultur, Organisationsentwicklung, Krisenprävention, Führungsentwicklung, Transformation, Stakeholder
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Personalmanagements bei der erfolgreichen Umsetzung von unternehmerischen Veränderungsvorhaben und analysiert, welche spezifischen Aufgaben HR übernehmen muss, um ein Scheitern zu verhindern.
Die zentralen Themenfelder umfassen das Phasenmodell des Wandels nach Krüger, die verschiedenen Rollenbilder des HR-Managements (insbesondere den Change und Culture Champion) sowie die Identifikation von erfolgskritischen Aufgaben in Transformationsprozessen.
Die Hauptforschungsfrage lautet: "Welche Aufgaben muss Human Resource Management wahrnehmen, um einem Scheitern von Veränderungsvorhaben entgegenzuwirken?" Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Aufgabenkatalogs für jede Phase des Wandels.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Forschungsarbeit, die bestehende Modelle und Erkenntnisse aus der Fachliteratur diskutiert, analysiert und zu einem eigenen Aufgabenkatalog für das Personalmanagement zusammenführt.
Im Hauptteil werden das Phasenmodell nach Krüger erklärt, die strategische Rolle der PersonalerInnen erörtert und die Aufgaben der PersonalerInnen pro Phase des Wandels detailliert dargestellt und tabellarisch zusammengefasst.
Wichtige Begriffe sind Personalmanagement, Change-Management, Wandlungsprozess, Unternehmenskultur, Phasenmodell, Change Champion und Transformationsprojekte.
Die Rolle ist entscheidend, da sie über rein administrative Aufgaben hinausgeht und HR befähigt, als aktive Schnittstelle zwischen Management und Belegschaft zu fungieren, kulturelle Veränderungen zu moderieren und Widerstände proaktiv zu bearbeiten.
Die Autorin erkennt an, dass viele Modelle als praxisfern kritisiert werden. Sie argumentiert jedoch, dass diese als theoretische Grundlage dienen können, sofern sie durch Personalverantwortliche für das spezifische Unternehmensumfeld adaptiert und individualisiert werden.
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