Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der sprachlichen Unsicherheit bei Réuniones:innen im Kontext der Mehrsprachigkeit auf der Insel La Réunion. Ziel ist es, die Auswirkungen der Degradierung des créole réunionnais auf die Sprachhaltungen der Bevölkerung zu untersuchen. Hierzu werden sowohl theoretische Grundlagen der Mehrsprachigkeit und des Sprachkontakts erläutert als auch der soziolinguistische Kontext La Réunions beleuchtet. Die Arbeit analysiert insbesondere die Ergebnisse einer Umfrage, die sich mit den Sprachattitüden von Réuniones:innen beschäftigt.
Die Einleitung führt in das Thema der sprachlichen Unsicherheit auf La Réunion ein und skizziert den historischen und soziolinguistischen Kontext der Insel. Das zweite Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Mehrsprachigkeit, des Sprachkontakts und der Di-, Tri- und Polyglossie. Im dritten Kapitel wird La Réunion als ethnisches Mosaik vorgestellt. Die Kapitel vier und fünf beleuchten den historischen und soziolinguistischen Kontext der Insel, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung des créole réunionnais und der aktuellen Sprachsituation liegt. Das sechste Kapitel behandelt das Konzept der sprachlichen Unsicherheit und analysiert die Gründe für diese Unsicherheit auf La Réunion, unterteilt in sprachpolitische und soziale Ursachen. Das siebte Kapitel stellt die Ergebnisse einer Umfrage zu den Sprachattitüden von Réuniones:innen vor. Die Umfrage beleuchtet den Sprachgebrauch, die Sprachrezeption im Kreol und die Einstellungen der Teilnehmer:innen zum Sprachgebrauch.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Mehrsprachigkeit, Sprachkontakt, Sprachliche Unsicherheit, Sprachattitüden, créole réunionnais, La Réunion, Frankreich, Soziolinguistik, Ethnografie, Empirische Forschung, Fragebogenanalyse.
Die Bewohner nutzen sowohl das Créole Réunionnais als auch die offizielle Landessprache Französisch im Alltag.
Es beschreibt das Gefühl der Minderwertigkeit vieler Sprecher gegenüber dem Französischen, da das Kreolische oft als "degradierte" Sprache wahrgenommen wird.
Gründe sind vor allem sprachpolitische Vorgaben Frankreichs sowie soziale Strukturen, die Französisch mit Bildung und Erfolg verknüpfen.
Diglossie bezeichnet das Nebeneinander zweier Sprachvarianten, während Polyglossie die Verwendung vieler verschiedener Sprachen in einer Gesellschaft meint.
Das Kreolische entstand als Kontaktsprache während der Kolonialzeit und ist heute ein zentrales Element der ethnischen Identität auf der Insel.
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