Masterarbeit, 2021
91 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Frage, wie Angst im Marketing eingesetzt werden kann, um die Werbewirkung zu beeinflussen. Dabei stehen die Untersuchung der Wahrnehmung von angstinduzierenden und angstreduzierenden Anzeigen im Vordergrund. Der Fokus liegt auf der Analyse von Bild- und Textkombinationen, die auf die Rezeption von Werbung und deren Wirkung auf Konsumenten untersucht werden.
Die Einleitung führt in die Problemstellung der Arbeit ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel beleuchtet Antriebsfaktoren für den Konsum von Gütern und Dienstleistungen und setzt den Fokus auf Marketing als externen Antriebsfaktor. Es wird ein Einblick in das Neuromarketing und dessen Erkenntnisse sowie die psychischen Determinanten des Konsumentenverhaltens gegeben.
Im dritten Kapitel wird die Emotion Angst aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Begrifflichkeit der Angst wird definiert und die drei Ebenen der Angst erläutert. Zudem wird die Terror Management Theorie als ein wichtiges theoretisches Fundament für die Analyse von Angst im Marketingkontext vorgestellt.
Kapitel vier beschäftigt sich mit dem Einfluss von Bildern und Texten auf die Werbewirkung. Es werden die Werbewirkung von Bildern und Texten sowie die Wirkung von positivem und negativem Wording beleuchtet. Die Werbewahrnehmung auf Social-Media Plattformen wird ebenfalls thematisiert.
Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Angst als Werbestrategie und zeigt Praxisbeispiele für den Einsatz von Angst in der Werbung auf. Die empirischen Untersuchungen der Arbeit werden im sechsten und siebten Kapitel vorgestellt.
Angst, Marketing, Werbewirkung, Bilder, Texte, Emotionen, Terror Management Theorie, Konsumentenverhalten, Neuromarketing, Social Media, Sponsoring, Werbeforschung, Praxisbeispiele.
Angst kann Aufmerksamkeit erregen, wirkt aber unterschiedlich: Während angstinduzierende Bilder oft Schockreaktionen auslösen, führen angstreduzierende Bilder häufiger zu einer positiven Performance der Anzeige.
Die TMT besagt, dass die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit (Mortalitätssalienz) das Konsumverhalten beeinflusst, da Menschen versuchen, ihr Selbstwertgefühl durch den Erwerb von Gütern zu stärken.
Die Studie der Arbeit bestätigt, dass Anzeigen mit angstreduzierenden Bildern in sozialen Medien wie Facebook oft performanter sind als solche, die pure Angst schüren.
Positives versus negatives Wording beeinflusst die emotionale Reaktion massiv. Die Kombination aus Bild und Text muss harmonieren, um die gewünschte Werbewirkung zu erzielen.
Es wurden vier verschiedene Bild-Text-Kombinationen unter realen Bedingungen verglichen, um die Klickraten und die Interaktion der Nutzer zu messen.
PANAS steht für „Positive and Negative Affect Schedule“ und wird genutzt, um die emotionalen Zustände von Probanden nach der Betrachtung von Werbeanzeigen zu messen.
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