Diplomarbeit, 2006
107 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung und Aufgabenstellung
2 Erläuterung der Probleme zur Aufgabenlösung
3 Vorgehensweise zur Lösung der Probleme
4 Die GPIB Schnittstelle
4.1 Was bedeutet GPIB
4.2 Umgang mit der GPIB Schnittstelle
5 Elektronische Last EL 9000
5.1 Technische Daten: EL 9000 [1]
5.2 Funktionsweise [1]
5.2.1 Konstantstrombetrieb[1]
5.2.2 Konstantwiderstandsbetrieb[1]
5.2.3 Pulsstrombetrieb[1]
5.2.4 Pulswiderstandsbetrieb[1]
5.2.5 Extern modulierter Strom[1]
5.2.6 Extern modulierter Leitwert[1]
5.2.7 Entladen[1]
5.2.8 Remote[1]
5.2.9 Sonderfunktionen[1]
5.3 Programmierung unter LabVIEW
5.4 Auswertung der Ausgabewerte
6 Der Funktionsgenerator
6.1 Technische Daten[2]
6.2 Die Registerkarte des Funktionsgenerators
6.3 Die Programmierung des Funktionsgenerators
6.4 Treiberaufbau
7 Der Frequenzzähler
7.1 Aufbau der Registerkarte Frequenzzähler
7.2 Die Programmierung des Frequenzzählers
8 Das Mikrocontrollergesteuerte Netzgerät
8.1 Einleitung
8.2 Platinenlayout mit Target 3001! V11
8.3 Prinzipaufbau des Netzgerätes
8.4 Funktionalität der Hardware
8.4.1 Der D/A-Wandler und A/D-Wandler
8.4.2 Strom- und Spannungsverstärkungsstufe
8.4.3 In-System-Programmierung
8.5 Die Software des Mikrocontrollers
8.5.1 Die Funktion : Werte speichern
8.5.2 Struktogramme zu wichtigen Funktionen der Software
8.6 Adaption Linux <-> Windows
8.6.1 Die Programme WinAVR und PonyProg2000
8.7 Kommunikation mit dem PC/LabVIEW via I²C-Bus und RS232-Schnittstelle
8.7.1 Wie wird ein CIN erstellt?
8.7.2 Das Erstellen einer .lsb-Datei
9 Istwertdiagramme
9.1 Registerkarte der Istwertdiagramme
9.2 Istwertdiagramm der Elektronischen Last
9.3 Istwertdiagramme des Frequenzzählers
10 Die Erweiterung der Messdatenspeicherung
10.1 Wertedarstellung
10.2 Löschen der Daten
10.3 Schaltzentrale der Messdatenspeicherung
10.4 Spaltenkopfgenerierung der Excel Tabelle
10.5 Die Generierung der Werte für die Excel Tabelle
11 Mögliche Systemerweiterungen
12 Schlusswort
Ziel der Arbeit ist die Erweiterung einer bestehenden Bedieneroberfläche für einen Klimaschrank um zusätzliche Hardwarekomponenten zur Messwerterfassung und automatisierten Steuerung unter Nutzung von LabVIEW, wobei die anfallenden Daten in einer Excel-Tabelle zur weiteren Analyse gespeichert werden.
8.4.1 Der D/A-Wandler und A/D-Wandler
Der von uns eingesetzte Mikrocontroller (ein AtMega8 von Atmel) besitzt einen integrierten und schnellen A/D-Wandler. Die folgende Schaltung aus dem Datenblatt des AtMega8 zeigt die Funktionsweise:
Der Analog-Digital-Wandler konvertiert eine Eingangsspannung in einen 10-bit Digitalwert durch das Verfahren der sukzessiven Approximation (schrittweise Annäherung).
Sukzessive Approximation: Ein mögliches Approximationsverfahren stellt das Wägeverfahren dar. Dabei werden alle Bits erst einmal auf Null gesetzt. Dann werden alle Bits des Digitalwerts nacheinander ermittelt. Dabei wird beim MSB (Most Significant Bit) begonnen und beim LSB (Least Significant Bit) aufgehört. Pro Taktzyklus wird von einem Steuerwerk das aktuelle Bit gesetzt. Der daraus ermittelte Spannungswert wird mit der Eingangsspannung verglichen. Ist der Wert höher als die Eingangsspannung wird das Bit wieder zurückgesetzt, ansonsten (bei kleinerer oder gleicher Spannung) bleibt es gesetzt. So erfolgt eine schrittweise Annäherung der Referenzspannung an die Eingangsspannung. Während des Vorgangs der Umsetzung darf sich die Eingangsspannung natürlich nicht ändern, da sonst die niederwertigen Bits auf einer anderen Grundlage gesetzt werden würden. Vermeiden lässt sich dies entweder durch eine schnellere Verarbeitung der Werte (d.h. die zu digitalisierenden Werte ändern sich nicht während der Wandlung) oder aber, und das ist der übliche Weg, es wird eine Sample-Hold-Schaltung eingesetzt, die den Eingangswert während der Wandlung „hält“(1).
