Masterarbeit, 2022
105 Seiten, Note: 1,0
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit
1.1 Problemstellung
1.2 Relevanz der Thematik
1.3 Ziele und Forschungsfragen
1.4 Methodisches Vorgehen
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Kleine und mittlere Unternehmen
2.1.1 Quantitative Abgrenzung
2.1.2 Qualitative Abgrenzung
2.1.3 Überblick und Struktur KMU in Deutschland
2.2 Bedeutung und Ziele Controlling
2.3 Funktionale Ausgestaltung im Allgemeinen
2.4 Institutionelle Ausgestaltung im Allgemeinen
2.5 Instrumentelle Ausgestaltung im Allgemeinen
3 Controlling-Ausgestaltung in KMU
3.1 Funktionale Ausgestaltung in KMU – Status Quo
3.2 Institutionelle Ausgestaltung in KMU – Status Quo
3.3 Instrumentelle Ausgestaltung in KMU – Status Quo
3.4 Ausarbeitung von Thesen
3.5 Controlling-Bedarf und Notwendigkeit in KMU
4 Erarbeitung einer Soll-Situation
4.1 Funktionale Ausgestaltung – Soll-Situation
4.2 Institutionelle Ausgestaltung – Soll-Situation
4.3 Instrumentelle Ausgestaltung – Soll-Situation
4.4 Maßnahmenplan anhand ausgewählter Herausforderungen
5 Zusammenfassung der Untersuchung
5.1 Reflexion des Vorgehens und Handlungsempfehlungen für KMU
5.2 Kritische Betrachtung und zukünftiger Forschungsbedarf
5.3 Beantwortung der Forschungsfrage und Thesen
Die Masterthesis befasst sich mit der Bestandsaufnahme und der Ableitung von Entwicklungsansätzen für ein effektives, den Ressourcen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) angepasstes Controlling. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie viel Controlling benötigt ein KMU, um die spezifischen Herausforderungen der Unternehmensexistenz zu überwinden?“
1.1 Problemstellung
Eine Studie beweist, dass 79 % der befragten Insolvenzverwalter zu dem Entschluss kommen, „Fehlendes Controlling“ ist die Hauptursache für die Insolvenz eines Unternehmens.
Die von ZIS (Zentrum für Insolvenz und Sanierung) ausgewertete Studie zeigt die große Relevanz und Bedeutung eines Controllings in Unternehmen. Auch Schinnerl, Lehrbeauftragter für Investition und Finanzierung, unterstützt die Aussage, dass kleine Unternehmen Controlling vernachlässigen oder sogar anfänglich oft darauf verzichten und dies mit schwerwiegenden Folgen einhergeht. Eine fehlende Unternehmensplanung, Kostenrechnung und Steuerung sind häufige Gründe für eine spätere Unternehmenskrise. Um eine zielgerichtete Informationserarbeitung und -verarbeitung im Unternehmen zu gewährleisten, ist es ratsam, ein Controlling im Unternehmen zu institutionalisieren. KMU (Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen) unterscheiden sich hinsichtlich quantitativer und qualitativer Faktoren stark von Großunternehmen. So sind KMU durch eine eingeschränkte Verfügbarkeit von finanziellen, zeitlichen und personellen Ressourcen geprägt, wodurch eine Institutionalisierung eines Controllings erschwert wird. Auf der anderen Seite besteht eine zunehmende Abhängigkeit durch Fremdkapitalgeber, welche eine fundamentale Informationsversorgung verlangen. Auch die Größe eines KMU ist ein wichtiger Faktor und entscheidet über die Existenz eines Controllings in einem Unternehmen.
Insgesamt unterscheidet sich ein Controlling in einem KMU hinsichtlich der Institutionalisierung, der funktionalen Ansprüche, aber auch durch die instrumentelle Ausgestaltung. Aus diesem Grund stellt sich die Frage, wie viel Controlling benötigt ein KMU, um die spezifischen Herausforderungen der Unternehmensexistenz zu überwinden? Und wer führt das Controlling in welchem Ausmaß in einem KMU aus? Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, diese Fragestellung zu beantworten.
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Führt in die Relevanz des Controllings als Existenzsicherung für KMU ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das methodische Vorgehen.
2 Theoretische Grundlagen: Erläutert die Definition von KMU anhand quantitativer und qualitativer Kriterien sowie die theoretischen Grundlagen der funktionalen, institutionellen und instrumentellen Controlling-Ausgestaltung.
3 Controlling-Ausgestaltung in KMU: Analysiert den Ist-Zustand des Controllings in KMU, leitet Thesen ab und arbeitet den spezifischen Bedarfsgrad heraus.
4 Erarbeitung einer Soll-Situation: Entwickelt auf Basis der Ist-Analyse ein Soll-Konzept und formuliert Handlungsempfehlungen sowie einen Maßnahmenplan für KMU.
5 Zusammenfassung der Untersuchung: Reflektiert das Vorgehen, prüft die aufgestellten Thesen und beantwortet abschließend die Forschungsfrage.
Controlling, KMU, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Insolvenzprävention, Finanzplanung, Unternehmensexistenz, KMU-Management, Berichtswesen, Kosteneffizienz, Unternehmertum, Institutionelle Ausgestaltung, Instrumenteller Einsatz, Unternehmenssteuerung, Balanced Scorecard.
Die Arbeit untersucht, wie KMU ein Controllingsystem implementieren können, das ihre spezifische Ressourcenknappheit berücksichtigt und dennoch zur Existenzsicherung beiträgt.
Die Schwerpunkte liegen auf der funktionalen, institutionellen und instrumentellen Ausgestaltung von Controlling in kleinen und mittleren Unternehmen sowie auf der Analyse ihrer Insolvenzrisiken.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie viel Controlling ein KMU tatsächlich benötigt, um erfolgreich zu wirtschaften, ohne dabei durch übergroßen Verwaltungsaufwand belastet zu werden.
Es wurde eine literaturgestützte Untersuchung durchgeführt, die empirische Studien und aktuelle Forschungsergebnisse mit einer Ursache-Wirkungs-Analyse und einer Soll-Ist-Gegenüberstellung kombiniert.
Zunächst wird der Status Quo in KMU in Bezug auf die Controlling-Funktionen und -Institutionen analysiert, mit anschließender Herleitung einer Soll-Situation anhand praktischer Empfehlungen.
Die wichtigsten Aspekte sind hierbei die Themen Controlling, KMU, Insolvenzprävention, Unternehmenssteuerung, Finanzplanung und der instrumentelle Einsatz im Mittelstand.
Viele KMU-Inhaber besitzen keine betriebswirtschaftliche Ausbildung und verlassen sich stärker auf ihr Bauchgefühl, was jedoch die Gefahr von Fehlentscheidungen und Insolvenzrisiken erhöht.
Das hybride Controlling dient als Lösungsweg für KMU, bei denen die rein interne oder externe Betreuung nicht ausreicht; hierbei werden interne Verantwortlichkeiten sinnvoll mit der Expertise externer Berater kombiniert.
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