Bachelorarbeit, 2020
27 Seiten
I EINLEITUNG
II INSOLVENZEN
1. BEGRIFF
2. UNTERNEHMENSINSOLVENZEN IN DEUTSCHLAND
2.1. JURISTISCHE PERSPEKTIVE
2.2. BETRIEBLICHE PERSPEKTIVE
3. INSOLVENZURSACHEN
3.1. ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT
3.2. DROHENDE ZAHLUNGSUNFÄHIGKEIT
3.3. ÜBERSCHULDUNG
4. INSOLVENZARTEN
4.1. PRIVATINSOLVENZ
4.2. STAATSINSOLVENZ
5. UNTERNEHMENSSCHLIEßUNGEN
6. INSOLVENZENTWICKLUNGEN IN DEUTSCHLAND
III DER ABLAUF EINES INSOLVENZVERFAHRENS
1. INSOLVENZANTRAG
2. PRÜFUNG DES GERICHTS
3. INSOLVENZVERWALTER
3.1. SCHWACHER INSOLVENZVERWALTER
3.2. STARKER INSOLVENZVERWALTER
4. SANIERUNG
5. AUFLÖSUNG
IV FAZIT
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Einblick in die Mechanismen und den Ablauf von Unternehmensinsolvenzen in Deutschland zu geben. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen Krisen frühzeitig erkennen können, welche rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei einer Insolvenz bestehen und wie durch gezielte Sanierungsinstrumente ein Fortbestehen des Unternehmens ermöglicht oder im kritischen Fall eine geordnete Abwicklung vollzogen werden kann.
3.1. Zahlungsunfähigkeit
§ 17 InsO versteht Zahlungsunfähigkeit wie folgt:
„(1) Allgemeiner Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit.
(2) Der Schuldner ist zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Zahlungsunfähigkeit ist in der Regel anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat.“
§ 17 Abs. 1 InsO sieht die Zahlungsunfähigkeit als allgemeinen Eröffnungsgrund in einem Insolvenzverfahren. Dies zeigt, dass prinzipiell eine Aufforderung zum Eröffnen eines Insolvenzverfahrens besteht, wenn Zahlungsunfähigkeit gegeben ist. Die Definition in § 17 Abs. 2 InsO spezifiziert die Zahlungsunfähigkeit dahin, dass der Gemeinschuldner zahlungsunfähig ist, sobald er seine fälligen Zahlungsverpflichtungen keineswegs verwirklichen kann. Wenn die Liquiditätslücke zehn % oder einen größeren Umfang erreicht, geht der Bundesgerichtshof davon aus, dass das Unternehmen konkursreif ist. Anderes gilt bei der Vermutung, dass die Liquiditätslücke in naher Zukunft absolut oder größtenteils geschlossen wird und zu erwarten, dass die Gläubiger abhängig von den spezifischen Gesichtspunkten warten.
I EINLEITUNG: Hier wird die Relevanz von Unternehmensinsolvenzen in der Marktwirtschaft thematisiert und das Ziel der Arbeit sowie der Aufbau der Untersuchung dargelegt.
II INSOLVENZEN: Dieser Teil definiert den Begriff der Insolvenz, beleuchtet juristische und betriebliche Aspekte sowie die zentralen Ursachen und Arten von Insolvenzen.
III DER ABLAUF EINES INSOLVENZVERFAHRENS: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess von der Antragstellung bis hin zur Prüfung durch das Gericht sowie die spezifischen Rollen, wie die des Insolvenzverwalters, bei der Sanierung oder Auflösung.
IV FAZIT: Hier werden die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gegeben.
Unternehmensinsolvenz, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Insolvenzordnung, Insolvenzverwalter, Sanierung, Liquidation, Insolvenzplan, Rechtsform, GmbH, Gläubiger, Unternehmenskrise, Insolvenzverfahren, Zahlungsverpflichtungen, Unternehmensschließung
Die Arbeit analysiert das Thema Unternehmensinsolvenzen in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der rechtlichen Entstehungsgründe und des prozessualen Ablaufs.
Zu den Kernbereichen gehören die Definition der Insolvenzursachen, die Rolle der Rechtsformen bei Insolvenzen sowie Strategien zur Sanierung insolventer Unternehmen.
Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die bestehende Literatur und die rechtlichen Grundlagen zu geben, um zu verdeutlichen, wie eine Insolvenz von Unternehmen vermieden oder nach Insolvenzeintritt bearbeitet werden kann.
Es erfolgt eine fundierte Analyse bestehender empirischer und theoretischer Literaturquellen zum Thema Insolvenzrecht und Betriebswirtschaftslehre.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Insolvenzursachen (Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung) und die praktische Darstellung der Phasen eines Insolvenzverfahrens.
Zentrale Begriffe sind neben Insolvenz auch Sanierung, Insolvenzplan, Zahlungsunfähigkeit und die verschiedenen Rollen des Insolvenzverwalters.
Der schwache Insolvenzverwalter agiert oft als vorläufiger Verwalter mit beschränkten Befugnissen und Zustimmungsvorbehalten, während der starke Insolvenzverwalter weitergehende Kompetenzen zur Verwaltung und Vermögenssicherung erhält.
Die Arbeit stellt fest, dass insbesondere Kapitalgesellschaften wie die GmbH aufgrund der beschränkten Haftung eine höhere Insolvenzhäufigkeit aufweisen als Personengesellschaften, deren Partner persönlich haften.
Die Insolvenzordnung (InsO) von 1999 hat den Fokus stärker auf die Sanierung und den Erhalt von Unternehmen gelegt, anstatt wie früher ausschließlich die reine Verwertung des Vermögens zu forcieren.
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