Bachelorarbeit, 2022
94 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Stereotypen Noble Savage und White Saviour in Literatur und Film. Dabei wird untersucht, welche Botschaft diese Stereotypen vermitteln und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben.
Das erste Kapitel stellt die Thematik der Arbeit ein und führt in die Problematik der Stereotypen Noble Savage und White Saviour ein. In Kapitel zwei werden die beiden Stereotypen im Vergleich zum Archetyp definiert und eingeordnet.
Kapitel drei behandelt die Neuverfilmung von Karl Mays „Winnetou“ und analysiert die Darstellung der Stereotypen in diesem Film. In Kapitel vier wird Disneys „Pocahontas“ untersucht, wobei die Disney-Variante der amerikanischen Legende im Kontext der Stereotypen betrachtet wird.
Kapitel fünf beleuchtet James Camerons „Avatar“ und die Darstellung der Stereotypen in diesem Science-Fiction-Epos. Kapitel sechs untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den betrachteten Werken und geht auf die mediale und kulturwissenschaftliche Funktion der Stereotypen ein.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Stereotypen, Noble Savage, White Saviour, interkulturelle Beziehungen, Literatur, Film, Kolonialismus, Postkolonialismus, Repräsentation, kulturelle Konstruktion, Medienanalyse.
Der „Noble Savage“ (Edle Wilde) beschreibt eine romantisierte Sicht auf indigene Völker, während der „White Saviour“ (Weiße Retter) eine koloniale Perspektive darstellt, in der eine weiße Figur die „Anderen“ rettet oder zivilisiert.
Die Arbeit untersucht die Neuverfilmung von Karl Mays „Winnetou“, Disneys „Pocahontas“ und James Camerons „Avatar“.
Stereotypen haben einen festen Platz in der kulturellen Abgrenzung und basieren oft auf etablierten europäischen Ansichten des 18. und 19. Jahrhunderts, die nostalgisch verklärt werden.
Die Analyse zeigt, wie die Konzeption dieser Figuren in der Neuverfilmung weiterhin auf den Mustern des edlen Wilden und des weißen Retters basiert, anstatt reale Quellen zu nutzen.
Ja, die Arbeit argumentiert, dass es sich bei diesen Darstellungsformen um kulturelle Aneignung handelt, da sie Fremdes exotisieren und in ein westliches Deutungsschema pressen.
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