Diplomarbeit, 2001
97 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 BEGRIFFE IM E-COMMERCE
1.4 GANG DER ARBEIT
2. KLASSISCHER ELEKTRONISCHER DATENAUSTAUSCH
2.1 TRADITIONELLES EDI
2.1.1 Grundlagen
2.1.2 Standards
2.1.3 Die Bedeutung der Auswahl von Standards
2.2 SCHWÄCHEN VON EDI
2.3 ZUSAMMENFASSUNG
3. DIE METASPRACHE XML
3.1 XML ALS LÖSUNG
3.2 DIE XML-FAMILIE
3.3 VORTEILE VON XML
3.4 NACHTEILE VON XML
3.5 ZUSAMMENFASSUNG
4. ANFORDERUNGEN AN XML/EDI-LÖSUNGEN
4.1 ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
4.1.1 Kosten
4.1.2 Schnelle Implementierung
4.1.3 Sicherheit
4.1.4 Integrationsfähigkeit
4.1.5 Erweiterbarkeit
4.1.6 Funktionalität
4.2 ANFORDERUNGEN AN XML-STANDARDS
4.2.1 Haltbarkeit
4.2.2 Offenheit
4.2.3 Vollständigkeit
4.2.4 Branchentauglichkeit
4.2.5 Kompatibilität
4.2.6 Basis der Dokumentenstruktur
4.3 SPEZIELLE ANFORDERUNGEN IN DER BAUBRANCHE (PROFIPORTAL.COM)
4.3.1 Bestehende IT-Struktur
4.3.2 Branchenspezifischer Standard
4.3.3 Preisfindung
4.3.4 Usability
4.4 ZUSAMMENFASSUNG
5. XML: STANDARDISIERUNG UND PRAXIS
5.1 XML-INITIATIVEN
5.1.1 Die XML community
5.1.2 EDI community
5.1.3 Gemeinsame Initiativen
5.2 VERWENDUNG VON XML IN DER PRAXIS
5.3 FAZIT
6. DAS „IDEALE“ PORTAL
6.1 ARCHITEKTUR WEB-BASIERTER ANWENDUNGEN
6.2 DER GRAD DER INTEGRATION
6.3 LÖSUNGSALTERNATIVEN
6.3.1 Allgemeine Komponenten von Marktplätzen
6.3.2 Alternative 1: Wenig integrierter Marktplatz
6.3.3 Alternative 2: Mittelmäßig integrierter Marktplatz
6.3.4 Alternative 3: Vollständig integrierter Marktplatz
6.4 ZUSAMMENFASSUNG
7. FALLBEISPIEL PROFIPORTAL.COM
7.1 KURZPROFIL PROFIPORTAL.COM
7.2 DIE XML/EDI-LÖSUNG IM PROFIPORTAL.COM
7.3 BEURTEILUNG DES PROFIPORTAL.COM
7.3.1 Bewertung nach allgemeinen Kriterien
7.3.2 Bewertung des verwendeten XML-Standards
7.3.3 Bewertung nach speziellen Kriterien der Baubranche
7.4 EMPFEHLUNG ZUM EINSATZ EINES XML-STANDARDS
8. FAZIT
Diese Arbeit analysiert den Einsatz von XML/EDI-Technologien zur Gestaltung von Schnittstellen in elektronischen B2B-Marktplätzen. Das Ziel ist es, Marktplatz-Betreibern fundierte Gestaltungsalternativen aufzuzeigen, um eine effiziente und zukunftssichere Integration heterogener IT-Systeme von Geschäftspartnern zu ermöglichen.
1.1 Problemstellung
Stagnierende Geschäfte in Webshops, die „dot.com-Krise“ an der Börse und Entlassungen in der „New Economy“ haben bei Unternehmen die Internet-Euphorie, die Mitte der 90er begann, stark gedämpft und den Fokus im E-Commerce von B2C auf den B2B-Bereich verschoben.
Insbesondere mit der elektronischen Beschaffung - dem eProcurement - über EDI (Electronic Data Interchange) hoffen Unternehmer, Waren schneller und vor allem kostengünstiger ver- bzw. einkaufen zu können [Müll1999, 212]. Der Einkauf entwickelt sich so von einer operativen Aufgabe zu einer strategischen Querschnittsfunktion, die einen wichtigen Faktor im Wettbewerb darstellt. [ReFu2001, 144].
