Diplomarbeit, 2006
45 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 ZIELSETZUNG UND FRAGESTELLUNG
1.2 METHODIK UND AUFBAU DER ARBEIT
2 DAS URHEBERRECHT IN DER MUSIK
2.1 GESCHICHTE DES URHEBERRECHTS
2.2 DAS ÖSTERREICHISCHE URHEBERRECHT
2.2.1 Das Urheberrecht im engeren Sinn
2.2.2 Das Urheberrecht im weiteren Sinn – Die Leistungsschutzrechte
2.3 DAS URHEBERRECHT AM EUROPÄISCHEN BINNENMARKT
2.4 INTERNATIONALES URHEBERRECHT
2.4.1 Urheberrecht – Copyright
2.4.2 Internationale Abkommen
3 DIE VERWERTUNG VON URHEBERRECHTEN IN DER MUSIK
3.1 EINLEITUNG
3.2 RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER VERWERTUNG
3.2.1 Das Verwertungsgesellschaftengesetz (=VerwGesG)
3.2.2 Novelle des Verwertungsgesellschaftsgesetzes 2005
3.2.3 Kontrahierungszwang
3.2.4 Hauptaufgaben der Verwertungsgesellschaften
3.2.5 Individuelle versus Kollektive Verwertung
3.2.6 Das Urheberrecht
3.2.7 Die Wahrnehmungstätigkeit der Verwertungsgesellschaften
3.3 DIE WICHTIGSTEN VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN FÜR DEN BEREICH DER MUSIK
3.4 DAS INTERNATIONALE SYSTEM DER VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN
3.4.1 Das europäische Monopol der Verwertungsgesellschaften
3.4.2 Das Santiago-Abkommen – Gegenseitigkeitsverträge
3.4.3 Internationale Dachverbände der Verwertungsgesellschaften
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Ziel der Arbeit ist es, die internationale Situation des Urheberrechts und die Verwertung dieser Rechte, insbesondere im Bereich der Musik, detailliert darzustellen. Dabei steht die Untersuchung von rechtlichen Rahmenbedingungen sowie internationalen Abkommen im Fokus, um abschließend einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung dieses Rechtsgebiets zu geben.
2.1 Geschichte des Urheberrechts
In der Antike und dem Mittelalter gab es noch keine Vorstellung vom Schutz geistigen Eigentums. Während in der Antike noch der Glauben an den göttlichen Ursprung der Kunst vorherrschte, war im Mittelalter, wahrscheinlich „...bedingt durch den primitiven Stand der Reproduktions- und Wiedergabetechnik“ (2004,Haybäck, S.133) der Begriff der Verletzung fremden Urheberrechts noch wenig relevant.
Erst mit der Erfindung der Druckerpresse durch Johannes Gutenberg 1440 kam es zu einer vorindustriellen Massenverbreitung von Büchern und somit Werken von Urhebern.
Die erste, mit dem Urheberrecht vergleichbare, Rechtsform entwickelte sich in Form von Druckerprivilegien, erteilt durch die Republik Venedig, die unter Androhung von Strafe den Nachdruck von Büchern durch Buchdrucker ohne Druckerprivileg verboten hatten.
1 EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation, der aktuellen Veränderungen der Musikwirtschaft durch neue Medien sowie Definition der Forschungsfragen.
2 DAS URHEBERRECHT IN DER MUSIK: Überblick über die historische Entwicklung, die Prinzipien des österreichischen Urheberrechts, Leistungsschutzrechte sowie die internationale Rechtslage.
3 DIE VERWERTUNG VON URHEBERRECHTEN IN DER MUSIK: Analyse der rechtlichen Grundlagen von Verwertungsgesellschaften, deren Aufgaben, die Unterschiede zwischen individueller und kollektiver Verwertung sowie internationale Systeme.
4 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Resümee über den Stand der Harmonisierung und Einschätzung der zukünftigen Rolle der Verwertungsgesellschaften im digitalen Zeitalter.
Urheberrecht, Musikindustrie, Verwertungsgesellschaften, Leistungsschutzrechte, Harmonisierung, Santiago-Abkommen, Digital Rights Management, Internet, Tauschbörsen, Vervielfältigungsrecht, geistiges Eigentum, AKM, Austro-Mechana, Copyright, Urheberpersönlichkeitsrecht
Die Arbeit befasst sich mit der internationalen Verwertung von Urheberrechten in der Musikindustrie, den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Rolle von Verwertungsgesellschaften.
Im Zentrum stehen die historische Entwicklung des Urheberrechts, die aktuelle Situation in Österreich und Europa, internationale Abkommen sowie die Herausforderungen durch die Digitalisierung.
Ziel ist es, ein umfassendes Bild über den weltweiten Schutz geistigen Eigentums in der Musik zu vermitteln und die praktischen Möglichkeiten der Rechteverwertung aufzuzeigen.
Der Autor stützt sich auf eine Recherche der Fachliteratur, die Analyse relevanter Rechtsquellen sowie Informationen aus Zeitungen und dem Internet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Urheberrechts in der Musik (Geschichte, nationales/europäisches/internationales Recht) und die Analyse der Verwertungssysteme inklusive der wichtigsten Verwertungsgesellschaften.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Urheberrecht, Verwertungsgesellschaften, internationale Harmonisierung, digitale Musikverwertung und Leistungsschutzrechte definiert.
Im kontinentaleuropäischen Modell sind Urheberpersönlichkeitsrechte unveräußerlich, während im US-amerikanischen Copyright-System Rechte exklusiv an Dritte oder juristische Personen übertragen werden können.
Es ist ein Zusatzvertrag, der es Verwertungsgesellschaften ermöglicht, Lizenzen für Musiknutzung im Internet auch über nationale Grenzen hinweg zu erteilen, um die Rechteklärung zu vereinfachen.
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