Diplomarbeit, 2009
70 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Relationship Marketing
2.1 Grundlagen
2.1.1 Entwicklung des Relationship Marketing
2.1.2 Begriffliche Darstellung des Relationship Marketing
2.2 Kundenbeziehungslebenszyklus
2.3 Die Erfolgskette
2.4 Kundenbindung und Kundenbindungsmanagement
3 Mobile Commerce
3.1 Definitorisches und Abgrenzungen
3.1.1 Electronic Commerce
3.1.2 Mobile Business und Mobile Commerce
3.2 Charakteristische Eigenschaften der mobilen Kommunikation
3.3 Technologische Vorraussetzungen
3.3.1 Mobile Übertragungstechniken
3.3.2 Basis Protokolle, Darstellungs- und Programmierstandards
3.3.3 Mobile Endgeräte
3.4 Die mobile Wertschöpfungskette
4 Mobile Tagging
4.1 Grundlagen des Mobile Tagging
4.1.1 Definition
4.1.2 Funktionsweise
4.1.3 Private, Public und Commercial Tagging
4.2 Mobile Tagging Codes
4.3 Anwendungspotentiale im Business-to-Consumer-Bereich
4.4 Treiber und Hemmnisse des Mobile Tagging
4.4.1 Rechtlicher Rahmen und Sicherheit
4.4.2 Standardisierung
4.4.3 Technisch infrastrukturelle Faktoren
4.5 Zukünftige Entwicklung des Mobile Tagging
5 Nutzung des Mobile Tagging im Kontext des Relationship Marketing
5.1 Instrumente der Kundenbindung
5.1.1 Kundendialog durch Mobile Tagging
5.1.2 Schaffung von Kundenzufriedenheit durch Mobile Tagging
5.1.3 Aufbau von Wechselbarrieren durch Mobile Tagging
5.2 Erfolgspotentiale des Mobile Tagging im Relationship Marketing
6 Fazit
Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die Erfolgspotentiale des Mobile Tagging im Rahmen des Relationship Marketing zu untersuchen, um die Lücke in der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zu schließen und praktische Einsatzmöglichkeiten zur Förderung langfristiger Kundenbeziehungen aufzuzeigen.
4.1.1 Definition
Eine Web 2.0 Anwendung, die der Front End Politik des M-Commerce zugeordnet werden kann, ist das eigenständige Hinzufügen von Stichworten durch den User, den sogenannten Tags, zu einem Internetinhalt, was i. d. R. als Tagging (Social Tagging) bezeichnet wird. Hierbei können durch den Nutzer für jede Ressource (Produkte, Fotos, etc.) oder Webseiten benutzerdefinierte Schlagwörter vergeben werden, welche die Ressource / Webseite möglichst gut charakterisieren. Bspw. kann ein Foto mit Urlaub, Familie und USA bezeichnet werden, wodurch es in drei gleichberechtigten Kategorien zu finden ist. Damit entsteht eine benutzerdefinierte Indizierung bzw. Kategorisierung, die auch als „Folksonomy“ bezeichnet wird. Sie bietet einen alternativen Weg zu Suchmaschinen und Taxonomien um auf Inhalte zuzugreifen. Im Kontext des Web 2.0 „sind Tags und die darauf basierende Folksonomy das Rückgrat dieser Bewegung, da sie das Wiederfinden und Teilen nutzergenerierter Inhalte zu großen Teilen überhaupt erst möglich machen“. Die Vor- und Nachteile des Tagging sind in Tab. 2 dargestellt.
1 Einleitung: Erläutert die Problemstellung, die Relevanz mobiler Technologien für Unternehmen und die Zielsetzung der Arbeit.
2 Relationship Marketing: Beschreibt den Wandel vom Transaktions- zum Beziehungsmarketing sowie grundlegende Konzepte wie den Kundenbeziehungslebenszyklus und die Erfolgskette.
3 Mobile Commerce: Bietet eine definitorische Eingrenzung des Mobile Commerce, beleuchtet technologische Voraussetzungen und die mobile Wertschöpfungskette.
4 Mobile Tagging: Führt in das Konzept des Mobile Tagging ein, erläutert die Funktionsweise, verschiedene Codes und die aktuellen Treiber sowie Hemmnisse.
5 Nutzung des Mobile Tagging im Kontext des Relationship Marketing: Untersucht den Einsatz von Mobile Tagging zur Förderung des Kundendialogs, der Kundenzufriedenheit und des Aufbaus von Wechselbarrieren.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale des Mobile Tagging als Instrument zur Intensivierung von Kundenbeziehungen im Mobile Commerce.
Mobile Tagging, Relationship Marketing, Mobile Commerce, Kundenbindung, Kundenbeziehungslebenszyklus, Kundenzufriedenheit, Kundendialog, Mobile Business, 2D-Codes, QR-Code, Datamatrix, Wechselbarrieren, Kundenbindungsmanagement, Mobile Kommunikation.
Die Arbeit untersucht das Erfolgspotenzial von Mobile Tagging als ein Instrument im Relationship Marketing unter den Bedingungen des Mobile Commerce.
Zu den zentralen Feldern gehören die theoretischen Grundlagen des Beziehungsmarketings, die technologischen Besonderheiten mobiler Märkte und die praktische Anwendung von Barcode-Technologien zur Kundenbindung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mobile Tagging genutzt werden kann, um eine aktive Kundenbeziehung zu initiieren und langfristig zu fördern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Studien zu den Bereichen Marketing, Mobile Commerce und technischer Anwendungen.
Im Hauptteil werden sowohl die theoretischen Grundlagen (Relationship Marketing, Mobile Commerce) als auch das spezifische Instrument des Mobile Tagging mit seinen funktionalen und technischen Aspekten detailliert analysiert.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind Mobile Tagging, Relationship Marketing, Mobile Commerce, Kundenbindung, Kundendialog und 2D-Codes.
Bei direkten Codes sind URL oder Inhalt direkt im Barcode gespeichert, während indirekte Codes einen Identifikator enthalten, der eine Netzwerkverbindung zur Auflösung des Inhalts benötigt.
Es dient als Brücke zwischen realer und virtueller Welt, wodurch Unternehmen personalisierte Mehrwerte bieten und den Kundendialog sowie die Markenbindung signifikant stärken können.
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