Bachelorarbeit, 2017
34 Seiten, Note: 1,7
1.Einleitung
2. Was ist ADHS?
2.1. Entstehung und Ursachenhypothesen von ADHS
2.2.Kernsymptome
2.2.1. Aufmerksamkeitsdefizit – Unaufmerksamkeit
2.2.2.Impulsivität
2.2.3. Hyperaktivität
2.3.Begleiterscheinungen und zusätzlicheStörungen
2.4. Diagnostik nach den Kriterien des IDC-10 und des DSM-IV
3. Verschiedene Interventionsansätze von ADHS
3.1. Psychoedukation
3.2. Pharmakologische Intervention mit Stimulanzien
3.2.1. Die Entdeckung von Psychostimulanzien in Bezug auf ADHS
3.2.2. Mögliche Risiken der Pharmakologischen Intervention
3.3. Multimodale Intervention
4. ADHS in der Schule
4.1. Ausgangssituation
4.2.Classroom Management
4.3. Umgang des Lehrers mit ADHS-Schülern
4.3.1. Nonverbale Ermahnungen
4.3.2. Positive Verstärkungen
4.3.3. Strukturen und Regeln
4.3.4. Eklat verhindern
4.4. Lernstrategien für einzelne Schulfächer
4.4.1. Unterrichtsfach Mathematik
4.4.2. Unterrichtsfach Deutsch - Lesen und Rechtschreiben
4.4.3. Problemfeld Lernfächer
4.5. Didaktisch-methodische Überlegungen
4.5.1. Klarheit und Transparenz
4.5.2. Differenzierung und Individualisierung
4.5.3. Interessenbezogener und anregender Unterricht
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Störungsbild ADHS im Kontext der pädagogischen Praxis. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Lehrer durch gezielte Fördermaßnahmen, Strukturen und differenzierte Didaktik den Schulalltag für betroffene Kinder gestalten können, um soziale und lernbezogene Nachteile zu minimieren.
4.2.Classroom Management
Das äußere Chaos unterstützt das bereits vorhandene innere Chaos beim ADHS-Kind. Demnach sollten Räume, Regale, Arbeitsplätze, Schulranzen so wenigMaterialien wie möglich aufweisen. Ferner sollten diese übersichtlich geordnet sein: Jedes Ding hat seinen Platz. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Aufteilung der Schulbänke im Klassenzimmer nach Möglichkeit so zu organisieren, dass die Lehrkraft jeden Schüler bzw. jede Schülerin im Blick hat. Tischgruppen oder sogenannte U-Anordnungen, bei den sich Schüler/innen gegenüber sitzen, können nachteilig sein, da sie sich gegenseitig ablenken könnten. Der Blick auf die Tafel oder eingesetzte Medien sollte für diese Schüler frei sein.
Auch der Schultisch sollte zum Stundenende bzw. zum Stundenbeginn hin konsequent aufgeräumt werden, das heißt, überflüssige Gegenstände und Materialien müssen eingepackt oder weggestellt werden. Die Zuteilung fester Sitzplätze, möglichst vorn in Lehrernähe mit einem ruhigen Banknachbarn, kann einen Teil zur routinierten Unterrichtsstruktur beitragen, da die Vorbildfunktion der Lehrkraft und Tischpartner/innenfür solche Kinder, die sich selbst nur schwer steuern können, große Bedeutung haben (vgl. Valentina Bruns).
1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Störungsbild ADHS ein, verweist auf historische Bezüge und umreißt die Struktur der vorliegenden Arbeit im pädagogischen Kontext.
2. Was ist ADHS?: Hier werden die Kernsymptome, Ursachenhypothesen und diagnostischen Kriterien nach ICD-10 und DSM-IV erläutert sowie komorbide Störungen dargelegt.
3. Verschiedene Interventionsansätze von ADHS: Dieses Kapitel betrachtet die multimodale Behandlung, insbesondere Psychoedukation und pharmakologische Interventionen bei Kindern.
4. ADHS in der Schule: Der Hauptteil konzentriert sich auf die spezifischen Herausforderungen im Unterricht sowie auf praktische Methoden der Klassenführung und individuellen Lernförderung.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Relevanz eines pädagogischen Umdenkens zusammen und plädiert für Nachteilsausgleiche sowie eine stärkere Inklusion im Schulsystem.
ADHS, ADS, Hyperaktivität, Impulsivität, Aufmerksamkeitsdefizit, Psychoedukation, Pharmakotherapie, Classroom Management, Pädagogik, Didaktik, Inklusion, Nachteilsausgleich, Lernstrategien, Schulleistung, Verhaltensstörungen
Die Publikation befasst sich mit ADHS als Phänomen im Kontext der schulischen und pädagogischen Praxis und untersucht Fördermöglichkeiten für betroffene Kinder.
Die Arbeit behandelt die medizinischen Grundlagen, klinische Interventionsmöglichkeiten sowie konkrete pädagogische Strategien zur Bewältigung von ADHS-Symptomen im schulischen Umfeld.
Ziel ist es, Lehrkräften fundierte Einblicke und praktische Handlungsempfehlungen zu geben, um ADHS-Kindern schulische Erfolge und eine bessere Integration zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Literaturanalyse, die medizinische Leitlinien, psychologische Studien und erziehungswissenschaftliche Fachliteratur zusammenführt.
Der Hauptteil widmet sich dem Classroom-Management, dem Lehrer-Schüler-Verhältnis sowie spezifischen Lernstrategien für Mathematik, Deutsch und die sogenannten Lernfächer.
Die zentralen Schlagworte sind ADHS, Multimodale Intervention, Classroom-Management, Nachteilsausgleich, Psychoedukation und pädagogische Didaktik.
ADHS ist durch einen übermäßigen Bewegungsdrang und Impulsivität gekennzeichnet, während sich ADS-Betroffene häufiger durch Träumerei und herabgesetzte Aktivität auszeichnen.
Das KAP-Konzept beschreibt einen dreistufigen Ansatz der Psychoedukation, der die Konzeption der Problematik, die Aktivierung von Ressourcen und die konkrete Problemlösung umfasst.
Ähnlich wie bei Legasthenie soll ein Nachteilsausgleich sicherstellen, dass ADHS-Kinder durch individuelle Anpassungen, wie Zeitverlängerungen oder spezielle Arbeitsmittel, faire Chancen in der Schule erhalten.
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