Diplomarbeit, 2004
102 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Neue Anforderung in der betrieblichen Weiterbildung durch den Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft
2.1. Entwicklungen in der betrieblichen Weiterbildung
2.2. Gründe für den Wandel
3. Entwicklung von Multimedia in der betrieblichen Weiterbildung
4. Implementierung von E-Learning in die betriebliche Weiterbildung
4.1. Definition: E-Learning
4.2. Erscheinungsformen und Basistechnologien
4.2.1. Lernplattformen
4.2.2. Synchrones E-Learning
4.2.3. Asynchrones E-Learning
4.3. Grundannahmen zu Lernprozessen
4.4. Methodische Grundlagen von E-Learning
4.4.1. Lernumgebung
4.4.2. Kursumgebung
4.4.3. Grundtypen von Lernmethoden
4.4.3.1. Teleteaching
4.4.3.2 Teletutoring
4.4.3.3 Telekooperationen
4.4.3.4 mediengestütztes Selbstlernen
4.5. Auswahl und Gestaltung von Lernmethoden
4.5.1. Verhalten des Dozenten in einem E-Learning-Szenarium
4.5.2. weitere didaktische Aspekte
4.5.2.1. Makroebene didaktischer Konzeption von E-Learning
4.5.2.2. Mikroebene didaktischer Konzeption von E-Learning
4.6. Evaluation von E-Learning-Maßnahmen
5. E-Learning in der betrieblichen Praxis
6. Diskussion
6.1. Welche Anforderungen werden an den Lernenden gestellt?
6.2. Wer kann E-Learning nutzen?
6.3. Gibt es Alternativen zu E-Learning?
7. Zusammenfassung/Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einsatz von E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Wandels. Das zentrale Ziel ist es zu analysieren, wie E-Learning-Konzepte erfolgreich in betriebliche Abläufe implementiert werden können, welche methodisch-didaktischen Voraussetzungen dafür notwendig sind und wie dabei die Individualität der Lernenden sowie der menschliche Faktor berücksichtigt werden können.
4.4.3.2 Teletutoring
Selbstgesteuertes Lernen in Verbindung mit Unterstützung durch den Lehrenden, einem Teletutor, zeichnet das Teletutoring aus. In dieser Form eines Lernszenariums findet Kommunikation sowohl zwischen Lernendem und Tutor, als auch zwischen Lernendem und Lernendem statt. Problemstellungen können mit anderen Teilnehmern z.B. in einem Chat oder einem Diskussionsforum besprochen werden, bei möglichen Anwendungsproblemen, benötigten Hilfestellungen oder weitergreifenden Informationen steht ein Tutor zur Verfügung, der ebenso über genannte Kommunikationsmedien kontaktiert werden kann (vgl. Lang, Pätzold 2002, S.34).
Lang und Pätzold stellen auch beim Teletutoring verschiedene Varianten vor, die in der folgenden Tabelle dargestellt sind.
Wie aus der Tabelle zu erkennen hat sich die Rolle des Lehrenden in dieser Form eines Lernszenariums gewandelt. Er ist nicht mehr nur Medium für die Wissensvermittlung, sondern er steht den Lernenden unterstützend zur Seite, beobachtet die Lernsituationen und greift, wenn nötig, in den Lernprozess ein. Er nimmt die Rolle eines Moderators ein (vgl. ebenda, S.36).
1. Einleitung: Vorstellung der Thematik, des Wandels zur Informationsgesellschaft und der Notwendigkeit neuer Bildungskonzepte.
2. Neue Anforderung in der betrieblichen Weiterbildung durch den Wandel in Gesellschaft und Wirtschaft: Analyse der veränderten Marktbedingungen und deren Konsequenzen für die betriebliche Weiterbildung.
3. Entwicklung von Multimedia in der betrieblichen Weiterbildung: Überblick über die historische Entwicklung der Lehrmedien bis hin zum Einsatz multimedialer Systeme.
4. Implementierung von E-Learning in die betriebliche Weiterbildung: Detaillierte Darstellung der technischen, methodischen und didaktischen Grundlagen sowie der verschiedenen Erscheinungsformen.
5. E-Learning in der betrieblichen Praxis: Auswertung einer Studie der Dekra Akademie zur Anwendung, Akzeptanz und Effizienz von E-Learning in Unternehmen.
6. Diskussion: Kritische Reflexion der Anforderungen an Lernende, der Eignung für verschiedene Nutzer und der Einordnung von Alternativen wie Blended Learning.
7. Zusammenfassung/Ausblick: Fazit der Arbeit und Einschätzung der zukünftigen Bedeutung von E-Learning als adaptives Bildungskonzept.
E-Learning, Betriebliche Weiterbildung, Multimedia, Teletutoring, Selbstgesteuertes Lernen, Konstruktivismus, Lernplattformen, Wissensmanagement, Didaktik, Evaluation, Blended Learning, Synchrones E-Learning, Asynchrones E-Learning, Kompetenzentwicklung, Lernende Organisation.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und methodischen Gestaltung von E-Learning in der betrieblichen Weiterbildung angesichts gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen, didaktische Szenarien (Teletutoring, Teleteaching), Anforderungen an die Lernenden und die Evaluation von E-Learning-Maßnahmen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie E-Learning-Konzepte gestaltet sein müssen, um trotz technischer Möglichkeiten den menschlichen Lernprozess optimal zu unterstützen und Lernerfolge zu sichern.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studienergebnisse (insbesondere der Dekra Akademie) zur betrieblichen Praxis.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von E-Learning, die Darstellung von Technologien, methodische Grundlagen (Lernumgebung, Kursumgebung) sowie deren praktische Evaluation.
Kernbegriffe sind E-Learning, Selbstgesteuertes Lernen, Betriebliche Weiterbildung, Teletutoring, Blended Learning und Didaktische Gestaltung.
Der Autor hat sich zugunsten der Einheitlichkeit innerhalb der Arbeit für die geläufigste, eingedeutschte Variante "E-Learning" entschieden, da in der Fachliteratur keine einheitliche Schreibweise herrscht.
Die Arbeit betont, dass selbstgesteuertes Lernen zwar eine zentrale Voraussetzung für E-Learning ist, dies jedoch nicht bei allen Lernenden vorausgesetzt werden kann, sondern oft erst erlernt werden muss.
Obwohl E-Learning technisch orientiert ist, unterstreicht die Arbeit, dass der persönliche Kontakt zu einem Trainer/Tutor für die Lernmotivation entscheidend bleibt und nicht vollständig durch Technik ersetzt werden sollte.
Blended Learning wird als Vermischung von Präsenzseminaren mit netzbasierten Lernformen beschrieben, um die Vorteile beider Ansätze zu kombinieren und Nachteile auszugleichen.
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