Bachelorarbeit, 2018
70 Seiten, Note: 2,3
Einleitung
2. Beratung in der Sozialen Arbeit
2.1 Definition Beratung
2.1.1 Psychosoziale Beratung
2.2 Beratung als Bestandteil der Sozialen Arbeit
2.3 Beratung und die Abgrenzung zur Psychotherapie
2.4 Formalisierte Beratung
3. Onlineberatung in der Sozialen Arbeit
3.1 Das Medium Internet (Geschichtlich)
3.2 Neue Medien in der Beratung und Sozialen Arbeit
3.3 Die Entwicklung der Onlineberatung
3.4 Das Vier-Folien-Konzept
3.5 Formen der Onlineberatung
3.5.1 Chat
3.5.2 E-Mail
3.5.3 Foren
3.6 Die Nutzer der Online-Beratung
3.7 Niedrigschwelligkeit des Angebotes
4. Herausforderung und Chancen der Onlineberatung
4.1 Vertrauen & Empathie zum Klienten durch die „virtuelle“ Umgebung schaffen
4.2 Datenschutz
4.3 Schnellere Beratung durch Digitalisierung?
4.4 Qualität der Beratung im Vergleich zu einem echten Beratungsgespräch
4.5 Anforderungen an den Berater
4.6 Nähe durch Distanz
5. Befragung von Fachkräften im Feld der Online-Beratung
5.1 Ziel der Befragung
5.2 Rahmenbedingungen
5.3 Methodik und Fragen
5.4 Ergebnisse
5.5 Diskussion
Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die wachsende Bedeutung der Onlineberatung in der Sozialen Arbeit als Instrument der Digitalisierung. Das primäre Ziel ist es, die Potenziale sowie die methodischen Herausforderungen dieses Formats zu analysieren, wobei sowohl die Perspektive der Fachkräfte als auch der Klienten berücksichtigt wird.
3.4 Das Vier-Folien-Konzept
Für die Online-Beratung hat sich das Vier-Folien-Konzept bewährt. Dieses wurde von Birgit Knatz und Bernard Dodier entwickelt. Dieses Konzept bietet eine methodische und organisierte Herangehensweise zur Beantwortung von Erstmails in vier Schritten. In der Online-Beratung stehen zwei Menschen in Kontakt, der Klient und der Berater, die beide aus verschiedenen Lebensbereiche kommen. Die Erfahrungen und Kenntnisse aus der Face-to-Face-Beratung lassen sich vom Berater nicht eins zu eins auf die Online-Beratung übertragen. Durch das Fehlen der Sinnesmodalitäten bedarf es einer besonderen Fähigkeit des Beraters, das Zwischen-den-Zeilen-Lesen. Es handelt sich um das Schreiben statt dem Sprechen und um das Lesen statt Hören. Kommunikative Menschen, die ihre Stärke in der Sprache haben fällt es meistens schwer einen Text zu verfassen und zu verstehen. Es ist eine emotionale und mediale Kompetenz, um hinter den vordergründigen Informationen noch andere Aspekte und Dimensionen von Mitgemeinten, Mitgesagten zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren. Das Vier-Folien-Konzept bietet für die Online-Berater eine praxisnahe und schrittweise Anleitung, die Anfragen inhaltlich zu verstehen und eine erste Antwort zu geben. Im weiteren Schritt ist es dann den Kontakt auszugestalten, der eine vorsichtige Annäherung formuliert, Anliegen und Probleme benennt und einladend wirken soll. Das Vier-Folien-Konzept ist in Fort und Weiterbildungen erprobt worden und wird als Leitfaden sowie Orientierungshilfe in der Online-Beratung von Beratern genutzt (vgl. Knatz, 2013, S. 190).
Einleitung: Einführung in die Relevanz der Digitalisierung für die Soziale Arbeit und Vorstellung des Aufbaus der Bachelorarbeit.
2. Beratung in der Sozialen Arbeit: Definition von Beratung, psychosozialer Beratung sowie Abgrenzung zur Psychotherapie und Darstellung formalisierter Beratung.
3. Onlineberatung in der Sozialen Arbeit: Untersuchung der Geschichte des Internets, der Anwendungsformen (Chat, E-Mail, Foren) und des Vier-Folien-Konzepts.
4. Herausforderung und Chancen der Onlineberatung: Analyse von Datenschutzaspekten, Anforderungen an Berater und der Qualität von digitaler Kommunikation im Vergleich zu Face-to-Face-Settings.
5. Befragung von Fachkräften im Feld der Online-Beratung: Durchführung einer empirischen Untersuchung, Vorstellung der Methodik, Ergebnisse und Diskussion der Erkenntnisse.
Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Onlineberatung als festen, eigenständigen Bestandteil der Sozialen Arbeit mit weiterem Entwicklungsbedarf.
Onlineberatung, Soziale Arbeit, Digitalisierung, psychosoziale Beratung, E-Mail-Beratung, Chat-Beratung, Datenschutz, Vertrauen, Empathie, Vier-Folien-Konzept, Medienkompetenz, Fallarbeit, Niedrigschwelligkeit, Beratungskonzepte, Online-Therapie.
Die Arbeit analysiert, wie sich die Soziale Arbeit durch die Digitalisierung verändert und welche Rolle die Onlineberatung dabei einnimmt.
Die zentralen Felder sind die Methoden der Onlineberatung, der Umgang mit digitalen Medien, Qualitätsstandards und der Datenschutz in der professionellen Beratung.
Das Ziel ist es, die Chancen und Herausforderungen der Onlineberatung kritisch zu beleuchten und den aktuellen Kenntnisstand aus Theorie und Praxis zusammenzuführen.
Neben einer Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung wurde eine qualitative Befragung von Fachkräften durchgeführt, um Erkenntnisse aus der praktischen Anwendung zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in klassische und Online-Beratungsformen, deren praktische Umsetzung, die spezifischen Anforderungen an Berater sowie die Auswertung der Expertenbefragung.
Dazu gehören vor allem Onlineberatung, Soziale Arbeit, Digitalisierung, Datenschutz und professionelle Beratungskompetenz.
Es ist ein methodischer Leitfaden für Online-Berater, der in vier Schritten – von der Resonanz über die Themenanalyse bis zur Antwortgestaltung – eine strukturierte Bearbeitung von Klientenanfragen per E-Mail ermöglicht.
Da digitale Kommunikationsmittel wie E-Mail nicht automatisch mit dem Briefgeheimnis gleichzusetzen sind, müssen webbasierte, verschlüsselte Plattformen genutzt werden, um die Vertraulichkeit der sensiblen Klientendaten zu wahren.
Die Onlineberatung bietet durch zeitliche und örtliche Ungebundenheit eine höhere Niedrigschwelligkeit, verzichtet jedoch auf die direkte Körpersprache und Mimik, was hohe Anforderungen an die schriftliche Kommunikations- und Kontextkompetenz stellt.
Die befragten Fachkräfte sehen die Onlineberatung überwiegend als ein wertvolles, zusätzliches Angebot, betonen jedoch gleichzeitig den Bedarf an besserer technischer Ausstattung und einheitlicher Weiterbildung.
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