Examensarbeit, 2008
121 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Definitionen und Begriffsbestimmungen
2.1 Definition von Adipositas
2.1.1 Allgemeine Definition der Adipositas
2.1.2 Adipositas bei Kindern und Jugendlichen
2.2 Methoden zur Bestimmung von Adipositas
2.2.1 Body Mass Index (BMI)
2.2.2 Der Broca-Index (BI)
2.2.3. Waist-to-hip-ratio (WHR) – Fettverteilung
2.2.4 Hüftumfangsmessungen
2.2.5 Hautfaltendickemessungen
2.2.6 Weitere Diagnosemöglichkeiten
3. Prävalenzen und Verbreitung von Adipositas in Deutschland
4. Folgen von Adipositas
4.1 Medizinische Folgeerkrankungen durch Adipositas
4.1.1 Diabetes mellitus Typ 2:
4.1.2 Kardiopulmonale Erkrankungen
4.1.3 Orthopädische Folgen
4.1.4 Weitere Begleit- und Folgeerkrankungen
4.2 Psychosoziale Folgen
4.3 Ökonomische Folgen von Adipositas
5. Ursachen und Erklärungsansätze für Adipositas
5.1 Ernährungsverhalten
5.1.1 Der Energieverbrauch
5.1.2 Die Energiezufuhr
5.1.3 Nahrungsqualität und Essverhalten
5.2 Körperliche Aktivität
5.3 Umgebungsbedingungen und familiäre Einflüsse
5.3.1 Umgebungsbedingungen
5.3.2. Familiäre Einflüsse
5.4 Genetik
6. Eigene Studie
6.1 Zielsetzung der Studie
6.2 Studiendesign und Messmethode
6.3 Untersuchungsergebnisse
6.3.1 Wirkungsmechanismus Ernährung
6.3.2 Wirkungsmechanismus Freizeitverhalten – körperliche Aktivität
6.3.3 Zusammenfassung/Schlussfolgerung
7. Schlussbetrachtung/Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen und vielfältigen medizinischen, psychosozialen sowie ökonomischen Folgen juveniler Adipositas, wobei ein besonderer Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Medienkonsum und Ernährungsverhalten bei Kindern und Jugendlichen liegt. Ziel ist es, durch die Analyse bestehender Forschungsdaten und einer eigenen empirischen Studie an Schulen Risikogruppen zu identifizieren und Ansatzpunkte für Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen.
6.2 Studiendesign und Messmethode
An dieser Studie beteiligten sich insgesamt 151 Schüler (76 Mädchen und 75 Jungen) aus drei verschiedenen Gymnasien, die sich bereit erklärt haben, über einen Zeitraum von einer Woche genau zu protokollieren, wie sie ihre Freizeit in Bezug auf den Medienkonsum gestalten und wie ihre damit einhergehende Ernährung aussieht. Um für die spätere Analyse Entwicklungen über die Schullaufbahn der Kinder hinweg ablesen zu können, wurden die Untersuchungen in der Unterstufe (6. Klassen), der Mittelstufe (9. Klassen) und der Oberstufe (12. Klassen) angestellt. Die angewandte Messmethode war ein Fragebogen, der vom 14.11.2007 bis zum 21.11.2007 ausgefüllt wurde und von jedem Schüler anonym am Ende des Erhebungszeitraumes abzugeben war, um zu gewährleisten, dass die Angaben korrekt und unverfälscht sind. Außerdem stellte ich den Schülern die Studie nicht als Untersuchung zu Übergewicht und Adipositas vor, sondern deklarierte sie als Analyse zum Freizeit- und Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen, um zu verhindern, dass die Schüler ihre anthropometrischen Daten fälschen.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die evolutionäre Herkunft des menschlichen Energiehaushalts im Kontrast zum modernen Nahrungsmittelüberangebot und definiert Adipositas als globales gesundheitliches Problem, insbesondere bei Kindern.
2. Definitionen und Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel klärt die begrifflichen Abgrenzungen von Adipositas gegenüber allgemeinem Übergewicht und erläutert etablierte Messmethoden wie BMI, WHR und Densitometrie.
3. Prävalenzen und Verbreitung von Adipositas in Deutschland: Es wird die aktuelle Datenlage zur Verbreitung von Adipositas analysiert, wobei die KiGGS-Studie als wichtige neue Datenquelle für die Situation bei Kindern und Jugendlichen hervorgehoben wird.
4. Folgen von Adipositas: Das Kapitel kategorisiert die Auswirkungen in medizinische Folgeerkrankungen, psychosoziale Belastungen und ökonomische Kosten für das Gesundheitswesen.
5. Ursachen und Erklärungsansätze für Adipositas: Hier werden das Ernährungsverhalten, körperliche Inaktivität, Umweltbedingungen sowie genetische Prädispositionen als multifaktorielle Ursachen für die Entstehung von Adipositas untersucht.
6. Eigene Studie: Der Autor stellt ein eigenes Studiendesign an drei Gymnasien vor, welches den Einfluss von Medienkonsum und Freizeitverhalten auf den BMI untersucht und signifikante Zusammenhänge bei unterschiedlichen Altersstufen aufzeigt.
7. Schlussbetrachtung/Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Präventions- und Interventionsprogrammen, die sowohl verhaltens- als auch verhältnisorientierte Ansätze kombinieren.
Adipositas, Übergewicht, Kinder und Jugendliche, Body Mass Index, Medienkonsum, Ernährungsverhalten, Energiebilanz, körperliche Aktivität, Prävalenz, Komorbiditäten, psychosoziale Folgen, genetische Faktoren, Verhältnisprävention, Verhaltenstraining, KiGGS-Studie.
Die Arbeit untersucht die Ursachen, Folgen und Verbreitung von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen sowie den Einfluss des modernen Lebensstils auf die Körperkonstitution.
Die Schwerpunkte liegen auf medizinischen, psychosozialen und ökonomischen Auswirkungen von Adipositas, sowie der Bedeutung von Ernährung, Bewegung und Mediennutzung.
Ziel ist es, die komplexen Ursachen der Adipositas zu durchleuchten und durch eine eigene Studie an Schulen aufzuzeigen, wie Medienkonsum und Freizeitgestaltung zur Entstehung von Übergewicht beitragen.
Der theoretische Teil basiert auf Literaturanalyse, ergänzt durch eine eigene quantitative Studie an Schülern mittels Fragebögen zur Erfassung von Medienkonsum und Ernährungsgewohnheiten.
Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die Analyse der Verbreitung, die medizinischen und psychosozialen Folgen sowie die differenzierte Betrachtung von Ursachen wie Ernährung und Genetik.
Wichtige Begriffe sind Adipositas, BMI, Medienkonsum, Energiebilanz, Prävention und körperliche Inaktivität.
Die Studie identifizierte die Neuntklässler als Gruppe mit den ungünstigsten Verhaltensmustern in Bezug auf Medienkonsum und Ernährung, was mit einer höheren Übergewichtsrate korreliert.
Die Anwesenheit der Eltern korreliert in der Studie mit gesünderem Ernährungsverhalten und kontrollierterem Medienkonsum, was die Sechstklässler begünstigt.
Ja, der Autor erkennt genetische Einflüsse als Prädisposition an, betont jedoch, dass diese erst im Zusammenspiel mit ungünstigen Umwelt- und Lebensstilfaktoren zur Adipositas führen.
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