Bachelorarbeit, 2018
79 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Die Supply-Chain
2.1 Supply-Chain und Supply-Chain-Management
2.2 Modellierung einer Supply-Chain
2.3 Ziele des Supply-Chain-Managements
2.4 Problematik des SCM
2.5 Optimierungsmaßnahmen durch Supply-Chain-Controlling
2.5.1 Grundlage und Aufgaben
2.5.2 Eignung des Supply-Chain-Controllings
2.6 Anforderungen an das SCM
2.7 Zusammenfassung
3. Die Blockchain
3.1 Konzept der Blockchain
3.2 Technische Einzelheiten
3.3 Arten von Blockchains
3.4 Ablauf einer Blockchain-Transaktion
3.5 Vor- und Nachteile der Blockchain-Technologie
3.6 Smart Contracts
3.6.1 Entwicklung und Begrifflichkeit
3.6.2 Phasen eines Smart Contracts
3.6.3 Auswahlkriterien für Smart Contracts
3.6.4 Anmerkungen zu Smart Contracts
3.6.5 Smart-Contract-Implementierung in einem Supply-Chain-Prozess
3.7 Zusammenfassung
4. Von der traditionellen zur blockchainbasierten Supply-Chain
4.1 Prozessmodellierung
4.2 IT-Architektur
4.3 Entscheidungskriterien
4.4 Vor- und Nachteile
5. Fallstudie: Hypothetische Modellierung einer Supply-Chain
5.1 Supply-Chain vorher (Teil 3.1)
5.2 Supply-Chain nachher (Teil 3.2)
5.3 Wirtschaftlichkeitsrechnung
5.4 Paarweiser Vergleich und Nutzwertanalyse
6. Fazit und Ausblick
Die Bachelorarbeit hat zum Ziel, eine wissenschaftliche Entscheidungsgrundlage für Unternehmen zu entwickeln, um das Potenzial einer blockchainbasierten Supply-Chain im Vergleich zu klassischen ERP-basierten Strukturen zu evaluieren. Im Zentrum steht die Untersuchung, inwiefern der Einsatz der Blockchain sowie von Smart Contracts in der Automobilindustrie Ineffizienzen abbauen, Kosten senken und die Transparenz erhöhen kann.
3.6.5 Smart-Contract-Implementierung in einem Supply-Chain-Prozess
Der unten stehende Code ist eine bearbeitete Version des Safe Remote Purchase Contract, die mithilfe von Solidity geschrieben wurde. Sie beschreibt einen Smart Contract zwischen dem Produzenten CEG AG und seinem Lieferanten Xang Ltd für die Lieferung von 200 Katalysatoren zum Stückpreis von 200 €. Der Code hat einen direkten Bezug zu den Inhalten aus Kapitel 3.4 und 3.6.2 und soll dort entstandene Unklarheiten verdeutlichen. Die konkret mit den Kapiteln 3.4 und 3.6.2 verbundenen Informationen sind grün und blau gekennzeichnet.
pragma solidity ^0.4.11;
contract Purchase {
uint public value;
address public xang_ltd;
address public ceg_ag;
enum State {Created, Locked, Inactive}
State public state;
T1. Transaktionsabwicklung mit Adresse des Produzenten und seiner Lieferanten
// Ensure that `msg.value` is an even number.
// Division will truncate if it is an odd number.
// Check via multiplication that it wasn't an odd number.
function Purchase() public payable {
xang_ltd = msg.sender;
value = msg.value / 2;
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Problematik heutiger Lieferketten wie mangelndes Vertrauen und Intransparenz und führt die Blockchain als potenziell disruptive Technologie ein.
2. Die Supply-Chain: Dieses Kapitel definiert theoretische Grundlagen, Modellierungsansätze und Anforderungen von Lieferketten und beleuchtet das Supply-Chain-Controlling.
3. Die Blockchain: Hier werden das technische Konzept der Blockchain, deren Funktionsweise, Arten sowie die spezifische Anwendung und der Lebenszyklus von Smart Contracts detailliert erläutert.
4. Von der traditionellen zur blockchainbasierten Supply-Chain: Das Kapitel beschreibt den konzeptionellen Übergang von klassischen Systemen hin zur Blockchain-Architektur inklusive der methodischen Vorgehensweise zur Modellierung.
5. Fallstudie: Hypothetische Modellierung einer Supply-Chain: In diesem Teil wird ein konkretes Szenario aus der Automobilindustrie genutzt, um die theoretischen Aspekte in eine Wirtschaftlichkeitsrechnung und Nutzwertanalyse zu überführen.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Urteil bewertet das Potenzial der Blockchain-Technologie und stellt fest, dass sie trotz noch zu klärender rechtlicher und technischer Hürden signifikante Wettbewerbsvorteile bieten kann.
Blockchain, Supply-Chain-Management, Smart Contracts, Automobilindustrie, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Nutzwertanalyse, Transparenz, Prozessmodellierung, ERP-Systeme, Prozesskostenrechnung, Effizienzsteigerung, dezentrale Datenbank, Interoperabilität, Zahlungsabwicklung, Digitalisierung.
Die Arbeit analysiert das Potenzial der Blockchain-Technologie, spezifische Schwachstellen und Ineffizienzen in heutigen Supply-Chain-Strukturen der Automobilindustrie zu beheben.
Die Schwerpunkte liegen auf Supply-Chain-Management, Blockchain-Technologie, Smart Contracts sowie der praktischen Implementierung und betriebswirtschaftlichen Bewertung dieser Technologien.
Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Unternehmen zu schaffen, mit der beurteilt werden kann, ob eine blockchainbasierte Supply-Chain wirtschaftliche und prozessuale Vorteile gegenüber ERP-basierten Strukturen bietet.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Theoriebildung, eine hypothetische Prozessmodellierung sowie eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, einen paarweisen Vergleich und eine Nutzwertanalyse als qualitative und quantitative Bewertungsmethoden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des SCM und der Blockchain, die Entwicklung eines hypothetischen Modells und dessen Validierung anhand einer Fallstudie aus der Automobilbranche.
Zu den Kernbegriffen zählen unter anderem Blockchain, Supply-Chain-Management, Smart Contracts, Prozessmodellierung und Nutzwertanalyse.
Im Gegensatz zur manuellen Abstimmung bei ERP-Systemen ermöglicht die blockchainbasierte Lösung durch Smart Contracts eine automatisierte, unveränderbare Transaktionsvalidierung, die Intermediäre überflüssig macht und Prozesse beschleunigt.
Smart Contracts steuern den gesamten Bestell- und Zahlungsverkehr, vom automatisierten Vertragsabschluss über die Überwachung der Lieferbedingungen bis hin zur automatischen Zahlungsanweisung nach erfolgreicher Verifizierung.
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