Bachelorarbeit, 2017
61 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Veränderte Marktbedingungen im digitalen Zeitalter
2.1.1 Aktuelle branchenübergreifende Rahmendaten
2.1.2 Veränderte Kundenerwartungen
2.2 Kundenservice
2.2.1 Definition
2.2.2 Nutzen und Ziele von Kundenserviceleistungen.
2.2.3 Formen und Probleme im Kundenservice 1.0
3. Zentrale Einflussfaktoren der Kundenbindung
3.1 Konstrukt der Kundenbindung
3.1.1 Definition
3.1.2 Arten der Bindung
3.1.3 Wirkungskette
3.2 Auswirkungen auf Kunden- und Unternehmerseite
3.3 Einordnung der Handlungsoptionen von Service 2.0. zur Kundenbindung
4. Kundenservíce im digitalen Zeitalter systematisch gestalten
4.1 Einordnung in den Marketing-Mix
4.1.1 Einführung in den Marketing-Mix
4.1.2 Service als Instrument des Marketing-Mix
4.2 Zielgruppendefinition durch Kundenwertanalyse
4.2.1 Customer-Lifetime-Value
4.2.2 Zwischenfazit
4.3 Kundenservicestrategie kreieren
4.4 Kundenkontaktpunkte wertorientiert arrangieren
4.5 Integration des Faktors Individualität
4.5.1 Big-Data-Analyse als Voraussetzungen der Implementierung
4.5.2 E-Service Customization
4.5.3 Customer Self-Services
4.5.4 Social Media Commerce
4.5 Erfolgsmessung
4.5.1 Servicequalität
4.5.2 Serviceeffizienz
4.5.3 Situative Einflussfaktoren
4.6 Zusammenfassung
5. Empirische Analyse
5.1 Konzeption und Aufbau
5.2 Durchführung der Befragung
5.3 Ergebnis
6. Fazit
6.1 Beurteilung der Ergebnisse
6.2 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Chancen und Grenzen von individuellem Kundenservice im digitalen Zeitalter als strategischen Erfolgsfaktor zur Kundenbindung. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen den veränderten Kundenanforderungen gerecht werden und Serviceleistungen nutzen können, um eine langfristige Kundenbindung und ökonomischen Erfolg zu sichern.
1.1 Problemstellung
In einer Zeit des stetigen Wandels, der Digitalisierung und des Aufbruchs scheinen die Global Player von heute, die potentiellen Verlierer von Morgen im Kampf um Kunden, Innovationen und Umsatz zu sein, wenn nicht zeitnah wichtige Trends und Themen einer sich dynamisch entwickelnden Welt aufgegriffen werden. Erhöhter Kostendruck, eine zunehmende Austauschbarkeit von Produkten und immer kürzer werdende Produktlebenszyklen verbunden mit einer enormen Wettbewerbsintensität prägen das Bild auf nahezu allen Märkten und lassen den Kunden ins Zentrum unternehmerischer Aktivitäten rücken. Seit 2003 geben Menschen in Deutschland zum ersten Mal mehr Geld für Dienstleistungen als für Produkte aus und begründen damit einen Paradigmenwechsel.
Die Entmaterialisierung der Wirtschaft, welche eng mit der Digitalisierung zusammenhängt verändert das Kunden- und Anbieterverhalten nachhaltig und bietet gleichzeitig vollkommen neue Handlungsoptionen für beide Seiten. Kunden können sich sämtliches Wissen über Produkte und Leistungen selbstständig über das Internet einholen und sind nicht mehr ausschließlich darauf angewiesen von Unternehmen mit den benötigten Informationen versorgt zu werden. Was folglich dazu führt, dass die Meinungsbildung der Kunden weitaus mehr Einflüssen unterliegt, als es noch vor den Zeiten von Internet und Smart Services der Fall war.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, in der Digitalisierung und verändertes Kundenverhalten Unternehmen unter Druck setzen, woraus sich die Forschungsfrage nach einem erfolgreichen, individuellen Kundenservice ableitet.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die veränderten Marktbedingungen und definiert Kundenservice sowie dessen Nutzen im digitalen Kontext.
3. Zentrale Einflussfaktoren der Kundenbindung: Analysiert das Konstrukt der Kundenbindung und dessen Wirkungskette innerhalb einer digitalen Business-Umgebung.
4. Kundenservíce im digitalen Zeitalter systematisch gestalten: Detailliert Strategien und Instrumente, darunter Big-Data-Analyse, Service Customization und Self-Services, zur systematischen Gestaltung moderner Serviceprozesse.
5. Empirische Analyse: Präsentiert die Konzeption, Durchführung und Ergebnisse einer quantitativen Kundenbefragung zur Validierung der aufgestellten Hypothesen.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an ein erfolgreiches Kundenbindungsmanagement.
Kundenservice, Kundenbindung, Digitalisierung, Customer Journey, Service Excellence, Big Data, E-Service Customization, Individualisierung, Marketing-Mix, Servicequalität, Kundenwertanalyse, digitale Transformation, Kundenerwartungen, Customer Touchpoints, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit untersucht die strategische Rolle von individualisiertem Kundenservice im digitalen Zeitalter als Instrument zur nachhaltigen Kundenbindung.
Die Schwerpunkte liegen auf der digitalen Transformation, den veränderten Anforderungen an Serviceprozesse, Methoden der Kundenwertanalyse und der systematischen Umsetzung von Servicekonzepten.
Die zentrale Forschungsfrage lautet, in welchen Aspekten Chancen und Grenzen von individuellem Kundenservice im digitalen Zeitalter bestehen und welche Faktoren erfüllt sein müssen, um Kundenbindung zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zur theoretischen Herleitung sowie einer empirischen Datenerhebung mittels eines quantitativen Fragebogens, um aktuelle Kunden- und Unternehmereinschätzungen zu evaluieren.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Kundenbindung erarbeitet und anschließend konkrete Handlungsoptionen für das "Service 2.0"-Management – etwa durch Big Data und Self-Services – systematisch analysiert und auf ihre Eignung geprüft.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kundenservice, Kundenbindung, Digitalisierung, Service Excellence, Big Data und Customer Journey.
Soziale Medien führen zu einer erhöhten Transparenz. Die Arbeit zeigt, dass Unternehmen diese Kanäle aktiv mitgestalten müssen, da unzureichender Service als "Shitstorm" oder negatives Multiplikator-Effekt geschäftsschädigend wirken kann.
Das Service Design ermöglicht es, Kontaktpunkte aus der Kundenperspektive ganzheitlich zu optimieren, um den Aufwand für den Nutzer zu minimieren und so eine freiwillige, loyale Bindung (den Habitualisierungseffekt) zu fördern.
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