Bachelorarbeit, 2019
48 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Ziele der Arbeit
1.4 Bezugsrahmen
2 Herstellung von Wasserstoff
2.1 Verfahren zur Wasserstoffherstellung
2.1.1 Photochemische Herstellung
2.1.2 Dampfreformierung
2.1.3 Photobiologische Wasserstoff-Produktion
2.1.4 Elektrolyseverfahren
2.1.4.1 Alkalische Elektrolyse
2.1.4.2 PEM Elektrolyse
2.1.4.3 Hochtemperatur Elektrolyse
3 Die Brennstoffzelle
3.1 Funktionsprinzip
3.2 Typen der Brennstoffzelle
3.2.1 PEMFC
3.2.1.1 NT-PEMFC
3.2.1.2 High-Temperature-Proton-Exchange-Membrane-FC (HT-PEMFC)
3.2.2 Solod Oxide Fuel Cell (SOFC)
3.3 Aufbau der Brennstoffzelle
3.3.1 Einzelzelle
3.3.2 Zellstapel- Stack
4 Speicherung von H2
4.1 Druckspeicher
4.2 Speicherung in flüssiger Form
4.3 Wasserstoffspeicherung in Metallhydriden
5 Einsatz von Brennstoffzellen im privaten Haushalt
5.1 Anforderungen an den privaten Haushalt
5.1.1 Der durchschnittliche Einfamilienhaushalt
5.2 Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung
5.3 Anforderung an eine μ-KWK
5.4 Einbindung in den privaten Haushalt
5.4.1 Arten der Brennstoffzellen für den privaten Haushalt
5.5 Integration der Brennstoffzelle im Haushalt
5.6 Anbieter von autarken Systemen
5.6.1 Home Power Solution (HPS)
5.6.1.1 Bestandteile von Picea
5.6.2 Hy2green
5.6.2.1 Aufbau des Systems
5.6.2.2 Die Speicherung bei Hy2green
5.7 Anbieter von Brennstoffzellen für Erdgas
5.7.1 Viessmann/ Panasonic
5.7.2 Solidpower
5.7.3 SenerTec
5.7.4 Remeha
5.7.5 Bewertung
5.7.5.1 Sicherheit und Handhabung
6 Ausblick und Empfehlung
6.1 Zukunftspotential
6.2 Handlungsempfehlung
6.2.1 Brennstoffzellen mit Erdgasreformierung
6.2.2 Autarke Brennstoffzellensysteme
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Anwendungsmöglichkeiten von Brennstoffzellen zur dezentralen Energieversorgung in privaten Haushalten, mit dem Ziel, den Einsatz unter Berücksichtigung autarker Systeme und marktverfügbarer Technologien zu bewerten und Handlungsempfehlungen abzuleiten.
3.1 Funktionsprinzip
Eine Brennstoffzelle wandelt die im Brennstoff gespeicherte chemische Energie in elektrische Energie um. Dies passiert bei der Umwandlung des Brennstoffes an den Elektroden, welche mit oder auch ohne Katalysator ausgeführt sein können. Die Elektroden sind dabei mittels Elektrolyt, welches als Ionenleiter dient, physisch voneinander getrennt. Der Strom entsteht dabei durch die Spannungsdifferenz zwischen den beiden Elektroden. Das Elektrolyt kann zwar Ionen leiten ist jedoch nicht elektrisch leitfähig, dadurch entsteht zwischen Anode und Kathode eine Spannungsdifferenz. Wird kein Verbraucher an dem System angeschlossen, stellt sich die Zelle auf die Leerlaufspannung ein, welche die größtmögliche Spannung beschreibt, die eine einzelne Zelle für sich erreichen kann. Die Elektroden sind porös und elektrisch leitend, was zum Transport der erzeugten Elektronen dient. Auch vergrößern sie die Reaktionsfähigkeit und werden zum Abtransport der Reaktionsprodukte benötigt. Der verwendete Elektrolyt muss dabei nicht zwingend flüssig sein, sondern kann je nach Aufbau auch eine Schmelze oder ein Festkörper sein. Unabdingbar ist jedoch, dass das Elektrolyt absolut gasdicht ist. Der grundlegende Aufbau dieser Brennstoffzellen ist immer ähnlich, dennoch gibt es viele verschiedene Typen. Einen Überblick über die Einteilung und die unterschiedlichen Brennstoffzellen soll die Tabelle 1 geben.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der dezentralen, CO2-neutralen Energieversorgung und definiert die Forschungsfrage bezüglich marksfähiger Brennstoffzellensysteme für Privathaushalte.
