Bachelorarbeit, 2019
43 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die verschiedenen Wahrnehmungsarten, den Exklusionsmechanismus und den Wahnsinnsbegriff im Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind. Sie analysiert, wie diese drei Aspekte miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen. Die Arbeit konzentriert sich dabei auf Grenouilles olfaktorische Begabung und wie diese ihn sowohl zu einem Genie als auch zu einem Außenseiter macht.
Die Einleitung stellt die Problematik des Romans "Das Parfum" vor und führt in die Besonderheiten der Erzählperspektive ein. Das Kapitel "Wahrnehmungskonzeption und Sozialisierung" beleuchtet den Mechanismus der Exklusion und die olfaktorische Wahrnehmung als zentrale Elemente des Romans. Es untersucht die Beziehung zwischen Grenouilles olfaktorischer Begabung und seiner sozialen Isolation. Im Kapitel "Wahnsinnsbegriff" wird der Wahnsinnsbegriff anhand der Ereignisse des Romans untersucht und die Beziehung zwischen Grenouilles olfaktorischer Wahrnehmung und seinen Morden analysiert.
Die Arbeit widmet sich den Schlüsselbegriffen Olfaktorik, Exklusion, Wahnsinn und Wahrnehmung im Kontext des Romans "Das Parfum". Sie untersucht Grenouilles olfaktorisches Genie, seine soziale Isolation und seine psychischen Besonderheiten. Die Arbeit analysiert zudem die Beziehung zwischen visueller und olfaktorischer Wahrnehmung im Roman.
Damit ist Grenouilles extreme olfaktorische Begabung gemeint, die ihn einerseits zum Genie macht, ihn aber gleichzeitig zu Morden treibt, um Gerüche konservieren zu können.
Der zentrale Grund für seine Exklusion ist seine eigene Geruchslosigkeit. Da er keinen Eigengeruch besitzt, wird er von seinen Mitmenschen unbewusst als unheimlich wahrgenommen und gemieden.
Die Geruchswahrnehmung (Olfaktorik) dominiert die gesamte Handlung und wird der traditionellen visuellen Wahrnehmung gegenübergestellt, um Grenouilles einzigartige Weltsicht zu verdeutlichen.
Der Roman nutzt Merkmale der Postmoderne wie Intertextualität, das Spiel mit literarischen Traditionen (Geniethematik) und die Vermischung von anspruchsvoller Literatur mit trivialen Elementen.
Wissenschaftliche Analysen stellen bei der Figur Grenouille häufig Symptome von Schizophrenie und ausgeprägtem Narzissmus fest.
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