Bachelorarbeit, 2021
37 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2. Der Gesundheitsfaktor Bewegung
2.1 Grundbegriffe
2.2 Gesundheitliche Auswirkungen von Bewegung
2.2.1 Physische Auswirkungen von Bewegung
2.2.2 Psychische Auswirkungen von Bewegung
3 Bewegungsverhalten
3.1 Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in Österreich
3.2 Bewegungsverhalten von Erwachsenen in Österreich
3.3 Bewegungsverhalten im internationalen Vergleich
3.4 Ursachen und Folgen des Bewegungsmangels
4 COVID-19-Pandemie
4.1 Auswirkungen der COVID19-Maßnahmen auf das Bewegungsverhalten
4.2 Die Änderung des Bewegungsverhaltens aufgrund der COVID-19-Pandemie
5 Methoden und Material
5.1 Zusammensetzung der Probandengruppe
5.2 Aufbau des Fragebogens
6 Analyse und Ergebnisse
6.1 Persönliche Daten
6.2 Verhalten vor den COVID-19 Einschränkungen
6.3 Verhalten während der COVID-19 Einschränkungen
7 Diskussion
8 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität für die menschliche Gesundheit und analysiert die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Bewegungsverhalten. Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, unter Einbindung eigener empirischer Daten aufzuzeigen, wie sich das Sport- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung durch die pandemiebedingten Einschränkungen verändert hat und welchen Stellenwert Bewegung in diesem Kontext einnimmt.
2.2.1 Physische Auswirkungen von Bewegung
Damit der Körper der erhöhten Belastung während körperlicher Aktivität gewachsen ist, werden zahlreiche Adaptionsmechanismen durchgeführt. An vorderster Stelle rangieren belastungsinduzierte Anpassungen in der Arbeitsmuskulatur sowie der positive Effekt auf den Stoffwechsel und das Herz-Kreislaufsystem. Bewegung führt zu einer Ökonomisierung der Herzfunktion, sprich die Herzfrequenz, Herzarbeit und der Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels nehmen in Ruhe und bei körperlicher Aktivität ab (Neumann et al., 1998). Genauer betrachtet bewirkt es eine gleichmäßige Vergrößerung des Herzens und bei ausreichender Intensität auch zur Verdickung der Ventrikelwand (Sportherz). Ferner spielen die Änderungen der Endothelfunktion sowie jene des Gefäßtonus eine Rolle, insbesondere bei vorhandenen Risikofaktoren oder vaskulären Erkrankungen. Durch diese Trainingsadaption des Herzens wird, wie eingangs erläutert, eine Funktionsökonomisierung und letztlich eine erhöhte Leistungsfähigkeit hervorgerufen (Bachl et al., 2018).
Ein weiterer positiver Effekt ist die Veränderung der Fließeigenschaft des Blutes. Der Fibrinogenspiegel sinkt und die fibrinolytische Aktivität wird bei gleichzeitiger Abnahme der Thrombozytenaggregation gesteigert, das heißt, die Blutgerinnung wird physiologisch gehemmt und jene Mechanismen, die Blutgerinnsel auflösen, werden verbessert, wodurch die Tendenz zur Thromboseerkrankung minimiert wird. Speziell bei Sporttreibenden, die mit Gefäßerkrankungen zu kämpfen haben, sind diese Effekte von großer Bedeutung. (Neumann et al., 1998)
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von regelmäßiger körperlicher Aktivität für die Gesundheit dar, thematisiert das Problem des Bewegungsmangels und führt in die spezifische Problematik der COVID-19-Pandemie ein.
2. Der Gesundheitsfaktor Bewegung: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe zur Bewegung definiert und die physischen sowie psychischen Auswirkungen sportlicher Aktivität auf den menschlichen Organismus detailliert erläutert.
3 Bewegungsverhalten: Das Kapitel analysiert das Bewegungsverhalten von Kindern und Erwachsenen auf nationaler und internationaler Ebene und erörtert Ursachen sowie Folgen eines Mangels an körperlicher Aktivität.
4 COVID-19-Pandemie: Hier wird der Einfluss der Pandemie-Maßnahmen auf das Bewegungsverhalten der Bevölkerung untersucht und wissenschaftlich mit aktuellen Trends und Studien verknüpft.
5 Methoden und Material: Dieses Kapitel beschreibt die verwendete Forschungsmethode der indirekten Befragung via Online-Fragebogen und erläutert die Zusammensetzung der Probandengruppe.
6 Analyse und Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten der Umfrage präsentiert, unterteilt in persönliche Daten sowie das Bewegungsverhalten vor und während der COVID-19-Einschränkungen.
7 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und in den Kontext der allgemeinen Bequemlichkeit der Gesellschaft und der Herausforderungen durch die Pandemie gesetzt.
8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt eine abschließende Einschätzung zum Stellenwert von Bewegung als Garant für ein gesundes Leben.
Körperliche Aktivität, Bewegungsmangel, COVID-19-Pandemie, Gesundheit, Trainingsverhalten, Herz-Kreislauf-System, Sportengagement, Prävention, Lebensqualität, Bewegungsmonitoring, Muskulatur, Stoffwechsel, Psychische Gesundheit, Online-Befragung, Österreich
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von körperlicher Aktivität für die physische und psychische Gesundheit und untersucht, wie die COVID-19-Pandemie das Bewegungsverhalten von Menschen beeinflusst hat.
Zentrale Themen sind die physiologischen und psychischen Wirkungen von Bewegung, die Analyse des aktuellen Bewegungsverhaltens verschiedener Altersgruppen sowie die Auswirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen auf den Alltag und Sport.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Literaturrecherche und einer eigenen empirischen Umfrage aufzuzeigen, ob und wie sich das Sportverhalten der Probanden im Zuge der COVID-19-Pandemie verändert hat.
Der Verfasser nutzte eine Kombination aus Literaturrecherche, um den theoretischen Rahmen abzustecken, und eine quantitative, indirekte Befragung mittels eines Online-Fragebogens, um Primärdaten zu erheben.
Der Hauptteil umfasst eine detaillierte theoretische Auseinandersetzung mit den gesundheitlichen Effekten von Sport, eine Analyse des Bewegungsverhaltens vor und während der Pandemie sowie die Auswertung der selbst durchgeführten quantitativen Befragung.
Wichtige Schlagworte sind körperliche Aktivität, COVID-19-Pandemie, Gesundheit, Sportengagement, Bewegungsverhalten und Prävention.
Die Umfrage zeigt ein differenziertes Bild: Während ein Teil der Befragten angab, mehr Sport getrieben zu haben, war bei einem größeren Teil keine signifikante Änderung feststellbar oder das Sportengagement nahm sogar leicht ab.
Der Großteil der Befragten (66%) gab an, dass sich ihre Gewohnheiten bei der Fahrradnutzung durch die Pandemie nicht verändert haben, während 22% angaben, nun deutlich mehr Wegstrecken mit dem Rad zurückzulegen.
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