Bachelorarbeit, 2022
50 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation der Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Methodik
2 Einordnung der Thematik in das wissenschaftliche Umfeld
2.1 Die Containerschifffahrt
2.2 Die Folgen der Corona Pandemie auf den globalen Handel
3 Herausforderungen der Containerschifffahrt
3.1 Die stillgelegten Containerriesen
3.2 Die Restriktionen der Seemänner
3.3 Explosionen der Fehlpositionierung
3.4 Die Resistenz der Hafenlogistik
3.4.1 Die Konzentration der Containerschiffe
3.4.2 Die Schlange der Megafrachter
3.4.3 Hafenschließungen in China
3.5 Pandemiebegleitende Herausforderungen
3.5.1 IMO 2020
3.5.2 Die Suezhavarie
3.6 Die positive Entwicklung des E-Commerce
4 Handlungsbedarfe und Verbesserungsmöglichkeiten
4.1 Leercontainer-Management
4.2 Digitalisierung von Prozessen
4.3 Resilienz der Lieferketten
5 Kritische Zusammenfassung und Schlussfolgerungen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die internationale Containerschifffahrt, identifiziert die daraus resultierenden logistischen Herausforderungen und leitet Handlungsbedarfe sowie Strategien zur Stärkung der Resilienz in globalen Lieferketten ab.
3.1 Die stillgelegten Containerriesen
Die Containerschiffe werden in der Regel auf festen Routen eingesetzt. Dieses Vorgehen entspricht dem Prinzip des Linienverkehrs. Die Eigenschaften der Linienfahrt bestehen darin, dass die Schiffe feste Abfahrtszeiten einhalten, bestimmte Häfen anlaufen sowie festgelegte Routen befahren. Im ersten Halbjahr 2020 mussten aufgrund der Pandemie die eigentlichen Haupttätigkeiten, wie die Wartung, Pflege und Besatzung der Schiffe, zusätzlich noch im Bündel mit mehreren operativen Herausforderungen von den Reedereien erledigt bzw. gemeistert werden. Im Kontrast dazu werden die logistischen Engpässe der Reeder im folgenden Teil der Arbeit näher erläutert, denn die Pandemie hat die Eigentümer der Containerriesen auch von der Linie abgebracht.
Nachdem die chinesische Regierung Anfang 2020 die Produktionen im Land aufgrund der Pandemie als Schutzmaßnahme lahmgelegt hatte, kündigten mehrere Unternehmen Komplikationen in ihren Lieferketten an. Weltweit kam es durch die Produktionsstillstände zu mehreren Fahrtausfällen, was die Transportkapazitäten um 20 Prozent verringerte. Die Stilllegung der Schiffe stellte demnach für die Reeder eine kostenmindernde Maßnahme dar. Die Abbildung 4 veranschaulicht die Prozentzahl der stillgelegten Schiffe der jeweiligen Monate des Jahres 2020.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der internationalen Containerschifffahrt ein, begründet die Wahl des Themas durch die Auswirkungen der Coronapandemie und erläutert die methodische Vorgehensweise der Literaturanalyse.
2 Einordnung der Thematik in das wissenschaftliche Umfeld: Das Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der Containerisierung sowie die weitreichenden ökonomischen Konsequenzen der Corona-Pandemie für den globalen Handel.
3 Herausforderungen der Containerschifffahrt: Hier werden detailliert die verschiedenen Spannungsfelder und Störungen identifiziert, wie etwa Schiffsstilllegungen, Restriktionen für das Bordpersonal und gravierende Hafeninfrastruktur-Probleme in China.
4 Handlungsbedarfe und Verbesserungsmöglichkeiten: Dieser Abschnitt erörtert Strategien zur Optimierung des Container-Managements, den Einsatz digitaler Plattformen und die Bedeutung der Resilienz für die zukünftige Stabilität globaler Lieferketten.
5 Kritische Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der pandemiebedingten Folgen für die Schifffahrtsbranche, wobei die bleibenden Auswirkungen auf die Frachtraten betont werden.
Containerschifffahrt, Coronapandemie, Welthandel, Lieferketten, Containerknappheit, Hafenlogistik, Leercontainer-Management, Digitalisierung, Frachtraten, Resilienz, IMO 2020, Suezhavarie, Linienverkehr, Maritime Logistik, Globalisierung.
Die Bachelorarbeit analysiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die globale Containerschifffahrt und leitet daraus notwendige Anpassungsstrategien ab.
Zu den Schwerpunkten zählen Hafenlogistik, Betriebsabläufe bei Reedereien, Umgang mit Containerleerständen und die Auswirkungen globaler Handelsstörungen.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Mit welchen Herausforderungen und Folgen konfrontiert die Coronapandemie die internationale Containerschifffahrt?“
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse nach Fink, unter Einbeziehung aktueller Studien, Fachartikel und Branchenberichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung der Schifffahrt, eine detaillierte Analyse der operativen Herausforderungen und die Darstellung von Verbesserungsmöglichkeiten durch Digitalisierung und Risikomanagement.
Containerschifffahrt, Lieferketten, Containerknappheit, Hafenlogistik und Resilienz sind die prägenden Begriffe.
Hafenschließungen in China, insbesondere in Yantian und Ningbo-Zhoushan, führten durch Infektionsfälle zu massiven Staus, Frachtpreissteigerungen und operativen Verzügen, die den Welthandel belasteten.
Die Suezhavarie der „Ever Given“ wirkte wie ein Katalysator, der angesichts ohnehin bestehender Lieferengpässe die Transportkosten weiter in die Höhe trieb und logistische Komplikationen verschärfte.
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