Dabei ist die Bedeutung der Teilnahme an einem elektronischen Marktplatz für Unternehmen größer als die einer einfachen technischen Erweiterung ihrer bestehenden Systeme: Besteller wie auch Lieferanten sind darauf angewiesen, ihre bestehenden IT Systeme zu integrieren und ihre Organisation anzupassen, um den geplanten Mehrwert durch Automatisierung realisieren zu können. Vor allem der Grad der Integration eines Lieferanten als Anbieter ist für den Absatz seiner Waren erfolgsentscheidend. Den möglichen Einsparungen sind zunächst hohe Investitionskosten vorgeschaltet, die potentielle Teilnehmer mißtrauisch machen. Studien der Giga Information Group zufolge [Mohr2001, 152], zweifeln potentielle Marktplatznutzer neben der Sicherheit und Verfügbarkeit in Portalen vor allem an den verfügbaren Standards, um den elektronischen Datenaustausch zwischen allen Beteiligten gewährleisten zu können.
1. EINLEITUNG: Darstellung der aktuellen Marktsituation im E-Commerce sowie Definition der Forschungsziele und der Vorgehensweise der Arbeit.
2. KLASSISCHER ELEKTRONISCHER DATENAUSTAUSCH: Analyse der Grundlagen und Nachteile von traditionellen EDI-Systemen sowie die Notwendigkeit von Standardisierungen im Datenaustausch.
3. DIE METASPRACHE XML: Einführung in die Technologie XML und Erläuterung der Vor- und Nachteile im Vergleich zu klassischen Ansätzen.
4. ANFORDERUNGEN AN XML/EDI-LÖSUNGEN: Ableitung allgemeiner technischer Anforderungen an XML/EDI-Systeme sowie spezifische Betrachtungen für die Baubranche.
5. XML: STANDARDISIERUNG UND PRAXIS: Überblick über aktuelle XML-Initiativen und Untersuchung der praktischen Verwendung von XML bei Portalsoftwareanbietern.
6. DAS „IDEALE“ PORTAL: Vorstellung eines idealtypischen Portal-Architekturmodells und Diskussion verschiedener Lösungsalternativen je nach Integrationstiefe.
7. FALLBEISPIEL PROFIPORTAL.COM: Anwendung der erarbeiteten Kriterien auf ein konkretes B2B-Portal in der Baubranche und Ableitung von Handlungsempfehlungen.
8. FAZIT: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse über die Bedeutung von XML für die unternehmensweite Integration im B2B-Bereich.
XML, EDI, E-Commerce, B2B, Marktplatz, eProcurement, Standardisierung, Integration, Architektur, Middleware, Web-basierte Anwendungen, Baubranche, Schnittstellengestaltung, openTRANS, xCBL
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von XML-basierten Datenaustauschformaten zur Integration heterogener IT-Systeme innerhalb elektronischer B2B-Marktplätze.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Standardisierung im EDI-Bereich, die technologische Architektur von Web-Portalen sowie die Anforderungen an den elektronischen Datenaustausch in der Industrie.
Ziel ist es, Portal-Betreibern alternative Ansätze zur technischen Umsetzung von XML/EDI-Systemen zu bieten, um eine erfolgreiche Integration ihrer Marktteilnehmer zu ermöglichen.
Der Autor führt eine theoretische Analyse von Standards und Architekturen durch, die durch eine praktische Fallstudie (profiportal.com) zur Validierung der Anforderungen ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse klassischer EDI-Schwächen, die Chancen von XML, die Ableitung spezifischer Anforderungen für Marktplätze und eine detaillierte Architekturstudie.
Die Arbeit lässt sich vor allem mit den Begriffen XML, EDI, eProcurement, Marktplatz-Architektur und Standardisierung beschreiben.
Das "ideale" Modell basiert auf einer 4-tier-Client/Server-Architektur, die gezielt auf Flexibilität und modulare Erweiterbarkeit im XML/EDI-Umfeld ausgelegt ist.
Der Autor stuft ebXML zwar als zukunftsweisend ein, sieht jedoch aufgrund der Komplexität und der Marktdynamik kurz- bis mittelfristig keine dominante Rolle, weshalb eher konservativere Standards wie xCBL empfohlen werden.
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