Diplomarbeit, 2003
167 Seiten, Note: 1
I EINLEITUNG
II THEORETISCHER TEIL
1 DER EURO
1.1 Kosten und Nutzen einer Währungsunion
2 EUROPÄISCHE UNION
2.1 Österreichs Weg in die EU
2.2 Belgiens Weg in die EU
2.3 Italiens Weg in die EU
3 NATIONALWÄHRUNGEN
3.1 Die Geschichte des Schilling
3.2 Die Geschichte des Belgischen Franc
3.3 Die Geschichte der Lira
4 SOZIALE REPRÄSENTATIONEN
4.1 Entwicklungsgeschichte der Theorie der Sozialen Repräsentationen
4.2 Definition von Sozialen Repräsentationen
4.3 Entstehung von sozialen Repräsentationen
4.4 Struktur der Sozialen Repräsentationen
4.5 Methoden zur Untersuchung von Sozialen Repräsentationen
4.5.1 Methodé d’evocation
4.5.2 Trama associativa
5 EINSTELLUNGEN
6 SOZIALE REPRÄSENTATIONEN VERSUS EINSTELLUNGEN
7 BISHERIGE FORSCHUNGSERGEBNISSE ZUM EURO
7.1 Einstellungen zum Euro
7.1.1 Typologie der Europäer
7.1.2 Psychologische Landkarte der EU
7.1.3 Österreichs Einstellung zum Euro
7.1.4 Belgiens Einstellung zum Euro
7.1.5 Italiens Einstellung zum Euro
7.2 Soziale Repräsentationen zum Euro
III EMPIRISCHER TEIL
1 FRAGESTELLUNGEN
2 METHODE
2.1 Teilnehmer
2.2 Material
2.3 Durchführung
3 ERGEBNISSE
3.1 Einstellungsindex
3.1.1 Faktorenananalyse
3.1.2 Reliabilitätsanalyse
3.2 Ergebnisse aus den Analysen zur Einstellung zum Euro
3.2.1 Einstellungsindizes der vier Gruppen
3.3 Ergebnisse zu den Assoziationsbewertungen
3.4 Korrelation von Einstellungsindex und Bewertungsindex
3.5 Deskriptivstatistik des Assoziationsmaterials
3.6 Ergebnisse zu den Sozialen Repräsentationen zum Euro
3.6.1 Struktur der Sozialen Repräsentationen zum Euro
3.6.1.1 Ergebnisse zur Struktur der Sozialen Repräsentationen
3.6.1.1.1 Ergebnisse der Kern-Peripherie-Analysen zum Euro
3.6.1.1.2 Ergebnisse der Kern-Peripherie-Analysen zu den Nationalwährungen
3.6.2 Assoziationsinhalte
3.6.2.1 Kategoriensystem zur Einordnung der Assoziationen in Assoziationskategorien
3.6.2.2 Rater-Übereinstimmung bezüglich des Frage-Kategoriensystems
3.6.2.3 Häufigkeiten der Frage-Kategorien
3.6.2.4 Unterteilung der Frage-Kategorien in thematische Kategorien
3.6.3 Gruppenvergleiche der Sozialen Repräsentationen zum Euro
3.6.3.1 Ergebnisse der Korrespondenzanalyse zu den Frage-Kategorien und den vier Gruppen
3.6.3.2 Ergebnisse der Korrespondenzanalyse der österreichischen und belgischen Euro-Befürworter und Euro-Gegner
3.6.3.3 Ergebnisse der Korrespondenzanalyse der österreichischen und italienischen Euro-Befürworter und Euro-Gegner
3.7 Sequenz der Assoziationen
3.7.1 „Kettenanalysen“
IV DISKUSSION UND ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels eines sozialpsychologischen Ansatzes, welche "Sozialen Repräsentationen" (Wissenssysteme, Einstellungen und Vorstellungen) Menschen in Österreich, Belgien und Italien gegenüber dem Euro hegen, und wie sich Euro-Befürworter von Euro-Gegnern in ihren Wahrnehmungen unterscheiden.
1 DER EURO
Im Jahr 1995 einigten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs auf den Namen Euro. Das graphische Zeichen (ein E mit einem markanten Doppel-Querstrich) ist eine Kombination aus dem griechischen Buchstaben Epsilon als Symbol für die Wiege der europäischen Zivilisation, dem Buchstaben E für Europa und den Parallelen (doppelter Querstrich) als Symbol für Stabilität (Der Euro, 2000). Der schwungvolle Bogen des E ähnelt einer Brücke und symbolisiert die europäische Zusammenarbeit. Die Farben (bevorzugt Gelb auf weißem oder blauem Grund) verweisen auf die Farben der Europa Fahne, die zwölf gelbe Sterne auf blauem Grund abbildet (Emmerich, 2001).
In Tabelle 1 ist die historische Entwicklung der europäischen Währungsunion dargestellt.
I EINLEITUNG: Einführung in die Themenstellung, den theoretischen Rahmen der Sozialen Repräsentationen und die Zielsetzung der ländervergleichenden Studie.
II THEORETISCHER TEIL: Darstellung der historischen Entwicklung des Euro, der Europäischen Union sowie der Nationalwährungen und Einführung in die psychologischen Konzepte der Sozialen Repräsentationen und Einstellungen.
III EMPIRISCHER TEIL: Präsentation der Fragestellungen, der methodischen Vorgehensweise bei der Befragung von Studierenden sowie die detaillierte Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Einstellungen, Assoziationen und deren Struktur.
IV DISKUSSION UND ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Studienergebnisse, kritische Reflexion des methodischen Vorgehens und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Euro, Soziale Repräsentationen, Einstellungen, Ländervergleich, Österreich, Italien, Belgien, Kern-Peripherie-Analyse, Korrespondenzanalyse, Währungsumstellung, Europäische Union, Assoziationsgeflecht, Wirtschaftspsychologie, Identität, Nationalwährungen.
Die Arbeit untersucht psychologische Aspekte der Währungsumstellung auf den Euro in Österreich, Italien und Belgien, insbesondere wie Menschen diese neue Währung wahrnehmen und bewerten.
Die zentralen Themen umfassen die Theorie der Sozialen Repräsentationen, die Einstellung zur Europäischen Union und zum Euro sowie der Einfluss von Nationalität und kulturellem Hintergrund auf das individuelle Urteil.
Das Ziel ist es, die "Sozialen Repräsentationen" zum Euro zu erfassen und zu verstehen, warum Menschen eine positive oder negative Einstellung zur Währung entwickeln.
Es wird eine explorative Studie durchgeführt, die freie Assoziationstechniken zur Erhebung der Repräsentationen und standardisierte Fragebögen für die Einstellungen nutzt, ergänzt durch Kern-Peripherie-Analysen und Korrespondenzanalysen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über die EU und die Währungsgeschichte sowie einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten von fast 500 Studierenden analysiert und strukturiert.
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Euro, Soziale Repräsentationen, Einstellungsanalyse, Ländervergleich und Wirtschaftspsychologie.
Die Kettenanalyse hilft zu verstehen, ob die Nennung eines bestimmten Wortes (wie "Umstellung") systematisch die Nennung eines anderen Wortes (wie "Europa") bedingt, um die interne Struktur der Gedankenwelt der Teilnehmer offenzulegen.
Dieses Modell hilft dabei, stabile, zentrale Bedeutungselemente ("Kern") von eher variablen, peripheren Elementen zu unterscheiden, was entscheidend für die Definition und das Verständnis einer sozialen Repräsentation ist.
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