Masterarbeit, 2022
94 Seiten, Note: 1,3
Die Masterthesis analysiert die grunderwerbsteuerlichen Auswirkungen der Option nach § 1a KStG für Personengesellschaften. Sie untersucht, inwieweit die Grunderwerbsteuer ein Hindernis für die Ausübung der Option darstellt und welche Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Grunderwerbsteuer bestehen.
Das erste Kapitel beleuchtet die Relevanz der Grunderwerbsteuer im Kontext von Personengesellschaften. Es werden die grundlegenden Aussagen zur Grunderwerbsteuer sowie die relevanten Steuerbefreiungen für Personengesellschaften dargestellt. Zudem werden die Änderungen im GrEStG im Zusammenhang mit Share Deals und das KöMoG/StAbwG erläutert.
Im zweiten Kapitel wird der Formwechsel einer Personengesellschaft zu einer Kapitalgesellschaft untersucht. Hierbei werden die Motive für einen solchen Formwechsel, die rechtlichen Grundlagen des Formwechsels und die Auswirkungen auf die Grunderwerbsteuer beleuchtet.
Kapitel 3 analysiert die Grunderwerbsteuer als Hindernis bei der Option nach § 1a KStG. Es werden die Besteuerung von Personengesellschaften nach § 1a KStG und die kritische Beurteilung des Optionsmodells im Hinblick auf die Grunderwerbsteuer dargestellt. Zudem werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung der Grunderwerbsteuer im Zusammenhang mit der Option nach § 1a KStG aufgezeigt.
Grunderwerbsteuer, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Option nach § 1a KStG, Formwechsel, Gestaltungsmöglichkeiten, Thesaurierung, GmbH & Co. KG, GrEStG, UmwG, Sonderbetriebsvermögen
Es ermöglicht Personengesellschaften, auf Antrag wie eine Kapitalgesellschaft besteuert zu werden, ohne ihre Rechtsform zivilrechtlich ändern zu müssen.
Die Option gilt steuerlich als fiktiver Formwechsel, was die Grunderwerbsteuer auslösen kann, wenn Grundstücke zum Gesellschaftsvermögen gehören.
Die Paragraphen 5 und 6 GrEStG bieten unter bestimmten Voraussetzungen (z. B. Einhaltung von Sperrfristen) Befreiungen bei Grundstücksübertragungen.
Ein tatsächlicher Formwechsel erfolgt nach dem Umwandlungsgesetz (zivilrechtlich), während der fiktive Formwechsel nach § 1a KStG nur steuerrechtlich wirkt.
Ja, die Arbeit untersucht, ob die Beibehaltung der KG-Struktur mit Thesaurierungsbegünstigung (§ 34a EStG) vorteilhafter sein kann als das Optionsmodell.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

