Masterarbeit, 2022
187 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung und Zielsetzung
2 Aufbau und Struktur
3 Unternehmensbewertung – ein Überblick
4 Discounted Cashflow – Methoden
4.1 Entity-Methode
4.2 Equity-Methode
4.3 Problematik der Methoden
4.4 Aufbau des Discounted Cashflow Verfahrens
4.4.1 Capital Asset Pricing Model
4.4.1.1 Kosten für das Eigenkapital
4.4.1.2 Kosten für das Fremdkapital
4.4.2 Weighted Average Cost of Capital
4.4.3 Verbarwertung im II-Phasen Modell
4.4.3.1 Erste Phase
4.4.3.2 Zweite Phase
4.4.3.3 Zusammenführung der Phasen zum Unternehmenswert
4.5 Einfluss der COVID-19 Pandemie auf die Parameter des DCF
4.5.1 Einfluss auf den risikolosen Zins
4.5.2 Einfluss auf den Free Cashflow
4.5.2.1 Einfluss auf die Umsatzerlöse
4.5.2.2 Einfluss auf das Working Capital
5 Entwicklung von Aktienkursen, Unternehmensgewinnen und Korrelation ausgewählter Aktiengesellschaften
5.1 Datensätze
5.2 Auswahl der Aktiengesellschaften und Arbeitshypothesen
5.2.1 Auswahl der deutschen Aktiengesellschaften
5.2.1.1 Finanzbranche
5.2.1.2 Logistikbranche
5.2.1.3 Handels- und Konsumbranche
5.2.1.4 Pharmabranche
5.2.2 Auswahl der US-amerikanischen Aktiengesellschaften
5.2.2.1 Finanzbranche
5.2.2.2 Logistikbranche
5.2.2.3 Handels- und Konsumbranche
5.2.2.4 Pharmabranche
5.3 Entwicklung ausgewählter Parameter im Betrachtungszeitraum
5.3.1 Unternehmen der Finanzbranche
5.3.1.1 Aktienkursentwicklung
5.3.1.2 Gewinnentwicklung
5.3.1.3 Korrelation zwischen der Aktienkurs- und Gewinnentwicklung
5.3.2 Unternehmen der Logistikbranche
5.3.2.1 Aktienkursentwicklung
5.3.2.2 Gewinnentwicklung
5.3.2.3 Korrelation zwischen der Aktienkurs- und Gewinnentwicklung
5.3.3 Unternehmen der Konsumgüterbranche
5.3.3.1 Aktienkursentwicklung
5.3.3.2 Gewinnentwicklung
5.3.3.3 Korrelation zwischen der Aktienkurs- und Gewinnentwicklung
5.3.4 Unternehmen der Pharmabranche
5.3.4.1 Aktienkursentwicklung
5.3.4.2 Gewinnentwicklung
5.3.4.3 Korrelation zwischen der Aktienkurs- und Gewinnentwicklung
5.3.5 Fazit
6 Sentivitätsanalyse der Marktkapitalisierung
6.1 Bedeutung des risikolosen Zinses
6.2 Modellierung des risikolosen Zinses
6.3 Angepasste Unternehmensbewertungen
7 Fazit und Beurteilung des Aktienpreisniveaus
Die vorliegende Masterthesis analysiert die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Unternehmensbewertung von ausgewählten deutschen und US-amerikanischen Aktiengesellschaften. Ziel ist es, den Einfluss fiskalpolitischer Maßnahmen sowie geänderter Rahmenbedingungen auf Aktienkurse und Unternehmensgewinne zu untersuchen und zu bewerten, wie sich die Performance ohne das Eingreifen staatlicher Institutionen entwickelt hätte.
4.3 Problematik der Methoden
Die Discounted Cashflow Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes haben einige Schwachstellen, die bei der Evaluierung der Ergebnisse immer mitbedacht werden müssen. Diese Probleme lassen sich in drei Gebiete einteilen:
Schwierigkeit der Prognose der Free Cashflows;
Das Problem der Zirkularität sowie
Ermittlung des Kapitalkostensatzes.
