Bachelorarbeit, 2022
48 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel der Arbeit
2. Beginn der Krise und Auswirkungen
2.1 Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen
2.2 Auswirkungen auf den Produktionssektor
2.3 Auswirkungen auf den Dienstleistungssektor
2.4 Auswirkungen auf den Einzelhandel
2.5 Auswirkungen auf den Gesundheitssektor
3. Verhalten der Gesellschaft während Corona
3.1 Hamstern /Hortung
3.2 Testen
3.3 Impfzurückhaltung
3.4 Home-Office
4. Verhaltensökonomische Ansätze und Handlungsempfehlungen
4.1 Nudging
4.2 Altruismus
4.3 Framing
4.4 Hyperbolisches Diskontieren
5. Schlussfolgerung und Diskussion
Die Arbeit untersucht verhaltensökonomische Phänomene während der Covid-19-Pandemie, um auf Basis dieser Erkenntnisse Handlungsempfehlungen für künftige Krisen zu entwickeln und volkswirtschaftliche Kollapse zu verhindern.
3.1 Hamstern /Hortung
Grundsätzlich ist das Prinzip der Hortung nichts neues. Meist tritt die Hortung verschiedener Lebensmittel oder anderer Verbrauchsgegenstände dann auf, wenn eine Erwartung von Knappheit besteht und/oder stark steigende Preise für die jeweiligen Güter zu erwarten sind (vgl. Wohltmann 2018). Die Verknappung der Güter im Zuge der ersten Corona Welle zeigt par example, welche Auswirkungen die begrenzte Rationalität der Menschen auf den einzelnen, jedoch auch auf die Allgemeinheit haben kann.
So herrschten vor der Pandemie keine Lieferengpässe und der Bedarf der Bevölkerung war zu keiner Zeit bedroht. Trotzdem kam es Vielerorts zu leer gekauften Regalen in Discountern, Supermärkten und Drogeriemärkten. In erster Linie betraf der Hortungsdrang der Allgemeinheit Hygieneartikel, wie Desinfektionsmittel, antibakterielle Putzmittel sowie Handseife und Klopapier. Auch Brotmischungen, Konserven und sonstige Lebensmittel wurden zu begehrten Gütern während der Woche vor dem ersten Lockdown (siehe Abb. 5).
Das Phänomen des Hortens von Toilettenpapier bspw. sorgte für eine gewisse Abwechslung zu den schockierenden Schlagzeilen über die brutale Ausbreitung von COVID-19 auf der ganzen Welt. Das ungewöhnliche Kaufverhalten der Horter, z. B. der panikartige Kauf von Toilettenpapier lässt sich nur schwer mit rein ökonomischen Begriffen erklären.
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Motivation, die Forschungsziele und die methodische Vorgehensweise der Bachelorarbeit im Kontext der Covid-19-Pandemie.
2. Beginn der Krise und Auswirkungen: Dieses Kapitel analysiert die ökonomischen Folgen der Pandemie in kritisch betroffenen Sektoren wie Produktion, Dienstleistung, Einzelhandel und Gesundheit.
3. Verhalten der Gesellschaft während Corona: Hier werden menschliche Verhaltensweisen während der Krise, darunter Hortung, Testbereitschaft, Impfskepsis und Home-Office unter verhaltenswissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.
4. Verhaltensökonomische Ansätze und Handlungsempfehlungen: Dieses Kapitel diskutiert spezifische Modelle wie Nudging und Framing, um aufzuzeigen, wie politisch-gesellschaftliche Krisenbewältigung künftig optimiert werden kann.
5. Schlussfolgerung und Diskussion: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, verhaltensökonomische Verzerrungen bei der Entwicklung künftiger Krisenstrategien stärker zu berücksichtigen.
Covid-19, Pandemie, Verhaltensökonomik, Nudging, Hamsterkäufe, Impfskepsis, Home-Office, Framing, Hyperbolisches Diskontieren, Rationalität, Altruismus, Krisenmanagement, Wirtschaftsfolgen, Sozialpsychologie, Strukturprobleme.
Die Arbeit untersucht, wie verhaltensökonomische Faktoren und menschliche Entscheidungsverzerrungen während der Covid-19-Pandemie das gesellschaftliche und wirtschaftliche Geschehen beeinflusst haben.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse ökonomischer Sektoren, gesellschaftlicher Verhaltensänderungen wie Hamstern und Impfskepsis sowie der Anwendung wissenschaftlicher Modelle zur Krisenprävention.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft zu formulieren, um auf Basis verhaltensökonomischer Erkenntnisse zukünftige Krisen besser bewältigen zu können.
Der Autor nutzt eine qualitative Literaturrecherche, um den aktuellen Forschungsstand zu verhaltensökonomischen Phänomenen während der Jahre 2020 bis 2022 auszuwerten sowie Daten offizieller Stellen zur Illustration zu verwenden.
Der Hauptteil analysiert branchenspezifische Wirtschaftsauswirkungen und untersucht gezielt Phänomene wie die "Tragik der Allmende" beim Hamstern, die Testbereitschaft und die Wirksamkeit von Home-Office.
Zu den prägenden Begriffen zählen Verhaltensökonomik, Covid-19, Nudging, Altruismus, Framing, hyperbolisches Diskontieren und rational begrenzte Entscheidungsfindung.
Das Framing beeinflusst, wie Krisenbotschaften wahrgenommen werden; der Autor zeigt auf, dass eine andere Art der Ergebnispräsentation (absolute Zahlen statt Prozent) die Akzeptanz für Maßnahmen erhöhen könnte.
Es bietet zwar Flexibilität, zeigt aber durch das "Prinzipal-Agenten-Problem" und den Wegfall persönlicher Kommunikation Risiken für die Motivation und den Wissens- sowie Innovationstransfer auf.
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