Masterarbeit, 2022
214 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Stand der Forschung
2.2 Kontextualisierung CDR
2.2.1 Schlüsselbegriff CDR
2.2.2 Abgrenzung und Modelle der CDR
2.2.3 Ziele der CDR und die Relevanz für die Praxis
2.2.4 Richtlinien und Regularien
2.2.5 Rebound- Effekte
2.3 Kontextualisierung Kl
2.3.1 Schlüsselbegriff KI
2.3.2 KI im Kontext der Nachhaltigkeit
2.3.3 Definition KI
2.3.4 Richtlinien für den Einsatz von KI
2.3.5 Anwendungsfelder
2.3.6 Potentiale und Risiken
2.4 Theorien der Moderne
2.4.1 Theorie reflexiver Modernisierung
2.4.2 Theorie des kommunikativen Handelns
2.4.3 Synoptischer Vergleich
2.4.4 Bewertung
2.4.5 Anwendungsgrundlage
3 Methoden und Forschungsvorgehen
4 Ergebnisse
4.1 Darstellung der Ergebnisse
4.2 Interpretation der Ergebnisse
4.3 Diskussion der Ergebnisse
5 Fazit
Die Arbeit untersucht, inwiefern das Konzept Corporate Digital Responsibility (CDR) als elementarer Baustein für eine verantwortungsvolle digitale Transformation fungieren kann und welche Chancen und Risiken sich dabei durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) ergeben.
1 Einleitung
Die IT-, Software- oder Internetfirmen gehörten viele Jahre zu den ´grünen´ Unternehmen. Hier gab es keine rauchenden Schlote, Fabrikarbeiter ruinierten sich nicht die Gesundheit und es wurden keine Kinder ausgebeutet (Dörr, 2022). Diese Sicht der Dinge ist veraltet und hat sich mittlerweile signifikant verändert. Bedingt durch die rasanten Entwicklungen müssen auch Digitalunternehmen sich mit der Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung konfrontieren. Das beschreibt die grundlegende Situation, die im Zuge dieser Arbeit aufgegriffen wird. Um die Forschung gleich zu Beginn greifbar zu machen, bedarf es einer detaillierten Aufschlüsselung.
Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens fand bereits seinen ersten Aufschwung in den Managementtheorien von Barnard und Bowen und manifestierte sich später in dem Leitgedanken der Corporate Social Responsibility (CSR) (Meyer und Waßmann, 2011). Das impliziert die Annahme, dass das nachhaltige und verantwortungsvolle Handeln in möglichst allen Unternehmensprozessen bereits fest verankert ist. Die Gegenwart und Zukunft gestalten sich durch die Digitalisierung rasend schnell in einer Art und Weise, dass die Wirtschaft und der Umgang mit Menschen und natürlichen Ressourcen neu gedacht werden müssen. So avanciert die Digitalisierung zum großen Hoffnungsträger für mehr Nachhaltigkeit und ermöglicht ein enormes Wertschöpfungspotenzial. Neben den Chancen birgt sie auch Herausforderungen.
1 Einleitung: Beleuchtet den Wandel der Verantwortung von Unternehmen im Zuge der Digitalisierung und führt in das Konzept der Corporate Digital Responsibility (CDR) ein.
2 Theoretischer Hintergrund: Bietet eine eingehende Analyse des Forschungsstands, kontextualisiert CDR und KI und integriert Theorien der Moderne zur wissenschaftlichen Fundierung.
3 Methoden und Forschungsvorgehen: Beschreibt die empirische Herangehensweise mittels Experteninterviews und deren Auswertung nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring.
4 Ergebnisse: Präsentiert und interpretiert die erhobenen Daten, um die Forschungsfragen fundiert zu beantworten und in den theoretischen Bezugsrahmen einzubetten.
5 Fazit: Führt die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit von CDR als Orientierungsrahmen für die verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Zukunft.
Corporate Digital Responsibility, CDR, Künstliche Intelligenz, KI, Digitale Transformation, Nachhaltigkeit, Unternehmensverantwortung, Digitale Ethik, Nachhaltigkeitsmanagement, Rebound-Effekte, Digitale Verantwortung, Triple-Bottom-Line, CSR, Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können, indem sie Konzepte wie CDR nutzen, um technologische Entwicklungen wie KI nachhaltig zu gestalten.
Die Schnittstellen zwischen Corporate Digital Responsibility, Künstlicher Intelligenz, ökologischer Nachhaltigkeit und ethischem Unternehmenshandeln in einer digital fortgeschrittenen Wirtschaft.
Das Hauptziel ist es, die Forschungslücke bezüglich der operativen Umsetzung von CDR als elementarer Baustein für eine verantwortungsvolle digitale Transformation mit unternehmensnahen Daten zu schließen.
Es handelt sich um eine qualitativ-empirische Forschungsarbeit, die Daten durch Experteninterviews erhob und diese anschließend mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring auswertete.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Kontextualisierung von CDR und KI, eine Gegenüberstellung soziologischer Theorien zur Moderne sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion empirischer Ergebnisse aus Experteninterviews.
Die zentralen Deskriptoren sind Corporate Digital Responsibility (CDR), Künstliche Intelligenz (KI), digitale Transformation, Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeitsmanagement.
Die Arbeit arbeitet heraus, dass CSR primär ökologische und soziale Aspekte der analogen Welt adressiert, während CDR als notwendige Weiterentwicklung auf die spezifischen ethischen und strategischen Anforderungen des digitalen Zeitalters fokussiert.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Mensch trotz der Automatisierungspotenziale von KI der unverzichtbare Schlüssel zum Erfolg bleibt, da nur Menschen Verantwortung übernehmen können und die ethische Letztentscheidungsgewalt über technologische Entwicklungen behalten müssen.
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