Diplomarbeit, 2001
68 Seiten, Note: 1-2
1 Arten von Netzwerken
1.1 Aufgaben, Ziele und Funktionen von Netzwerken
1.2 Grundlagen
1.3 OSI Referenzmodell
1.4 LAN / WAN
1.4.1 LAN
1.4.2 WAN
1.4.3 Internetworking
1.5 Die gängigsten Protokolle
1.5.1 Übersicht
1.5.2 TCP/IP
1.6 Internet / Intranet
1.6.1 Internet
1.6.2 Intranet
1.7 Netzwerk- und Systemmanagement
2 Sicherheit in Netzwerken
2.1 Sicherheitsprobleme und -lösungen
2.1.1 Probleme
2.1.2 Lösungsmöglichkeiten
2.2 Firewall
2.2.1 Schema einer Firewall
2.2.2 Konstruktionsprinzipien
2.2.3 Planung
2.3 Verschlüsselungsverfahren
2.3.1 Transaktionssicherheit im Internet
2.3.2 S-HTTP
2.3.3 SSL
2.3.4 SET
3 Schwachstellenanalyse und Schutzmöglichkeiten
3.1 Risikoanalyse
3.2 Computerkriminalität
3.3 Hacker und Viren, die ersten 35 Jahre
3.4 Internet-Sicherheit: Schwachstellen
3.4.1 Risiko durch Authentikation
3.4.2 Risiko durch Kommunikationsprotokolle
3.4.3 Gefahren durch Internetapplikationen
3.4.4 Risiko durch Informationsdienste
3.4.5 Viren in Programmen und Datennetzen
3.5 Schutzmöglichkeiten
3.5.1 Firewalls
3.5.2 Kryptographie
3.5.3 Überwachungswerkzeuge
4 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über den Aufbau moderner Rechnernetze sowie die damit verbundenen Sicherheitsrisiken und Schutzstrategien. Sie untersucht, wie sich vernetzte IT-Infrastrukturen vor externen und internen Angriffen schützen lassen und analysiert dabei sowohl technologische Grundlagen als auch organisatorische Sicherheitsaspekte.
1.3 OSI Referenzmodell
Der Bauplan für ein Datenkommunikationsnetz besteht aus zwei Teilen: Einem für die Übertragungstechnik und einem für die richtige Interpretation der ausgetauschten Informationen.
Der Kompatibilitätsaspekt ist einer der wichtigsten bei der Kommunikation. Das Internet funktioniert deshalb so großartig, weil viele Regeln weltweit eingehalten werden, etwa die TCP/IP-Protokollfamilie. Denn nur solche Standards sichern die Kompatibilität.
Einer der wichtigsten Standards ist das OSI-Referenzmodell der Internationalen Standardisierungsorganisation (ISO). Es beschreibt die Netzarchitektur und die damit zusammenhängenden Protokolle. Das OSI-Referenzmodell definiert sieben verschiedene Schichten bei der Kommunikation und grenzt Aufgaben und Funktionsbereiche untereinander ab. Es beschreibt die Architektur von Netzen allgemein und ist unabhängig von der Art der Endgeräte, von den Anwendungen oder der technischen Vernetzung.
1 Arten von Netzwerken: Vermittlung der Grundlagen physischer Vernetzung, Client-Server-Modelle und wichtiger Protokolle sowie der Einordnung in das OSI-Referenzmodell.
2 Sicherheit in Netzwerken: Analyse der Sicherheitsrisiken, Darstellung verschiedener Firewall-Konzepte und Erläuterung kryptographischer Verfahren zur Absicherung von Transaktionen.
3 Schwachstellenanalyse und Schutzmöglichkeiten: Eingehende Untersuchung von Angriffsmethoden, Hacker-Historie, Virenarten sowie präventive Schutzmaßnahmen und Überwachungstools.
4 Zusammenfassung: Synthese der Sicherheitsplanung, von der Risikoanalyse bis hin zur Implementierung organisatorischer Richtlinien und technischer Sicherheitsarchitekturen.
Rechnernetze, Netzwerksicherheit, OSI-Referenzmodell, TCP/IP, Firewall, Kryptographie, Risikoanalyse, Computerkriminalität, Hacker, Viren, Trojanische Pferde, Authentifizierung, Intranet, Datenübertragung, Systemmanagement
Die Arbeit behandelt die Grundlagen und Architekturen von Computernetzwerken und stellt diesen eine detaillierte Analyse der damit verbundenen Sicherheitsbedrohungen und Schutzmechanismen gegenüber.
Die zentralen Themen sind der technische Aufbau von LAN/WAN-Netzen, Internet-Protokolle, Firewall-Technologien, Verschlüsselungsverfahren sowie die Schwachstellenanalyse moderner Informationssysteme.
Das Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Vernetzung von Systemen zu schaffen und Wege aufzuzeigen, wie diese Umgebungen durch technische und organisatorische Maßnahmen sicher gestaltet werden können.
Die Arbeit nutzt einen deskriptiven und analytischen Ansatz, basierend auf IT-Standards, gängigen Protokollbeschreibungen und einer systematischen Untersuchung von Sicherheitskonzepten und Angriffsszenarien.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Basis (Kapitel 1), die Implementierung von Sicherheitskonzepten wie Firewalls und Verschlüsselung (Kapitel 2) und eine umfassende Schwachstellenanalyse inkl. Viren- und Hacker-Bedrohungen (Kapitel 3).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Netzwerksicherheit, OSI-Schichten, Firewall-Architekturen, Kryptographie, Risikoanalyse und Computerkriminalität zusammenfassen.
Ein Intranet zeichnet sich durch einen identifizierbaren Betreiber und einen auf einen definierten Nutzerkreis eingeschränkten Zugriff aus, während das Internet als offener Verbund fungiert.
Firewalls werden als zentrale Knotenpunkte zur Überwachung und Kontrolle des Datenflusses zwischen gesicherten und ungesicherten Netzwerken beschrieben, wobei verschiedene Architekturen wie Paketfilter oder Application Gateways erläutert werden.
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