Masterarbeit, 2022
79 Seiten, Note: 2,7
Die vorliegende Masterarbeit setzt sich zum Ziel, die Wohnsituation von Menschen mit wesentlichen seelischen Beeinträchtigungen in betreuten Wohnformen im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention, des Bundesteilhabegesetzes und des Capabilities Approach zu untersuchen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Thematik im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention und des Bundesteilhabegesetzes beleuchtet. Anschließend werden die theoretischen Grundlagen der Untersuchung vorgestellt, darunter die UN-Behindertenrechtskonvention, das Bundesteilhabegesetz und der Capabilities Approach. Der Fokus liegt dabei auf den relevanten Artikeln der UN-Behindertenrechtskonvention und den zentralen Aspekten des Bundesteilhabegesetzes, die für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Bereich Wohnen relevant sind. Des Weiteren wird der Capabilities Approach als Handlungstheorie der daseinsmächtigen Lebensführung von Dieter Röh vorgestellt und seine Verbindung zur Sozialen Arbeit aufgezeigt. Der theoretische Teil schließt mit einer Zusammenfassung der bisherigen Forschungsergebnisse zu den Lebenslagen von Menschen mit wesentlichen seelischen Beeinträchtigungen und deren Wohnsituation.
Im empirischen Teil der Arbeit wird die Forschungsfrage formuliert und anhand untergeordneter Leitfragen konkretisiert. Die Fallauswahl und die Fallzahl werden begründet und die qualitative Erhebungsmethode, das Experteninterview, wird erläutert. Anschließend wird die qualitative Auswertungsmethode, die qualitative Inhaltsanalyse, vorgestellt. Der Interviewleitfaden wird konstruiert und die Auswertung der Experteninterviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse erfolgt in Form einer Einzelfallbezogenen Analyse und einer Fallvergleichenden Analyse. Die Ergebnisse werden diskutiert und im Hinblick auf die Forschungsfrage interpretiert.
UN-Behindertenrechtskonvention, Bundesteilhabegesetz, Capabilities Approach, Teilhabe, Wohnen, Menschen mit wesentlichen seelischen Beeinträchtigungen, Betreutes Wohnen, Lebenslagenanalyse, Experteninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Subjektive Wahrnehmung.
Die Arbeit untersucht subjektive Einschätzungen mittels Experteninterviews. Viele Betroffene wünschen sich mehr Selbstbestimmung und eine Wohnform, die echte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.
Artikel 19 fordert das Recht auf eine unabhängige Lebensführung und die Einbeziehung in die Gemeinschaft. Menschen mit Behinderungen sollen frei wählen können, wo und mit wem sie leben.
Das BTHG zielt darauf ab, Fachleistungen der Eingliederungshilfe von den existenzsichernden Leistungen (Wohnen) zu trennen, um mehr individuelle Wahlfreiheit und personenzentrierte Assistenz zu ermöglichen.
Es bedeutet, dass die Wünsche der Leistungsberechtigten bezüglich der Gestaltung der Hilfe und des Wohnortes maßgeblich berücksichtigt werden müssen, sofern sie angemessen sind.
Der Ansatz konzentriert sich darauf, welche tatsächlichen Möglichkeiten (Verwirklichungschancen) ein Mensch hat, um ein Leben zu führen, für das er sich mit guten Gründen entscheiden konnte.
Hierbei handelt es sich um Wohnangebote, bei denen Menschen mit Beeinträchtigungen Unterstützung durch Fachkräfte erhalten, um ihren Alltag zu bewältigen, sei es in Wohngruppen oder in der eigenen Wohnung.
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