Masterarbeit, 2022
151 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Relevanz des Themas
1.3 Zielsetzung
1.4 Gang der Argumentation
2 Theoretische Grundlagen der Tourismusform Astro Tourism
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Die Thematik der Lichtverschmutzung
2.3 Geschichtliche Entwicklung und die International Dark-Sky Association
2.4 International Dark Sky Places
2.5 Zertifizierungsprozess
2.6 International Darks Sky Places in Österreich
2.6.1 Lichtverschmutzung in Österreich
2.6.2 Der International Dark Sky Park in der Region Attersee-Traunsee
2.7 Conclusio
3 Nachhaltigkeitspotenziale von Astro Tourism Destinationen
3.1 Der Begriff der Nachhaltigkeit
3.2 Die drei Säulen der Nachhaltigkeit im Astro Tourism
3.2.1 Ökologie im Astro Tourism
3.2.2 Soziokultur im Astro Tourism
3.2.3 Ökonomie im Astro Tourism
3.3 Die Sustainable Development Goals im Tourismus
3.4 Destinationsmanagement & -entwicklung
3.5 Conclusio
4 Forschungsmethodik
4.1 Qualitatives Forschungsdesign
4.2 Theoretisches Sampling
4.3 Vorstellung der ExpertInnen
4.3.1 Das Sternenpark-Kernteam
4.3.2 ExpertInnen innerhalb der Region
4.3.3 Externe ExpertInnen
4.4 Datenerhebung
4.5 Auswertungsmethode nach Mayring
5 Forschungsergebnisse & Diskussion
5.1 Positionierung der Region Attersee-Traunsee als Astro Tourism Destination
5.1.1 Der Zertifizierungsprozess als Grundlage für eine Positionierung
5.1.2 Die Zusammenarbeit und Vernetzung in der Region
5.1.3 Chancen und Herausforderungen durch den Sternenpark
5.1.4 Die Tourismusstrategie der Region Attersee-Traunsee
5.2 Chancen für eine nachhaltige regionale Entwicklung durch den Sternenpark
5.2.1 Ökologie
5.2.2 Soziokultur
5.2.3 Ökonomie
5.3 Diskussion
6 Praktische Handlungsempfehlungen
6.1 Handlungsempfehlungen für die Region Attersee-Traunsee
6.2 Handlungsempfehlungen für Zertifizierungen in weiteren Regionen
7 Conclusio
7.1 Beantwortung der Hauptforschungsfrage
7.2 Beantwortung der Subforschungsfragen
7.3 Hypothesen
8 Ausblick und Limitationen
Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern die Zertifizierung als International Dark Sky Park (IDSP) Chancen für eine nachhaltige regionale Entwicklung sowie eine Positionierung als Astro Tourism Destination in der Region Attersee-Traunsee bietet. Die Forschungsarbeit analysiert hierzu die Wechselwirkungen zwischen Tourismus, Lichtschutz und Regionalentwicklung.
2.1 Begriffsdefinition
Astro Tourism versteht sich als eine relativ neue Form des Tourismus (Belij & Tadic, 2016, S. 59; Soleimani et al., 2019, S. 2300). Das Phänomen Astro Tourism stellt jedoch keinesfalls ein neuartiges Konzept dar, dessen Aufkommen ausschließlich mit der modernen Welt assoziiert werden sollte (Spennemann, 2007, S. 163). In der Fachliteratur ist es eine Tourismusform, welche im letzten Jahrzehnt zunehmende Auseinandersetzung in wissenschaftlichen Studien erfährt.
Hierbei existiert eine Vielzahl an Termini, um das Phänomen und das wachsende Interesse für den Nachthimmel im touristischen Kontext zu erklären. Als Beispiel sind neben Astro Tourism auch Dark Sky Tourism, Star Tourism oder Aurora Tourism zu nennen (Blundell et al. , 2020, S. 549; Spennemann, 2007, S. 163; Weaver, 2011, S. 40). Astro Tourism ist dabei der in einschlägiger Fachliteratur am häufigsten verwendete Ausdruck für die Bezeichnung dieser Tourismusform. Der überwiegende Gebrauch dieses Begriffs bedeutet jedoch nicht, dass es eine einheitliche und anerkannte Definition gibt. So bleibt das Verständnis für dieses Konzept trotz der zunehmenden Diskussion um Astro Tourism begrenzt und die zugehörige Literatur eklektisch und theoretisch unvollständig (Soleimani et al., 2019, S. 2300).
