Bachelorarbeit, 2009
26 Seiten, Note: 2
Zusammenfassung
Einleitung
Material und Methoden
Versuche mit Apfelknospen
Versuche mit Aprikosenknospen
Ergebnisse
Versuche mit Apfelknospen
Versuche mit Aprikosenknospen
Diskussion
Apfelversuche
Einfluss des Schnitttermins
Einfluss der Lagerdauer
Bewertung der Methode
Empfehlung für einen Austriebstest mit Apfelknospen
Aprikosenversuche
Einfluss der ABA-Behandlung
Bewertung der Methode
Empfehlung für einen Austriebstest mit Aprikosenknospen
Schlussfolgerung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines praxistauglichen in vitro-Testsystems, um den Knospenaustrieb bei Kern- und Steinobst kontrolliert zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Analyse von externen Faktoren wie Schnitttermin und Lagerdauer beim Apfel sowie die Wirkung des Phytohormons Abscisinsäure (ABA) auf die Verzögerung des Knospenaustriebs bei Aprikosen.
Einfluss der Lagerdauer
Auf die Austriebsgeschwindigkeit hat die Lagerung keinen Einfluss (Tabelle 2). Der Knospenaufbruch wurde durch die Lagerung nicht beeinflusst (Abb. 9). Die Dauer bis zum Erreichen von 20 % der maximalen Blattfläche wurde durch die Lagerung ebenfalls nicht beeinflusst. Die Lagerung hatte einen Einfluss auf die Knospenfläche (Abb. 11 und 12). Am Tag 15 und 25 nach Versuchsbeginn zeigten die Knospen aus Versuch 1.3 und 2.3 die größte Blattfläche. Zumindest Versuch 1 zeigte, dass die Knospen aus der längsten Lagerung die größten Blattflächen hervorbringen. In Versuch 2 ist dies nicht der Fall, was an den abweichenden Kulturbedingungen von Versuch 2.3 lag.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Faktoren getrennt betrachtet wenig Einfluss auf die Knospenentwicklung hatten. Weder der Schnitt noch die Lagerung hatten einen Einfluss auf die Austriebsgeschwindigkeit. Beide Faktoren zusammen beeinflussten die akkumulierte Kältesumme. Die Kältesumme hatte eventuell Einfluss auf die Austriebsgeschwindigkeit (Abb. 7, 8; Tabelle 2) und die ausgetriebene Knospenfläche (Abb. 11, 12). Die Versuche direkt nach dem Schnitt und nach ca. 40 Tagen Lagerung unterschieden sich nicht signifikant, auch wenn die Streuung der Werte nach der ersten Lagerung etwas größer war.
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die beeinflussenden Faktoren des Knospenaustriebs und fasst die wesentlichen Ergebnisse der Versuchsreihen an Apfel und Aprikose zusammen.
Einleitung: Beschreibt die physiologischen Grundlagen der Dormanz bei Obstgehölzen und erläutert die Notwendigkeit, den Knospenaustrieb zur Frostvermeidung oder Synchronisation zu beeinflussen.
Material und Methoden: Detailliert die Versuchsanordnung, das Pflanzenmaterial, die Kulturbedingungen in Phytokammern sowie die statistische Auswertung der Knospenentwicklung.
Ergebnisse: Präsentiert die Daten zum zeitlichen Verlauf des Austriebs von Apfelknospen und die Wirkung unterschiedlicher ABA-Konzentrationen auf Aprikosenknospen.
Diskussion: Analysiert kritisch die Einflüsse von Schnitttermin, Lagerdauer und ABA-Behandlung und bewertet die Eignung der verwendeten in vitro-Testmethodik.
Schlussfolgerung: Bestätigt die Praxistauglichkeit des entwickelten Testsystems und gibt Ausblicke auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten für Austriebstests.
Knospenaustrieb, in vitro-Testsystem, Apfel, Aprikose, Dormanz, Abscisinsäure, ABA, Lagerdauer, Schnitttermin, Blattflächenentwicklung, Kältesumme, BBCH-Skala, Vegetative Knospen, Generative Knospen, Pflanzenbioregulator.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines in vitro-Testsystems, mit dem der Knospenaustrieb bei Kern- und Steinobst unter kontrollierten Laborbedingungen untersucht werden kann.
Die zentralen Themen sind die Dormanz, die Untersuchung von Lagerungs- und Schnittzeiteinflüssen auf Apfelknospen sowie der Einsatz von Phytohormonen zur Steuerung des Austriebs bei Aprikosen.
Das Ziel ist es, ein reproduzierbares, praxistaugliches Testsystem zu entwickeln, das es ermöglicht, den Knospenaustrieb zu synchronisieren oder bei Frostgefahr zu verzögern.
Es kommen unter anderem Bildanalysesoftware zur Bestimmung der Knospenflächen, statistische Regressionsanalysen sowie Bonituren nach einer angepassten BBCH-Skala zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in Versuche mit Apfelknospen, bei denen Schnittzeit und Lagerung variiert wurden, sowie Versuche mit Aprikosenknospen, bei denen der Einfluss von Abscisinsäure-Applikationen untersucht wurde.
Wichtige Begriffe sind Knospenaustrieb, Abscisinsäure, Dormanz, in vitro-Testsystem sowie die spezifische Untersuchung von Apfel- und Aprikosenknospen.
Die Lagerung beeinflusste die Austriebsgeschwindigkeit zwar nicht signifikant, führte jedoch bei längeren Lagerungsdauern zu einer verbesserten Blattflächenentfaltung der Knospen.
Eine Behandlung mit 1000 ppm Abscisinsäure (ABA) verzögert den Knospenaustrieb deutlich, während niedrigere Konzentrationen bei einzelnen Knotenexplantaten keine signifikante Wirkung zeigten.
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