1 Einleitung und Aufgabenstellung: Diese Einleitung beschreibt die Erweiterung einer bestehenden Bedienoberfläche für einen Klimaschrank um zusätzliche Mess- und Testgeräte zur umfassenden Analyse elektronischer Bauteile.
2 Erläuterung der Probleme zur Aufgabenlösung: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen bezüglich der Programmiersprache, fehlender Schnittstellen, der späten Lieferung der elektronischen Last sowie Speicherplatzproblemen in der bestehenden Software.
3 Vorgehensweise zur Lösung der Probleme: Hier wird der Lösungsansatz zur Einarbeitung in LabVIEW, die Suche nach geeigneten Adaptern (USB-zu-GPIB) und die notwendige Umstrukturierung der Programmarchitektur zur Speicheroptimierung erläutert.
4 Die GPIB Schnittstelle: Dieses Kapitel liefert Grundlagen zur Funktionsweise des General Purpose Interface Bus und beschreibt den praktischen Umgang damit für die Kommunikation mit den angeschlossenen Messgeräten.
5 Elektronische Last EL 9000: Hier werden die technischen Spezifikationen, die verschiedenen Betriebsmodi, die Programmierung unter LabVIEW und die Auswertung der Messwerte dieses Geräts detailliert dargestellt.
6 Der Funktionsgenerator: Dieses Kapitel behandelt die technischen Daten, die Integration und die methodische Programmierung des HP 3325A zur Wellenformerzeugung.
7 Der Frequenzzähler: Hier werden der Aufbau, die Registerkarten-Visualisierung sowie die Implementierung des Treibers und der Datenverarbeitung für den Frequenzzähler HP 5335A beschrieben.
8 Das Mikrocontrollergesteuerte Netzgerät: Dieses umfangreiche Kapitel widmet sich der Entwicklung des eigenen Netzgeräts, von der Hardware-Konzeption und Verstärkerstufen bis zur Mikrocontroller-Programmierung und PC-Kommunikation.
9 Istwertdiagramme: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammenführung und Erweiterung der grafischen Datenvisualisierung für die elektronische Last und den Frequenzzähler in einer zentralen Registerkarte.
10 Die Erweiterung der Messdatenspeicherung: Hier wird detailliert erläutert, wie Messwerte verarbeitet, tabellarisch generiert und automatisch zur Archivierung in Excel-Dateien exportiert werden.
11 Mögliche Systemerweiterungen: Das Fazit skizziert Ansätze zur weiteren Automatisierung, wie eine Überwachung und Steuerung über ein Netzwerk sowie erweiterte Sequenzer-Funktionalitäten.
LabVIEW, GPIB, Klimaschrank, Messdatenspeicherung, Elektronische Last, Funktionsgenerator, Frequenzzähler, Mikrocontroller, Netzgerät, Schnittstelle, Datenkonvertierung, Automatisierung, Programmierung, Hardware-Design, Belastungstest
Es geht um die Erweiterung und Optimierung einer rechnergesteuerten Testumgebung für elektronische Bauteile innerhalb eines Klimaschranks unter Verwendung von LabVIEW.
Integriert wurden eine elektronische Last (EL 9000), ein Funktionsgenerator (HP 3325A), ein Frequenzzähler (HP 5335A) und ein selbst entwickeltes, mikrocontrollergesteuertes Netzgerät.
Ziel ist die Automatisierung von Belastungstests durch eine zentral gesteuerte Messoberfläche, die eine präzise Sollwertvorgabe ermöglicht und die anfallenden Istwerte automatisch in Excel dokumentiert.
Die Methode umfasst die Entwicklung eigener Treiberbausteine für verschiedene Kommunikationsschnittstellen wie GPIB und I²C-Bus sowie die systemtheoretische Zerlegung und Neuprogrammierung einer bestehenden Softwarearchitektur.
Der Hauptteil behandelt die technischen Spezifikationen der eingebundenen Messgeräte, den Hardwareaufbau des selbst konstruierten Netzgeräts, die Treiberprogrammierung unter LabVIEW und die Logik der Messwertspeicherung.
Die zentralen Begriffe sind LabVIEW, GPIB, Mikrocontroller-Programmierung, automatisierte Messdatenspeicherung und elektronische Lasten.
Durch die Zerlegung des ursprünglichen, überlasteten Programms in modulare Unterprogramme und die Optimierung der Case-Strukturen konnte der Speicherbedarf reduziert und die Wartbarkeit erhöht werden.
Das R-2R-Leiternetzwerk wurde gewählt, da es eine sehr schnelle Spannungsänderung ermöglicht, die für eine hardwarebasierte Kurzschlusssicherung innerhalb von Millisekunden notwendig ist, was mit reiner Puls-Weiten-Modulation zu langsam wäre.
Die Kommunikation erfolgt über eine I²C-Bus-Schnittstelle, wobei in LabVIEW ein sogenannter CodeInterfaceNode (CIN) verwendet wird, um den C-Code für die I²C-Steuerung direkt aus der Umgebung auszuführen.
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