2 Herstellung von Wasserstoff: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene Verfahren zur Wasserstoffgewinnung, wobei die Elektrolyse als zentrales Verfahren für die dezentrale Erzeugung hervorgehoben wird.
3 Die Brennstoffzelle: Es werden die physikalischen Grundlagen, der Aufbau und die verschiedenen Typen von Brennstoffzellen sowie deren Funktionsprinzipien erläutert.
4 Speicherung von H2: Das Kapitel vergleicht Methoden der Wasserstoffspeicherung, insbesondere Druckspeicherung, kryogene Lagerung und Metallhydridspeicher.
5 Einsatz von Brennstoffzellen im privaten Haushalt: Hier werden die spezifischen Anforderungen an Haushalte, das KWK-Prinzip und konkrete markterhältliche Systeme einschließlich einer Nutzwertanalyse detailliert behandelt.
6 Ausblick und Empfehlung: Abschließend werden Zukunftsszenarien diskutiert und Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Brennstoffzellensystemen in Privathaushalten gegeben.
Wasserstoff, Brennstoffzelle, Privathaushalt, Elektrolyse, Kraft-Wärme-Kopplung, KWK, Energieversorgung, Speicherung, Picea, Hy2green, Nachhaltigkeit, Energiewende, Marktanalyse, Nutzwertanalyse, Erdgasreformierung.
Die Arbeit befasst sich mit der dezentralen Energieversorgung von privaten Haushalten, insbesondere durch den Einsatz von Brennstoffzellen zur Strom- und Wärmeerzeugung.
Themen sind die Wasserstoffherstellung, die Funktionsweise von Brennstoffzellen (z. B. PEMFC, SOFC), die Speicherung von Wasserstoff sowie die praktische Integration dieser Technologien mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Ziel ist es, das Zukunftspotenzial sowie die Einsatzmöglichkeiten von Brennstoffzellen für Privathaushalte zu bewerten und auf Basis einer Nutzwertanalyse Empfehlungen für verschiedene Versorgungslösungen zu geben.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturrecherche zu den technologischen Grundlagen sowie eine Nutzwertanalyse, um verschiedene am Markt erhältliche Brennstoffzellensysteme objektiv miteinander zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen zur Wasserstoffgewinnung und -speicherung sowie eine detaillierte technische und wirtschaftliche Analyse kommerzieller Systeme von Anbietern wie HPS, GKN, Viessmann und anderen.
Wichtige Begriffe sind Wasserstoffwirtschaft, Brennstofftechnologie, autarke Versorgung, Sektorenkopplung durch KWK und ökologische Energieeffizienz.
Picea ist ein autarkes Gesamtsystem, das Wasserstoff mittels Elektrolyse vor Ort aus Photovoltaikstrom erzeugt und saisonal speichert, während erdgasbasierte Systeme auf einen fossilen Brennstoffanschluss angewiesen sind.
Die Temperatur beeinflusst die Integrationsfähigkeit in bestehende Heizungssysteme: Niedrigtemperatur-Systeme passen primär zu Neubauten, während Hochtemperatur-Systeme flexibler in die Brauchwassererwärmung eingebunden werden können.
Sie dient als strukturierte Bewertungsmethode, um Anbieter von Brennstoffzellengeräten für Erdgas basierend auf Kriterien wie Wirkungsgrad, Wartungsaufwand und Platzbedarf vergleichbar zu machen.
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