Die genaue und zutreffende Ermittlung der Cashflows ist ein zentraler Bestandteil Baustein der Unternehmenswertermittlung. Je weiter sich allerdings die Periode in der Zukunft befindet, desto schwieriger ist die Prognose. Die vergangenen Jahre haben dies dramatisch verdeutlicht. Discounted Cashflow Verfahren vor drei Jahren haben sicherlich nicht berücksichtigt, dass eine globale Pandemie die Weltwirtschaft in ihren Festen erschüttern wird. Auch die Auswirkungen des Krieges zwischen der Ukraine und Russland und die damit einhergehenden Maßnahmen wurden sicherlich nicht berücksichtigt. Um diesem Problem zu begegnen hat sich das Zwei-Phasen-Modell etabliert. Dieses unterteilt die Prognose der künftigen Perioden in zwei Phasen. In der Detailphase wird auf Ebene der Kostenstellen eine Prognose für die kommenden drei bis fünf Jahre erstellt. Wenn Extremereignisse wie die Pandemie und Krieg ausgeklammert werden und die Prognose professionell und durch Einsatz maximaler Informationen erstellt wird, ist diese Periode vergleichsweise genau vorherzusehen. Die zweite Phase bildet der Zeitraum, der sich daran anschließt. Trotz jeder Professionalität und unter Einsatz sämtlicher Informationen lässt sich ein so langer Zeitraum nur durch Annahmen und Schätzungen überblicken. Mit Hilfe mathematischer Operationen werden diese Zahlen dann in die Ewigkeit approximiert und stellen damit den zweiten Bestandteil des Unternehmenswert dar. Besonders tückisch ist hierbei, dass die letzte Phase den wesentlichen Anteil des gesamten Unternehmenswertes darstellt. Also die Phase, die am schwierigsten zu prognostizieren ist.
1 Einleitung und Zielsetzung: Zusammenfassung der globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und Hinführung zur Fragestellung der Arbeit.
2 Aufbau und Struktur: Erläutert den dreiteiligen Aufbau der Masterthesis und das Vorgehen in den jeweiligen Analyseschritten.
3 Unternehmensbewertung – ein Überblick: Gibt einen allgemeinen Überblick über Anlässe und Beweggründe für die Durchführung von Unternehmensbewertungen.
4 Discounted Cashflow – Methoden: Detaillierte wissenschaftliche Herleitung der DCF-Verfahren sowie der zugrunde liegenden Parameter und Probleme.
5 Entwicklung von Aktienkursen, Unternehmensgewinnen und Korrelation ausgewählter Aktiengesellschaften: Empirische Analyse der ausgewählten Unternehmen unter Berücksichtigung verschiedener Branchen und geografischer Märkte.
6 Sentivitätsanalyse der Marktkapitalisierung: Durchführung einer Sensitivitätsanalyse zur Untersuchung der Auswirkungen veränderter Parameter wie des risikolosen Zinses.
7 Fazit und Beurteilung des Aktienpreisniveaus: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse und Beurteilung des Einflusses der Pandemie auf die untersuchten Firmen.
Unternehmensbewertung, Discounted Cashflow, COVID-19-Pandemie, Aktienkursentwicklung, Gewinnentwicklung, Kapitalkosten, WACC, CAPM, Free Cashflow, Sensitivitätsanalyse, Korrelationsanalyse, Finanzmarkt, Geldpolitik, Logistikbranche, Pharmabranche.
Die Arbeit untersucht kritisch die Bewertung von deutschen und US-amerikanischen Aktiengesellschaften im Kontext der COVID-19-Pandemie und deren wirtschaftlicher Folgen.
Die Schwerpunkte liegen auf Unternehmensbewertungsverfahren, der Analyse von Aktien- und Gewinndaten sowie der Untersuchung von Korrelationen zwischen diesen Werten unter dem Einfluss exogener Schocks.
Es soll analysiert werden, wie sich die Unternehmensbewertungen und Aktienpreise verändert haben und inwieweit fiskal- und geldpolitische Maßnahmen diese Parameter beeinflussten.
Es werden Discounted-Cashflow-Methoden (DCF), insb. der WACC-Ansatz, verwendet, ergänzt durch eine statistische Korrelationsanalyse und eine Sensitivitätsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Methodenbeschreibung und eine empirische Analyse von Unternehmen aus den Branchen Finanz, Logistik, Konsum und Pharma.
Wichtige Keywords sind Unternehmensbewertung, WACC, CAPM, Aktienkursentwicklung, COVID-19, Free Cashflow und Korrelationsanalyse.
Die Arbeit zeigt, dass die durch Notenbanken künstlich niedrig gehaltenen Zinsen massiven Einfluss auf die Diskontierungssätze und damit auf die berechneten Unternehmenswerte hatten.
Branchen wie die Pharmazie profitierten teilweise durch Impfstoffentwicklung, während z.B. Airlines massiv litten, wobei US-amerikanische Firmen sich oft schneller von Krisen erholten.
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