Fayos-Solà und Marín (2009, S. 5) grenzen als eine der ersten Forscher den Begriff des Astro Tourism ab und definieren diesen als „tourism using the natural resource of unpolluted night skies, and appropriate scientific knowledge for astronomical, cultural or environmental activities”. In ihrer Definition benennen Fayos-Solà und Marín dabei den Bezug des Astro Tourism zu Astronomie, Kultur und Umwelt, wobei sie einen besonderen Fokus auf die natürliche Ressource des Nachthimmels und den Bildungsaspekt dieser Tourismusform legen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Astro Tourismus und die Relevanz des Themas in Österreich ein, wobei die Forschungsfrage auf die Region Attersee-Traunsee fokussiert ist.
2 Theoretische Grundlagen der Tourismusform Astro Tourism: Dieses Kapitel definiert den Begriff Astro Tourism, erläutert die Problematik der Lichtverschmutzung und beschreibt den Zertifizierungsprozess für International Dark Sky Places durch die IDA.
3 Nachhaltigkeitspotenziale von Astro Tourism Destinationen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit im Tourismus sowie deren Verknüpfung mit Astro Tourism und den Sustainable Development Goals (SDGs) diskutiert.
4 Forschungsmethodik: Dieses Kapitel erläutert das qualitative Forschungsdesign, die Expertenauswahl mittels theoretischem Sampling sowie die Anwendung der strukturierenden Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der Interviews.
5 Forschungsergebnisse & Diskussion: Das Kapitel präsentiert die empirisch gewonnenen Ergebnisse zur Positionierung und den Nachhaltigkeitspotenzialen in der Region Attersee-Traunsee und diskutiert diese im Kontext der gewählten Theorien.
6 Praktische Handlungsempfehlungen: Hier werden konkret auf Basis der Forschungsarbeit Handlungsempfehlungen für die Region Attersee-Traunsee sowie für zukünftige Zertifizierungsinteressenten abgeleitet.
7 Conclusio: Die Conclusio fasst die zentralen Erkenntnisse der Masterarbeit zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bietet einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.
Astro Tourismus, Nachhaltigkeit, Lichtverschmutzung, International Dark Sky Park, Region Attersee-Traunsee, Destinationsmanagement, Regionalentwicklung, Tourismusstrategie, Qualitätstourismus, Naturtourismus, Stakeholder-Kooperation, Ökotourismus, Sustainable Development Goals, Nachthimmel, Zertifizierung
Die Masterarbeit befasst sich mit dem wachsenden Trend des Astro Tourismus und untersucht mittels einer qualitativen Fallstudie, wie die Region Attersee-Traunsee durch ihre Zertifizierung als erster International Dark Sky Park in Österreich optimal als Destination positioniert und nachhaltig entwickelt werden kann.
Die zentralen Themen umfassen Tourismusmanagement, Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen, Lichtverschmutzung, internationale Bestimmungen zur Zertifizierung (IDA) sowie regionale Strategieentwicklung und Kooperationsmodelle.
Das primäre Ziel ist es, Chancen für eine nachhaltige Entwicklung sowie Erfolgskriterien für eine strategische Positionierung der Region Attersee-Traunsee als Astro Tourism Destination aufzuzeigen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte durch zehn leitfadengestützte, halbstrukturierte Experteninterviews mit Stakeholdern der Region und Nachhaltigkeitsexperten. Die Auswertung basiert auf der strukturierenden Inhaltsanalyse nach Mayring.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des Astro Tourismus und der Nachhaltigkeit dargelegt, gefolgt von der empirischen Untersuchung des konkreten Falls Attersee-Traunsee, inklusiver einer tiefgehenden Diskussion zur Zusammenarbeit relevanter Akteure.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Astro Tourismus, Nachhaltigkeit, Lichtverschmutzung, Region Attersee-Traunsee, Destinationsmanagement und Stakeholder-Kooperation gekennzeichnet.
Da Lichtverschmutzung nicht an Gemeindegrenzen halt macht, erfordert ein effektiver Schutz des Nachthimmels das Bündeln regionaler Kräfte. Der Erfolg der Positionierung hängt maßgeblich davon ab, dass Politik, Tourismusverbände, lokale Betriebe und Bevölkerung an einem Strang ziehen.
Neben dem Potenzial zur Saisonverlängerung bietet die Positionierung als Astro-Destination einen Alleinstellungsmerkmal (USP), das Betriebe bei der Vermarktung nutzen können. Zudem fördert der Prozess eine umweltbewusste Umrüstung der Beleuchtung, was langfristig auch Energiekosten senkt.
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