Wissenschaftliche Studie, 2008
25 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen der Franchise
2.1 Bedeutung und Herkunft des Wortes Franchise
2.2 Definition von Franchise
2.3 Der Franchise-Vertrag
3. Vorteile und Nachteile des Franchise-Systems
3.1. Vor- und Nachteile für den Franchise- Geber
3.1.1 Vorteile für den Franchise- Geber
3.1.2 Nachteile für den Franchise- Geber
3.2. Vor- und Nachteile für den Franchise- Nehmer
3.2.1 Vorteile für den Franchise- Nehmer
3.2.2 Nachteile für den Franchise- Nehmer
3.3. Zusammenfassung der Vor- und Nachteile
4. Franchise am Beispiel von McDonald’s
4.1 Die Entstehungsgeschichte von McDonald’s
4.2 Der Erfolg durch Franchise
4.3 Anforderungsprofil an den Franchise-Nehmer
4.4 Kosten für den Franchise- Nehmer
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Risiken des Franchisings explizit aus der Perspektive der Franchise-Nehmer, wobei die strategischen Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung anhand des Systems von McDonald’s kritisch beleuchtet werden.
4.3 Anforderungsprofil an den Franchise-Nehmer
„Unternehmerische Qualitäten, die Fähigkeit und Erfahrung im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden orientiertes Handeln sind Qualifikationen, die wir von unseren künftigen Partnern erwarten“.
Eine Franchise wird nur an Einzelpersonen vergeben, die ihre gesamte unternehmerische Aktivität dem Betrieb ihres Restaurants widmen. Wer lediglich eine Kapitalanlage sucht und nicht bereit ist sich um das eigene Restaurant mit seinem Umfeld zu kümmern, ist bei McDonald’s nicht erwünscht. Damit aber die hohen Erwartungen des Unternehmens und dir der Gäste erfüllt werden, sind die Anforderungen an die Bewerber hoch:
Zu der erfolgreichen Selbstständigkeit gehören Selbstdisziplin und Entscheidungsfreudigkeit. Zusätzlich ist es erforderlich ein Teamplayer zu sein, da die Erwartungen der Gäste und des Unternehmens nur in Zusammenarbeit mit den rund 50 Mitarbeitern je McDonald’s Restaurant erfüllt werden können. Wer ein guter Unternehmer ist, ist aber nicht zwangsläufig ein guter Lizenznehmer. Da das Franchise-System Hilfestellung gibt und das Know-how des Franchise-Gebers ein gutes Fundament für den unternehmerischen Erfolg ist, muss sich der Franchise-Nehmer dem Franchise-Geber unterordnen können. Dabei geht dem Lizenznehmer ein Teil seiner unternehmerischen Freiheit verloren. Zwar bleibt dieser wirtschaftlich und rechtlich selbstständig, muss sich aber dennoch an die Regeln und Vorgaben von McDonald’s halten, da es sonst zu Differenzen kommen kann. Aus dem Grund, dass das Franchise-System von einem einheitlichen Auftritt lebt und profitiert, darf die Anpassungsfähigkeit und das Vermögen sich einzuordnen nicht fehlen. Denn das Franchising ist eine Gemeinschaftsarbeit und keine Gründungsalternative für Einzelkämpfer.
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Entstehung des Franchise-Erfolgsmodells durch Ray Kroc und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Vorteile und Nachteile des Franchisings am Beispiel von McDonald’s zu analysieren.
2. Grundlagen der Franchise: Dieses Kapitel behandelt die begriffliche Herkunft sowie die Definition von Franchising als vertikales kooperatives Absatzsystem und erläutert die rechtliche sowie inhaltliche Struktur eines Franchise-Vertrags.
3. Vorteile und Nachteile des Franchise-Systems: Hier werden die Chancen und Herausforderungen der vertraglichen Partnerschaft getrennt für Franchise-Geber und -Nehmer dargelegt, wobei besonderes Augenmerk auf die Rollenverteilung und Konfliktpotentiale gelegt wird.
4. Franchise am Beispiel von McDonald’s: Dieser Teil analysiert das McDonald’s-System bezüglich seiner historischen Entwicklung, der Bedeutung von Standardisierung für den Erfolg, dem Anforderungsprofil an Partner sowie der Kostenstruktur für Franchise-Nehmer.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die strengen Regeln im Franchise-System essenziell für die einheitliche Markenqualität sind und die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Geber und Nehmer als Symbiose für den wirtschaftlichen Erfolg fungiert.
Franchising, Franchise-Nehmer, Franchise-Geber, McDonald’s, Systemstandards, Vertragstypen, Unternehmerische Freiheit, Markenqualität, Investitionskosten, Existenzgründung, Absatzorganisation, Risikomanagement, Kooperation, Standardisierung, Kundennähe.
Die Arbeit untersucht die Struktur des Franchisings und analysiert kritisch die Vor- und Nachteile, die sich speziell für Franchise-Nehmer aus der Kooperation mit einem Franchise-Geber ergeben.
Zu den zentralen Themen gehören die rechtliche Ausgestaltung von Franchise-Verträgen, die ökonomischen Aspekte von Systembindung sowie die praktische Anwendung bei dem weltweit führenden Franchise-System McDonald's.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Franchise-Nehmer durch die Nutzung etablierter Geschäftskonzepte profitieren kann, während gleichzeitig die Anforderungen an Anpassung und unternehmerische Unterordnung kritisch hinterfragt werden.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine fallstudienbasierte Untersuchung, um die Praxisauswirkungen von Franchising am Beispiel von McDonald's darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Franchisings, eine detaillierte Gegenüberstellung der Interessen von Gebern und Nehmern sowie die konkrete Analyse des McDonald's-Modells inklusive Kosten und Anforderungsprofilen.
Die zentralen Schlagworte umfassen Franchising, Systemstandards, unternehmerische Selbstständigkeit, Kooperation und Markenführung.
McDonald's gilt als Paradebeispiel für ein hochgradig standardisiertes System, dessen Erfolg maßgeblich auf der strikten Einhaltung von Vorgaben durch die Franchise-Nehmer basiert.
Die Arbeit führt aus, dass für angehende Partner bei McDonald's eine erhebliche finanzielle Eigenleistung erforderlich ist, wobei eine durchschnittliche Zwischensumme für einmalige Investitionskosten von rund 600.000 Euro genannt wird.
Die Arbeit konstatiert, dass der Erfolg eines Franchise-Nehmers stark von der Bereitschaft abhängt, sich in ein straff organisiertes System einzuordnen, wobei diese Unterordnung jedoch durch die Risikominimierung und den Bekanntheitsgrad der Marke kompensiert wird.
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