Bachelorarbeit, 2022
68 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Methodik
2.1 Vorgehensweise
2.2 Wissenschaftliche Methode
2.2.1 Untersuchung und Entwurf
2.2.2 Evaluation des Verfahrens
3 Stand der Wissenschaft
3.1 Grundlagen und Definitionen
3.1.1 Distributed-Ledger-Technologie
3.1.2 Blockchain-Technologie
3.1.3 Blockchain-Trilemma
3.2 Konsensfindung
3.2.1 Konsensproblem
3.2.2 Nachrichtenbasierte Verfahren
3.2.3 Nachweisbasierte Verfahren
3.2.4 Auswahlverfahren
3.2.5 Konsensmechanismus
3.3 Proof-of-Stake
3.3.1 Konzept
3.3.2 Coin Age
3.3.3 Staking
3.3.4 Delegated Proof-of-Stake
4 Untersuchung und Entwurf
4.1 Schwächen von Proof-of-Stake
4.1.1 Motivation
4.1.2 Problemstellung
4.1.3 Angriffsvektoren
4.1.4 Kriterienkatalog
4.2 Proof-of-Rating
4.2.1 Motivation
4.2.2 Konzept
4.2.3 Entwurf
4.2.4 Ablauf
5 Evaluation
5.1 Evaluation eines Auswahlverfahrens
5.2 Evaluation von Proof-of-Rating
5.2.1 Einsatz des Kriterienkataloges
5.2.2 Hintergrund
5.3 Ergebnis der Evaluation
5.3.1 Konsensfindung
5.3.2 Zentralisierung
5.3.3 Akkumulation
5.3.4 Longest Chain Rule
5.3.5 Konsequenzen
6 Diskussion
6.1 Bewertung von Proof-of-Rating
6.2 Erkenntnisse und Schlussfolgerungen
6.2.1 Alternative Nutzerauswahl
6.2.2 Angemessene Konsequenzen
6.2.3 Sicherheit und Dezentralität
6.3 Bewertung der Ergebnisse
7 Schlussbemerkungen
7.1 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist der Entwurf eines ratingbasierten Auswahlverfahrens zur Adressierung spezifischer Schwachstellen im Proof-of-Stake-Konsensmechanismus. Die Arbeit analysiert dabei bestehende Sicherheitsrisiken, erstellt einen Kriterienkatalog zur Bewertung und entwickelt daraus das Konzept "Proof-of-Rating", welches durch eine logarithmische On-Chain-Bewertung dezentralere und sicherere Entscheidungen ermöglichen soll.
4.1.3 Angriffsvektoren
Es existieren eine ganze Reihe von Angriffen, die auf Blockchain-Netzwerke ausgeübt werden können und regelmäßig ausgeübt werden. Eine ausführliche Zusammenfassung von Schwachstellen und Sicherheitslücken stellt das Paper Vulnerabilities and Security Breaches in Cryptocurrencies [SiGiDr18] bereit.
Es folgt eine Auswahl von acht Angriffsvektoren, welche für Proof-of-Stake-Netzwerke [AMEF21, S. 7–8] und zur Evaluation des Proof-of-Rating-Verfahrens relevant sind. Diese werden exemplarisch untersucht und entsprechende Fragen, zur Bewertung der Sicherheit des Auswahlverfahrens, innerhalb eines Kriterienkataloges übersichtlich dargestellt.
Die Angriffsvektoren I–IV betreffen Blockchain-Netzwerke allgemein, so auch Proof-of-Stake-Netzwerke und das Proof-of-Rating-Verfahren [SiGiDr18, S. 6–9]. DDoS-Angriffe gehören zu den häufigsten Angriffen auf Kryptowährungen, da sie sehr effektiv und gleichzeitig kostengünstig sind [SiGiDr18, S. 6]. Auch Sybil-Angriffe, Double-Spending-Angriffe und 51%-Angriffe zählen zu den wesentlichen und häufigsten Angriffsvektoren [AgShSr20, S. 97–98].
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung durch Sicherheitsrisiken in aktuellen Proof-of-Stake-Umgebungen und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, ein alternatives, ratingbasiertes Auswahlverfahren zu entwickeln.
2 Methodik: Beschreibt das wissenschaftliche Vorgehen, insbesondere die Erstellung eines Kriterienkataloges zur empirischen Untersuchung und Evaluation des neu entworfenen Modells.
3 Stand der Wissenschaft: Vermittelt die theoretischen Grundlagen zu Distributed-Ledger-Technologien, Konsensproblemen und dem aktuellen Proof-of-Stake-Verfahren.
4 Untersuchung und Entwurf: Analysiert detailliert bekannte Schwachstellen und Angriffsvektoren in Proof-of-Stake und leitet daraus den Entwurf des Proof-of-Rating-Verfahrens ab.
5 Evaluation: Wendet den erstellten Kriterienkatalog an, um das Proof-of-Rating-Verfahren hinsichtlich der Konsensfindung und Sicherheitsaspekte systematisch zu bewerten.
6 Diskussion: Reflektiert die Ergebnisse, stellt die Stärken und Herausforderungen von Proof-of-Rating dar und diskutiert notwendige Anpassungen für die Sicherheit.
7 Schlussbemerkungen: Fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung und Implementierung des vorgeschlagenen Modells.
Blockchain, Konsensfindung, Proof-of-Stake, Proof-of-Rating, Angriffsvektor, Datensicherheit, Dezentralität, Skalierbarkeit, Validator, Gesamtwertung, Double-Spending, Sybil-Angriff, DDoS-Angriff, Kriterienkatalog, 51%-Angriff.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines neuen Auswahlverfahrens ("Proof-of-Rating") für Blockchain-Netzwerke, um bekannte Schwächen gängiger Proof-of-Stake-Algorithmen zu beheben.
Zentrale Themen sind die Sicherheit der Konsensfindung in verteilten Systemen, die Analyse von Angriffsvektoren wie Sybil- oder Double-Spending-Angriffen sowie Blockchain-Architekturen.
Das primäre Ziel ist es, durch eine logarithmische On-Chain-Bewertung basierend auf dem Nutzerverhalten (Gesamtwertung) ein sichereres und dezentraleres Auswahlverfahren im Vergleich zum reinen Staking-Ansatz zu entwerfen.
Der Autor nutzt eine hypothesenprüfende, empirische Untersuchung. Die Analyse stützt sich auf eine Literaturrecherche und die Entwicklung eines Kriterienkataloges, gegen den das neue Verfahren evaluiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung über Konsensmechanismen und eine detaillierte Auseinandersetzung mit acht spezifischen Angriffsvektoren, die das neue Modell adressieren soll.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Blockchain-Sicherheit, Proof-of-Rating, Konsensmechanismen und Angriffsprävention charakterisieren.
Während bei Proof-of-Stake die Auswahl primär an die Höhe des eingesetzten Kapitals (Stake) gekoppelt ist, nutzt Proof-of-Rating eine kumulierte Gesamtwertung, die individuelles Verhalten dezentral im Netzwerk speichert.
Nein, der Autor stellt fest, dass Proof-of-Rating nach aktuellem Stand der Arbeit ebenfalls mit Herausforderungen bezüglich der Dezentralität konfrontiert ist und die Sicherheit komplex zu garantieren bleibt.
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