Bachelorarbeit, 2022
43 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Konzept der Kantabilität in den späten Klavierkonzerten von Mozart. Ziel ist es, die Bedeutung der Kantabilität in Mozarts Werk zu untersuchen und zu beleuchten, wie sich diese in seinen späten Klavierkonzerten manifestiert.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und beleuchtet die Bedeutung der Klavierkonzerte Mozarts im Kontext der Musikgeschichte. Kapitel 2 untersucht den Begriff „Kantabilität“ und seine verschiedene Interpretationen. Kapitel 3 beleuchtet Mozarts eigenes Verständnis von Kantabilität, insbesondere im Kontext seiner Opern und seiner Auseinandersetzung mit Gesang.
Kapitel 4 widmet sich der Analyse von ausgewählten Sätzen aus Mozarts späten Klavierkonzerten, wobei der Fokus auf der Gestaltung der Kantabilität durch Instrumentierung, Ornamentik und Satzbau liegt.
Kantabilität, Mozart, Klavierkonzerte, Oper, Gesang, Instrumentierung, Ornamentik, Satzbau, Musikgeschichte, 18. Jahrhundert
Kantabilität bezeichnet die Sanglichkeit oder die Nachahmung des menschlichen Gesangs auf einem Instrument, insbesondere dem Klavier. Mozart strebte danach, dass seine Instrumentalkompositionen „singen“.
Mozarts tiefe Verwurzelung in der Opernwelt prägte seinen Instrumentalstil. Viele Themen in seinen Klavierkonzerten sind wie Opernarien gestaltet, wobei das Klavier oft die Rolle des Sängers übernimmt.
Durch den gezielten Einsatz von Blasinstrumenten und die feine Abstimmung zwischen Klavier und Orchester schuf Mozart einen dialogischen, gesangsähnlichen Klangcharakter.
Besonders die zweiten Sätze (Andante/Larghetto) der Konzerte KV 466 (D-Moll), KV 467 (C-Dur) und KV 595 (B-Dur) gelten als Meisterwerke der kantablen Gestaltung.
Verzierungen und eine feine Artikulation dienen dazu, die Nuancen der menschlichen Stimme nachzubilden und den Melodien eine emotionale Tiefe zu verleihen.
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