Bachelorarbeit, 2021
56 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition von Digitalisierung
2.2 Entwicklung des E-Governments
2.2.1 Entwicklungsstufen
2.2.2 Digitalisierungsstrategien des Bundes
2.2.3 Aktueller Digitalisierungs-Stand bei der öffentlichen Verwaltung
2.3 Digitalisierung in der Kommunalverwaltung
2.3.1 Aufgaben der Kommunalverwaltung
2.3.2 Digitalisierung in der Kommunalverwaltung
2.3.3 Beispiele für Digitale Technologien in Kommunen
2.3.4 Finanzierungsmöglichkeiten
2.3.5 Vergabeverfahren
2.4 Herausforderungen und Hindernisse
2.4.1 Altinfrastruktur
2.4.2 IT-Sicherheit
2.4.3 Breitbandversorgung
2.4.4 Demografischer Wandel
2.4.5 Akzeptanz in der Bevölkerung
2.5 Digitalisierung im Land Brandenburg
2.5.1 Zukunftsstrategie „Digitales Brandenburg“
2.5.2 Der Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg
3. Empirische Erhebung
3.1 Methodik
3.2 Auswertung der Ergebnisse
3.3 Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Digitalisierungsstand in Kommunalverwaltungen des Landes Brandenburg. Ziel ist es, durch eine Kombination aus Literaturanalyse und Experteninterviews ein detailliertes Verständnis der Herausforderungen, Chancen und der praktischen Umsetzung digitaler Prozesse in Brandenburger Kommunen zu gewinnen sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten.
2.1 Definition von Digitalisierung
Wenige Worte werden so inflatorisch verwendet, wie das Wort Digitalisierung. Diese Bezeichnung lässt sich als ein Oberbegriff von verschiedenen digitalen Themen nur schwer auf eine Definition herunterbrechen. Um zu verstehen, was Digitalisierung im Gesamtkontext bedeutet, lohnt sich ein Blick auf die Historie.
Der Ursprung der Digitalisierung lässt sich auf die von Konrad Zuse entwickelte erste funktionsfähige Rechenmaschine in den 40er Jahren zurückführen. Diese eignete sich aufgrund ihrer Ausmaße lange Zeit nicht für die private Nutzung. Erst zum Ende der 1980er Jahre zogen die ersten Personal Computer (PC's) in private Haushalte ein. Zu Beginn wurden diese hauptsächlich für Videospiele verwendet, später kamen auch weitere Nutzungsmöglichkeiten dazu, wie die Textverarbeitung, wovon auch Unternehmen profitierten. Ebenfalls in den 80ern wurden mit der Einführung der Compact Disk (CD) erstmals Daten umgewandelt, woraus die erste Definitionen für die Digitalisierung entstand – das Umwandeln von analoge in digitale Daten.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Relevanz der Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung, verstärkt durch die Erfahrungen der Corona-Pandemie, und leitet daraus die Forschungsfrage zum Digitalisierungsstand der Kommunen in Brandenburg ab.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Digitalisierung historisch, erläutert Entwicklungsstufen des E-Governments sowie spezifische Herausforderungen wie Infrastruktur, Breitbandausbau und demografischen Wandel.
3. Empirische Erhebung: Durch Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Kommunen in Brandenburg wird der reale Digitalisierungsstand evaluiert und kritisch analysiert, wobei Erfolgsfaktoren und Hindernisse identifiziert werden.
4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Fortschritte stark von individueller Motivation abhängen, personelle Ressourcen und Breitbandinfrastruktur kritische Faktoren sind und der Zweckverband eine wichtige Unterstützungsfunktion bietet.
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Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit dem aktuellen Prozess der Digitalisierung in den Kommunalverwaltungen des Landes Brandenburg auseinander.
Zu den Kernbereichen zählen die theoretischen Grundlagen des E-Governments, die praktischen Barrieren wie mangelnde Infrastruktur und personelle Engpässe sowie Strategien zur digitalen Transformation auf kommunaler Ebene.
Das Ziel ist es, in Erfahrung zu bringen, an welchem konkreten Digitalisierungsstand sich die Kommunen im Land Brandenburg momentan befinden.
Es wurde eine Kombination aus Sekundärforschung durch Literaturanalyse und Primärforschung in Form von qualitativen Experteninterviews mit Entscheidungsträgern aus Brandenburger Gemeinden angewandt.
Der Hauptteil analysiert neben den theoretischen Konzepten die spezifischen Herausforderungen (Altinfrastruktur, IT-Sicherheit etc.) und vergleicht diese mit den Ergebnissen der empirischen Erhebung bei verschiedenen Kommunen.
Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie E-Government, kommunale Digitalisierungsstrategien, Brandenburg, IT-Sicherheit und Verwaltungsmodernisierung.
Entgegen der ursprünglichen Planung hat die Pandemie als Beschleuniger für bestimmte Digitalisierungsschritte wie das mobile Arbeiten gewirkt, auch wenn andere IT-Projekte dadurch zurückgestellt wurden.
Der Zweckverband dient als netzwerkbildende Instanz, die durch Erfahrungsaustausch und gemeinsames Agieren insbesondere finanz- und personalschwächere Kommunen bei der Digitalisierung unterstützen soll.
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