Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Chronobiologie und Ernährung
3.1.1 Definition Chronobiologie
3.1.2 Zirkadianer Rhythmus
3.1.3 Chronobiologie der Hormone
3.1.4 Chronotypen
3.1.5 Einfluss des modernen Lebensstil auf den zirkadianen Rhythmus
3.2 Übergewicht und Adipositas
3.2.1 Definition Übergewicht und Adipositas
3.2.2 Ursachen und Folgen
3.2.3 Einflussnahme der Chronobiologie auf das Körpergewicht
3.3 Gewichtsreduktion
3.3.1 Definition Gewichtsreduktion
3.3.2 Klassische Bestandteile von Ernährungsinterventionen zur Gewichtsreduktion
3.3.3 Intervallfasten zur Gewichtsreduktion
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.1.1 Zeitpunkt der Mahlzeiten
6.1.2 Frequenz der Mahlzeiten
6.1.3 Schlaf
6.2 Kritische Betrachtung
6.2.1 Kritische Reflektion des eigenen Vorgehens
6.2.2 Grenzen der Studien
6.3 Ergebnisse und Weiterführung zukünftiger Studien
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels eines narrativen Reviews, inwieweit die Chronobiologie als relevanter Faktor bei der Gewichtsreduktion fungiert und wie sich die Steuerung der Essenszeiten am sogenannten Zirkadianen-Code auf den Therapieerfolg auswirkt.
3.1.3 Chronobiologie der Hormone
Viele Hormone des menschlichen Körpers, die wichtig für den Verdauungsprozess sind, werden im zirkadianen Rhythmus, also dem 24-Stunden-Zyklus, ausgeschüttet (Fauteck, 2018, S. 42-43). Das menschliche Hunger- bzw. Sättigungsgefühl wird von unterschiedlichen Hormonen beeinflusst. Unter den wichtigsten sind Cortisol, Leptin, Ghrelin und Insulin zu nennen (Fauteck & Platzer, 2016, S. 16).
Das Hormon Cortisol, welches in der Nebennierenrinde gebildet wird, ist zuständig für die Förderung des Fettstoffwechsels, fördert den Abbau von Zucker in der Leber, wirkt dem Hormon Insulin entgegen, weist eine entzündungs- und immunhemmende Wirkung auf, spielt eine Rolle beim Protein Abbau und reguliert den Kohlenhydrathaushalt (Fauteck & Platzer, 2016, S. 16; Heinrich, 2014). Da der Cortisolwert morgens am höchsten und am Abend bis hin zur Nacht am niedrigsten ist, können bei üppigen Abendessen keine gute Verwertung von Fetten im Stoffwechsel erzielt werden (Fauteck, 2018, S.31). Cortisol begünstigt die Vergrößerung des Bauchspeicherfetts, da dort die Fettzellen viele Andockstellen für das Hormon Cortisol nachweisen (Fauteck & Platzer, 2016, S.16). Cortisol wird in Stresssituationen, bei niedrigem Blutzuckerspiel, während sportlicher Belastung und am Morgen ausgeschüttet und dient dem Menschen zur Verbesserung der Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und des Gedächtnis (Chronobiology, 2020).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Zunahme von Übergewicht und Adipositas und führt die Chronobiologie als vernachlässigten, aber entscheidenden Faktor für die Gewichtsregulation ein.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird der Zweck der Arbeit definiert, die Möglichkeiten einer Ausrichtung des Essverhaltens am Zirkadianen-Code als wissenschaftliches Werkzeug zur Gewichtsreduktion aufzuzeigen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt bietet eine theoretische Fundierung über zirkadiane Rhythmen, Hormonregulation, Chronotypen sowie die pathophysiologischen Zusammenhänge von Adipositas und Interventionen wie Intervallfasten.
4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt den systematischen Auswahlprozess der herangezogenen Primärliteratur aus der Datenbank PubMed unter spezifischen Filtereinstellungen.
5 ERGEBNISSE: Eine komprimierte Darstellung zehn ausgewählter Studien, die jeweils tabellarisch nach Titel, Design, Fragestellung und Kernergebnissen analysiert werden.
6 DISKUSSION: Eine kritische Reflexion und der inhaltliche Vergleich der in Kapitel 5 vorgestellten Studien, unterteilt in Zeitpunkte, Frequenz der Mahlzeiten und den Faktor Schlaf.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Schlusskapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Relevanz der Chronobiologie für zukünftige Diätkonzepte.
Chronobiologie, Zirkadianer Rhythmus, Adipositas, Gewichtsreduktion, Stoffwechsel, Insulin, Mahlzeitenfrequenz, Intervallfasten, Schlafqualität, Melatonin, Cortisol, Leptin, Ghrelin, Ernährung, Chronotypen
Die Arbeit untersucht, ob das Anpassen der persönlichen Essenszeiten an die biologische „innere Uhr“ (Chronobiologie) einen effektiven Ansatz zur Reduktion von Übergewicht und Adipositas darstellt.
Die Schwerpunkte liegen auf der endogenen Rhythmik des menschlichen Körpers, der hormonellen Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühlen sowie dem Einfluss von Schlaf und dem Timing der Nahrungsaufnahme.
Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, um aufzuzeigen, inwieweit eine chronobiologisch optimierte Ernährung bei der Behandlung von Übergewicht berücksichtigt werden sollte.
Die Autorin hat ein narratives Review erstellt, für das zehn relevante klinische Studien aus der Datenbank PubMed systematisch selektiert und in vergleichender Weise ausgewertet wurden.
Der Hauptteil bietet zunächst ein theoretisches Fundament zu chronobiologischen Grundlagen und Adipositas, gefolgt von einer präzisen tabellarischen Aufbereitung aktueller Studien zu Essenszeitpunkten, Schlafmuster und Stoffwechselaktivität.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Chronobiologie, Zirkadianer Rhythmus, Adipositas-Therapie, Intervallfasten und Stoffwechselregulation beschreiben.
Laut den ausgewerteten Studien scheint eine Reduktion der Mahlzeitenfrequenz sowie die Einhaltung längerer Essenspausen (Intervallfasten) stoffwechseltechnisch vorteilhaft für die Fettverbrennung zu sein.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Nahrung, die zu einer biologisch ungünstigen Zeit (z. B. spätabends) aufgenommen wird, vom Körper anders verstoffwechselt wird, was zu einer ineffizienten Fettverbrennung und erhöhter Einlagerung führen kann.
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