Bachelorarbeit, 2022
56 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Fragestellung und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Telemedizin
2.1.1 Definition des Begriffs „Telemedizin“
2.1.2 Anwendungsformen der Telemedizin
2.1.3 Status quo telemedizinischer Methoden in Deutschland
2.2 Videosprechstunde
2.2.1 Definition
2.2.2 Rechtliche Aspekte
2.2.3 Voraussetzungen zur Durchführung einer Videosprechstunde
2.2.4 Ablauf einer Videosprechstunde
2.3 Arzt-Patienten-Beziehung
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Information
2.3.3 Kommunikation
2.3.4 Vertrauen und Compliance
2.3.5 Arzt-Patienten-Modelle
3 Einfluss der Videosprechstunde auf die Arzt-Patienten-Beziehung
3.1 Methodische Vorgehensweise
3.1.1 Erkenntnisse verschiedener Studien
3.1.2 Forschungsfragen
3.2 Einfluss auf die Information
3.2.1 Informationsasymmetrie
3.2.2 Patient-Empowerment
3.3 Einfluss auf die Kommunikation
3.3.1 Gesprächsführung/ Patientengespräch
3.3.2 Gesprächsatmosphäre
3.4 Einfluss auf das Vertrauen und Compliance
3.4.1 Datenschutz
3.4.2 Akzeptanz
3.5 Chancen und Risken der Videosprechstunde in Bezug auf die Arzt-Patienten-Beziehung
4 Schluss
4.1 Diskussion und Kritische Würdigung
4.2 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Einfluss der telemedizinischen Videosprechstunde auf die grundlegenden Faktoren der Arzt-Patienten-Beziehung – nämlich Information, Kommunikation, Vertrauen und Compliance – systematisch zu analysieren und die zentrale Forschungsfrage zu beantworten, welchen Stellenwert diese Form der Fernversorgung in der Arzt-Patienten-Beziehung einnimmt.
3.2 Einfluss auf die Information
Der Zweck der Arzt-Patienten-Beziehung besteht darin, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu schaffen, die den Austausch von Informationen zulässt, wodurch gemeinsam über den Behandlungsweg entschieden werden kann. Allerdings ist der Zeitfaktor bei einem persönlichen Arztbesuch begrenzt, weshalb die Ärzte dafür nicht genügend Zeit investieren.
Bei einem persönlichen Gespräch werden Informationen in mehreren Phasen zwischen dem Arzt und dem Patienten ausgetauscht. Hierbei bekommt der Arzt bereits erste Informationen durch Gestik, Mimik, Körperhaltung und Redensweise, welche eine wichtige Grundlage für das Verständnis der mitgeteilten Angaben darlegen. Das Sammeln und Analysieren dieser Informationen ist Bestandteil der Intuition oder des sogenannten "klinischen Blicks", welcher durchzunehmende Erfahrung als Arzt erworben wird. Zudem liefert die körperliche Untersuchung dem Arzt weitere Informationen, welche auch bei einer beschränkten Betrachtung, relevante zusätzliche Anhaltspunkte bietet.
In einer Videokonsultation ist eine körperliche Untersuchung nicht möglich, wodurch in diesem Bereich, bereits einige Informationen nicht gewonnen werden können, vor allem wenn eine Onlinevisite beim Erstkontakt erfolgt. Hierbei äußerten Patienten in einer Studie auch Bedenken hinsichtlich der Informationsaufnahme für die Diagnosestellung bei der Videokonsultation, da eine körperliche Untersuchung in dem Fall nur visuell über die Kamera funktioniert. Aber es gab auch positive Berichte darüber, so hielten einige Patienten die Kamera als geeignet und ausreichend anstelle einer körperlichen Untersuchung.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen und führt zur zentralen Fragestellung, wie die Videosprechstunde die Arzt-Patienten-Beziehung beeinflusst.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Telemedizin und Videosprechstunde, erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und etabliert die theoretische Basis der Arzt-Patienten-Beziehung.
3 Einfluss der Videosprechstunde auf die Arzt-Patienten-Beziehung: Der Hauptteil analysiert auf Basis einer Literaturrecherche die Auswirkungen der Videokonsultation auf Informationsaustausch, Kommunikation, Vertrauen und Compliance.
4 Schluss: Das Kapitel diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse kritisch und zieht im Fazit Bilanz über die Chancen und Risiken des Einsatzes von Videosprechstunden.
Telemedizin, Videosprechstunde, Arzt-Patienten-Beziehung, Digitalisierung, Onlinevisite, Informationsasymmetrie, Kommunikation, Patient-Empowerment, Compliance, Vertrauen, Datenschutz, Arzt-Patienten-Gespräch, Gesundheitswesen, Fernbehandlung, Gesundheitsförderung.
Die Arbeit analysiert den Einfluss der telemedizinischen Videosprechstunde auf die Qualität und Ausgestaltung der Arzt-Patienten-Beziehung im deutschen Gesundheitswesen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Faktoren Information, Kommunikation, Vertrauen und Compliance sowie deren Veränderung durch digitale Interaktionsformen.
Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit die Videosprechstunde als Alternative zur klassischen physischen Konsultation fungieren kann und welche Auswirkungen dies auf die bewährte Arzt-Patienten-Beziehung hat.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche, bei der Fachdatenbanken wie PubMed, Springer Link und Google Scholar für die Analyse aktueller Studien herangezogen wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine methodische Vorgehensweise, die Analyse der Auswirkungen auf Information (Informationsasymmetrie), Kommunikation und Vertrauensaspekte sowie eine Gegenüberstellung von Chancen und Risiken.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Telemedizin, Videosprechstunde, Arzt-Patienten-Beziehung, Digitalisierung und Patient-Empowerment definieren.
Durch den einfachen Zugang zu medizinischen Informationen im Internet sinkt die Informationsasymmetrie, was den Patienten zu einem aktiveren Teilnehmer in der Behandlung macht, was wiederum durch telemedizinische Angebote unterstützt wird.
Der Wegfall von Mimik und Gestik erschwert die Diagnose und den Aufbau einer Vertrauensbasis erheblich, weshalb Ärzte gezwungen sind, ihre Empathie verstärkt verbal oder durch technisch optimierte Prozesse zu kompensieren.
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