Bachelorarbeit, 2021
55 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Mobile Health App Reminder
3 Grundlagen
3.1 HTTP Long Polling
3.2 Push Notifications
3.2.1 Local Push Notifications
3.2.2 Remote Push Notifications
4 Entwurf
4.1 Local Push Notifications
4.2 Remote Push Notifications
4.2.1 HTTP Long Polling
4.2.2 FCM
4.2.3 PMNS
5 Methodik
5.1 Vergleichsmerkmale und Messung
5.1.1 Zuverlässigkeit
5.1.2 Verfügbarkeit
5.1.3 Skalierbarkeit
5.2 Testung der Zuverlässigkeit
6 Ergebnisse
6.1 Tabellarische Auswertung
6.2 Quantitative und Qualitative Analyse
6.2.1 Local Push Variante
6.2.2 Remote FCM Variante
6.2.3 Remote Push Variante mit PMNS
6.2.4 HTTP Long Polling
7 Diskussion
7.1 Zuverlässigkeit
7.2 Skalierbarkeit
7.3 Verfügbarkeit
7.4 Bestgeeignete Push Technologie für die Reminder App
8 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht, welche Push-Technologien sich am besten für den Einsatz in einer mHealth-App eignen, um Benachrichtigungen effizient und verlässlich an Endbenutzer zu übermitteln.
3.2.1 Local Push Notifications
In der Entwickler-Dokumentation von Apple [11] werden Local Push Notifications beschrieben und Beispiele genannt, in denen sie passend eingesetzt werden können. So heißt es in der Dokumentation, dass Local Push Notifications lokal im mobilen Endgerät entstehen. Ein Server, der aktiv eine Benachrichtigung zum Endgeräts abschickt, sei somit nicht nötig. Somit werde im mobilen Gerät, auf dem eine entsprechende App installiert sei, das Betriebssystem mit den dazu nötigen Informationen zur Benachrichtigung angesprochen und beauftragt.
Lokale Push Notifications würden sich, z.B. wenn im App Hintergrund neue Daten vom Server einträfen und der Benutzer lokal durch den Client im Fall von interessanten Daten benachrichtigt werden solle, eignen. Sie würden sich auch anbieten, wenn beispielsweise zu festen Zeiten an Termine o.Ä. erinnert werden solle.
Die Unterscheidung zwischen lokalen und entfernten Push Notifications ist auch auf Android Apps anwendbar. Je nach Betriebssystem werden unterschiedliche APIs zur Umsetzung von lokalen Push Notifications angeboten.
1 Einleitung: Stellt die Relevanz von mHealth-Anwendungen und die Herausforderung der Auswahl geeigneter Push-Technologien für verlässliche Benachrichtigungen dar.
2 Mobile Health App Reminder: Beschreibt die entwickelte Beispiel-App „Reminder“, ihren Benutzungskontext und die verschiedenen implementierten Funktionen.
3 Grundlagen: Erläutert die theoretischen Basis-Konzepte, wie das Observer-Pattern, sowie die technischen Funktionsweisen von HTTP Long Polling und Push Notifications.
4 Entwurf: Beschreibt die Software-Architektur der App, insbesondere die Aufteilung in Präsentation, Time Scheduling, Datenhaltung und Netzwerkschnittstellen.
5 Methodik: Definiert die untersuchten Qualitätsmerkmale (Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit) und das Test-Setting mit Emulatoren.
6 Ergebnisse: Präsentiert die tabellarische Auswertung der Testdaten für alle vier Push-Varianten anhand der definierten Szenarien.
7 Diskussion: Bewertet die Technologien unter den Qualitätskriterien und leitet eine Empfehlung für die bestgeeignete Lösung ab.
8 Zusammenfassung und Fazit: Fasst die theoretischen Erkenntnisse und praktischen Testergebnisse abschließend zusammen.
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Die Arbeit untersucht das Benachrichtigungsverhalten verschiedener Push-Technologien in einer mobilen Gesundheits-App, um Empfehlungen für eine zuverlässige Umsetzung zu geben.
Verglichen wurden Local Push Notifications, Remote Push Notifications über Firebase Cloud Messaging (FCM), eine eigene private Lösung (PMNS) und die HTTP Long Polling Technik.
Die zentralen Qualitätsmerkmale sind die Zuverlässigkeit der Zustellung, die Verfügbarkeit bei Offline-Zuständen und die Skalierbarkeit unter wachsender Benutzerfrequenz.
Der Doze-Modus schränkt die Netzwerkaktivität im Hintergrund ein und hat daher einen kritischen Einfluss darauf, ob Benachrichtigungen wie geplant bei dem Benutzer ankommen.
Lokale Push-Lösungen erfordern clientseitig keine Server-Anpassungen, während Remote-Lösungen eine Anpassung der Server-Architektur erfordern, um steigende Anfragen effizient zu bewältigen.
Die lokale Push-Lösung erweist sich im vorliegenden Szenario als die robusteste Variante, da sie ohne Abhängigkeit von externen Servern jederzeit zuverlässig funktioniert.
Durch den Einsatz von vier Android-Emulatoren, auf denen jeweils eine angepasste App-Version lief, wurden die Ankunftszeiten von Push-Nachrichten systematisch protokolliert und ausgewertet.
Ja, sofern für wichtige Benachrichtigungen eine hohe Nachrichtenpriorität (wie bei FCM) oder APIs genutzt werden, welche die Einschränkungen des Doze-Modus explizit berücksichtigen.
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